| 30.07.10 20:00 Uhr - Erlangen - William Shakespeare‘s Love‘s Labour‘s Lost |
| William Shakespeare‘s Love‘s Labour‘s Lost (Verlorene Liebesmüh) ist das aktuelle Theaterstück der English Dramatic Society.
König Ferdinand von Navarre und die drei Lords Berowne, Dumain und Longaville genießen ihr Leben und werden von ihren Fans überall auf der Welt bewundert und geliebt.
Bis König Ferdinand eines Tages beschließt, dass ihm das so nicht mehr reicht und er nun auf andere Weise ewigen Ruhm erlangen möchte. Deshalb entwirft er mit seinen Lords einen Plan, mit dem sein Hof als „Bildungsakademie“ in die Geschichte eingehen soll.
Von nun an wird drei Jahre lange nur studiert und dabei ist jeglicher Kontakt zu Frauen verboten.
Soweit, so gut.
Zu dumm nur, dass sich ausgerechnet zu Beginn dieses Schwures die Prinzessin von Frankreich mit ihren Begleiterinnen Rosaline, Maria und Katharine beim König angekündigt hat. Eilig wird beschlossen eine Ausnahme zu machen und die Prinzessin und ihr Gefolge notwendiger Weise zu empfangen.
Unterdessen verursacht der Schwur beim Hofstaat des Königs bereits die ersten Probleme. Der fantastische Spanier Don Armada und der Hofnarr Costard streiten sich um die schöne Jaquenetta und auch die Fans des Königs und der Lords sind alles andere als begeistert.
Nur die Schulmeisterin Holofernia und der Pastor Sir Nathaniel sind von dem Vorhaben der Herren äußerst angetan.
Wie die Begegnung der Lords mit den Ladies ausgeht und was sonst noch so alles passiert, das bleibt abzuwarten. |
 |
 |
 |
| 30.07.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 30.07.10 20:30 Uhr - Nabburg - Der Bayrische Jedermann |
| Das vor allem durch die jährlichen Salzburger Inszenierungen bekannte „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ wird vom Oberpfalztheater in einer sehr volksnahen Fassung in bayerischem Dialekt auf die Bühne gebracht. |
 |
 |
 |
| 31.07.10 19:00 Uhr - Weißenburg in Bayern - Der Brandner Kasper schaut ins Paradies |
| von Kurt Wilhelm
Komödie nach einer Novelle von Franz v. Kobell
Inszenierung: Thomas Hausner
Veranstalter: Weißenburger Bühne ’87 e. V.
Wer kennt die Geschichte nicht: Der Brandner Kaspar (Rainer Scheibe) betrügt den Boanlkramer (Thomas Hausner) beim Karten spielen mit dem „Gras-Ober“ und erschwindelt sich so weitere 18 Lebensjahre. In einer liebenswerten Inszenierung zeigt die Weißenburger Bühne ´87 e. V. mit über 40 Akteuren diese Komödie auf der herrlichen Bergwaldbühne.
Imposant, wenn zu Beginn die 20-köpfige Jagdhornbläsergruppe Weißenburg aus allen Richtungen über die Bühne stürmt. Himmlisch, wenn im bayerischen Himmel die Goaßlschnalzer aus Thalmässing und die Diatonisch’n Druckknöpfe auftreten. Berauschend, wenn die Weiboldshausener Alphornbläsergruppe die Luft mit ihrer gewaltigen Musik erfüllt, so dass es den Zuschauern den Rücken herunterrieselt. Beeindruckend, wenn man die eisenbeschlagenen Räder des Totenkarren hört, der von zwei Pferden gezogen auf die Bühne fährt. Rührend, wie sich der zaundürre, und doch so liebenswerte Boanlkramer abmüht, den störrischen Kaspar zum Mitkommen zu bewegen.
Die Weißenburger Bühne ’87 e. V. feiert nun schon seit der Saison 2001 mit dieser ganz auf die herrliche Naturkulisse des Bergwaldtheaters abgestimmten Inszenierung jedes Jahr einen sehr großen Erfolg.
Diese Komödie ist einfach Kult und ein Muss für alle Theaterfans.
Das klare Urteil der Presse: „Einfach herrlich!“
Bei Unmöglichkeit der Freilichtaufführung Verlegung auf den 1. August 2010, 19.00 Uhr!
|
 |
 |
 |
| 31.07.10 20:00 Uhr - Erlangen - William Shakespeare‘s Love‘s Labour‘s Lost |
| William Shakespeare‘s Love‘s Labour‘s Lost (Verlorene Liebesmüh) ist das aktuelle Theaterstück der English Dramatic Society.
König Ferdinand von Navarre und die drei Lords Berowne, Dumain und Longaville genießen ihr Leben und werden von ihren Fans überall auf der Welt bewundert und geliebt.
Bis König Ferdinand eines Tages beschließt, dass ihm das so nicht mehr reicht und er nun auf andere Weise ewigen Ruhm erlangen möchte. Deshalb entwirft er mit seinen Lords einen Plan, mit dem sein Hof als „Bildungsakademie“ in die Geschichte eingehen soll.
Von nun an wird drei Jahre lange nur studiert und dabei ist jeglicher Kontakt zu Frauen verboten.
Soweit, so gut.
Zu dumm nur, dass sich ausgerechnet zu Beginn dieses Schwures die Prinzessin von Frankreich mit ihren Begleiterinnen Rosaline, Maria und Katharine beim König angekündigt hat. Eilig wird beschlossen eine Ausnahme zu machen und die Prinzessin und ihr Gefolge notwendiger Weise zu empfangen.
Unterdessen verursacht der Schwur beim Hofstaat des Königs bereits die ersten Probleme. Der fantastische Spanier Don Armada und der Hofnarr Costard streiten sich um die schöne Jaquenetta und auch die Fans des Königs und der Lords sind alles andere als begeistert.
Nur die Schulmeisterin Holofernia und der Pastor Sir Nathaniel sind von dem Vorhaben der Herren äußerst angetan.
Wie die Begegnung der Lords mit den Ladies ausgeht und was sonst noch so alles passiert, das bleibt abzuwarten. |
 |
 |
 |
| 31.07.10 20:00 Uhr - Alzenau in Unterfranken - "Witwendramen" - Burgfestspiele Alzenau |
| Eine schräge Hinterbliebenen Revue von Fitzgerald Kusz
„Ich brauch kein Mann, ich brauch ne Gehhilfe!“
Gibt es ein Leben nach dem Tod des Ehegatten und wenn ja, wie sieht es aus? Dies ist die zentrale Frage in dem skurril makabren Paradestück des fränkischen Meisters des schwarzen Humors. „Ohne Mann biste doch nix wert“ oder doch? In seiner gekonnt bissigen, satirischen Art lässt Kusz die Witwen in immer wieder neue Rollen schlüpfen, wobei die Trauernden ebenso zu Wort kommen wie die Einsamen und diejenigen, die froh sind, ihn endlich los zu sein. Manch eine hätte wohl auch gerne wieder einen, aber der Richtige war noch nicht dabei. So geht der Alltag weiter im Wartezimmer, im Treppenhaus, beim Fitnesstraining, im Park oder auf dem Friedhof. Mal wird der Verblichene posthum verbal geschändet, mal im Schein der Verklärung auf’s Podest gehoben, ansonsten bleibt immer noch die Flucht in eine neue Krankheit. Zwischen Komik und Tragik geben 5 wilde Witwen Einblick in die Höhen und Tiefen der männerbefreiten Existenz.
|
 |
 |
 |
| 31.07.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 31.07.10 20:30 Uhr - Wunsiedel - Der Brandner Kaspar - Luisenburg-Festspiele |
| Bairisches Kultstück nach Franz von Kobell von Kurt Wilhelm
Regie: Michael Lerchenberg / Christoph Zauner • Bühne: Peter Engel • Kostüme: Heide Schiffer-El Fouly
Mit Michael Lerchenberg als Boandlkramer, Alfred Schedl als Brandner, Dieter Fischer als Portner, Adolf Adam, Jürgen Fischer, Matthias Ransberger, Gerhard Wittmann u.v.a.
Aufgrund der in der Spielzeit 2009 nicht zu bewältigenden Nachfrage wird es eine Wiederaufnahme von Kurt Wilhelms "Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben" geben müssen. Selbstverständlich werden die Hauptrollen des Brandner und des Boandlkamers, wie in diesem Jahr, wieder von Alfred Schedl und Intendant Michael Lerchenberg gespielt werden. Den Portner und den Bürgermeister Senftl spielen natürlich wieder Dieter Fischer und Gerhard Wittmann, unterstützt von dem großartigen Ensemble der diesjährigen Inszenierung.
Ausgezeichnet mit der tz-Rose für Michael Lerchenberg als Regisseur und Darsteller des Boandlkramers und das "Brandner"-Ensemble. "Michael Lerchenberg zeigt auf der Luisenburg großes Theater: Volksstück, Komödie, Tragödie und Klassiker vereint er in seiner Inszenierung. Dazu gesellt er ein Ensemble mit glänzenden schauspielerischen Leistungen, bringt mit Peter Engel ein Bühnenbild zustande, das nicht schöner hätte sein können. Und er erzählt vom überlisteten Boandlkramer, der längst schon ein Stück bayerischer (Theater-)Geschichte ist, erfrischend, humorvoll, ja fast philosophisch. So macht Theater Spaß, so muss Theater sein!" Stefan Voit, Der Neue Tag
Wiederaufnahme-Premiere: Donnerstag, 15. Juli 2010, 20.30 Uhr
Zusatzvorstellung am Di. 20. Juli 2010, 20.30 Uhr
v. Kobell / Wilhelm: Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben
Franz von Kobell, der als ein Stammvater der bairischen Literatur gelten kann, schrieb 1871 seine kleine "G‘schicht vom Brandner Kaspar“ für die "Fliegenden Blätter“. Nachdem kaum jemand nicht gerne mitlacht, wenn der Tod überlistet wird, eroberte sich diese Miniatur, die sich auf heitere Weise mit den letzten Wahrheiten des Seins beschäftigt, schnell die Herzen der Leser.
Aus der Vorlage, die den prallen bairisch-barocken Katholizismus atmet, machte der vielfach preisgekrönte Regisseur Kurt Wilhelm eine bairische Komödie, die, sobald sie 1975 am Münchner Residenztheater das Licht der Bühnenwelt erblickte, zum bairischen Kultstück schlechthin wurde. Und fast alle großen und bekannten bairischen Schauspieler haben darin gespielt, angefangen von Gustl Bayrhammer als Portner bis hin zu Fritz Strassner und Toni Berger als unvergessenen Darsteller des Boandlkramers, der auch 1982 auf der Luisenburg diese, "seine" Rolle spielte. Nun wird Michael Lerchenberg, der 1983 neben Berger auf der Luisenburg in der Rolle des Liebhabers Flori mitgewirkt hat und diese Rolle bis zur 900. und letzten Vorstellung im Jahr 2000 am Bayerischen Staatsschauspiel spielte, unser Boandlkramer sein und damit nach seinem großen Erfolg als Wittiber wieder als Schauspieler auf der Luisenburg-Bühne zu erleben sein.
Inhalt:
Zum alten Brandner kommt der Tod in Gestalt des Boandlkramers und will ihn holen. Brandner verführt ihn aber mit "Kerschgeist", wettet mit ihm um weitere 18 Jahre Leben und gewinnt, indem er ihn ãb‘scheißt“. Nun braucht Brandner nichts mehr zu fürchten und er wird tollkühn.
Als nach drei Jahren Brandners geliebte Enkelin Marei verunglückt, erfährt Petrus durch sie von der "Unregelmäßigkeit". Wütend befiehlt er dem Boandlkramer, den Alten sofort zu holen. Der Boandlkramer, der sein Wort nicht brechen will, greift nun seinerseits zu einer List und lockt den Brandner Kaspar nur zum Anschauen in den Vorhof des Paradieses... |
 |
 |
 |
| 31.07.10 20:30 Uhr - Wunsiedel - Tannöd - Luisenburg-Festspiele |
| Krimi nach dem Roman von Andrea Maria Schenkel
Regie: Michael Lerchenberg • Bühne: Peter Engel • Kostüme: Andrea Fisser • Musik: Maria Hafner
Mit Doris Buchrucker, Maria Hafner, Caroline Hetényi, Ina Meling, Rudolf Waldemar Brem, Dieter Fischer, Gerhard Wittmann u.a.
Auf der Volksstück-Position gibt es erstmals einen Krimi noch dazu über einen wahren, niemals aufgeklärten Mordfall: \"Tannöd\". Dieses Stück, nach dem über Nacht zum Bestseller gewordenen Erstlingsroman von Andrea Maria Schenkel, fasziniert durch das Geheimnis um diesen \"perfekten\" Mord genauso wie durch seine außergewöhnliche Form, die in ihrer Mischung aus Gefühl und messerscharfer Analyse unter die Haut geht. Darüber hinaus erzählt \"Tannöd\" viel über die Gesellschaft, in deren Mitte die Tat geschieht. \"Den Zuschauern blieb buchstäblich die Luft weg.\" Austria Presseagentur. \"Die spannungsreiche Aufführung macht das Grauen lebendig und zieht den Zuschauer in ihren Bann.\" Nürnberger Zeitung
Premiere: Donnerstag, 1. Juli 2010, 20.30 Uhr |
 |
 |
 |
| 31.07.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 01.08.10 20:00 Uhr - Erlangen - William Shakespeare‘s Love‘s Labour‘s Lost |
| William Shakespeare‘s Love‘s Labour‘s Lost (Verlorene Liebesmüh) ist das aktuelle Theaterstück der English Dramatic Society.
König Ferdinand von Navarre und die drei Lords Berowne, Dumain und Longaville genießen ihr Leben und werden von ihren Fans überall auf der Welt bewundert und geliebt.
Bis König Ferdinand eines Tages beschließt, dass ihm das so nicht mehr reicht und er nun auf andere Weise ewigen Ruhm erlangen möchte. Deshalb entwirft er mit seinen Lords einen Plan, mit dem sein Hof als „Bildungsakademie“ in die Geschichte eingehen soll.
Von nun an wird drei Jahre lange nur studiert und dabei ist jeglicher Kontakt zu Frauen verboten.
Soweit, so gut.
Zu dumm nur, dass sich ausgerechnet zu Beginn dieses Schwures die Prinzessin von Frankreich mit ihren Begleiterinnen Rosaline, Maria und Katharine beim König angekündigt hat. Eilig wird beschlossen eine Ausnahme zu machen und die Prinzessin und ihr Gefolge notwendiger Weise zu empfangen.
Unterdessen verursacht der Schwur beim Hofstaat des Königs bereits die ersten Probleme. Der fantastische Spanier Don Armada und der Hofnarr Costard streiten sich um die schöne Jaquenetta und auch die Fans des Königs und der Lords sind alles andere als begeistert.
Nur die Schulmeisterin Holofernia und der Pastor Sir Nathaniel sind von dem Vorhaben der Herren äußerst angetan.
Wie die Begegnung der Lords mit den Ladies ausgeht und was sonst noch so alles passiert, das bleibt abzuwarten. |
 |
 |
 |
| 01.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 01.08.10 20:30 Uhr - Wunsiedel - Der Brandner Kaspar - Luisenburg-Festspiele |
| Bairisches Kultstück nach Franz von Kobell von Kurt Wilhelm
Regie: Michael Lerchenberg / Christoph Zauner • Bühne: Peter Engel • Kostüme: Heide Schiffer-El Fouly
Mit Michael Lerchenberg als Boandlkramer, Alfred Schedl als Brandner, Dieter Fischer als Portner, Adolf Adam, Jürgen Fischer, Matthias Ransberger, Gerhard Wittmann u.v.a.
Aufgrund der in der Spielzeit 2009 nicht zu bewältigenden Nachfrage wird es eine Wiederaufnahme von Kurt Wilhelms "Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben" geben müssen. Selbstverständlich werden die Hauptrollen des Brandner und des Boandlkamers, wie in diesem Jahr, wieder von Alfred Schedl und Intendant Michael Lerchenberg gespielt werden. Den Portner und den Bürgermeister Senftl spielen natürlich wieder Dieter Fischer und Gerhard Wittmann, unterstützt von dem großartigen Ensemble der diesjährigen Inszenierung.
Ausgezeichnet mit der tz-Rose für Michael Lerchenberg als Regisseur und Darsteller des Boandlkramers und das "Brandner"-Ensemble. "Michael Lerchenberg zeigt auf der Luisenburg großes Theater: Volksstück, Komödie, Tragödie und Klassiker vereint er in seiner Inszenierung. Dazu gesellt er ein Ensemble mit glänzenden schauspielerischen Leistungen, bringt mit Peter Engel ein Bühnenbild zustande, das nicht schöner hätte sein können. Und er erzählt vom überlisteten Boandlkramer, der längst schon ein Stück bayerischer (Theater-)Geschichte ist, erfrischend, humorvoll, ja fast philosophisch. So macht Theater Spaß, so muss Theater sein!" Stefan Voit, Der Neue Tag
Wiederaufnahme-Premiere: Donnerstag, 15. Juli 2010, 20.30 Uhr
Zusatzvorstellung am Di. 20. Juli 2010, 20.30 Uhr
v. Kobell / Wilhelm: Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben
Franz von Kobell, der als ein Stammvater der bairischen Literatur gelten kann, schrieb 1871 seine kleine "G‘schicht vom Brandner Kaspar“ für die "Fliegenden Blätter“. Nachdem kaum jemand nicht gerne mitlacht, wenn der Tod überlistet wird, eroberte sich diese Miniatur, die sich auf heitere Weise mit den letzten Wahrheiten des Seins beschäftigt, schnell die Herzen der Leser.
Aus der Vorlage, die den prallen bairisch-barocken Katholizismus atmet, machte der vielfach preisgekrönte Regisseur Kurt Wilhelm eine bairische Komödie, die, sobald sie 1975 am Münchner Residenztheater das Licht der Bühnenwelt erblickte, zum bairischen Kultstück schlechthin wurde. Und fast alle großen und bekannten bairischen Schauspieler haben darin gespielt, angefangen von Gustl Bayrhammer als Portner bis hin zu Fritz Strassner und Toni Berger als unvergessenen Darsteller des Boandlkramers, der auch 1982 auf der Luisenburg diese, "seine" Rolle spielte. Nun wird Michael Lerchenberg, der 1983 neben Berger auf der Luisenburg in der Rolle des Liebhabers Flori mitgewirkt hat und diese Rolle bis zur 900. und letzten Vorstellung im Jahr 2000 am Bayerischen Staatsschauspiel spielte, unser Boandlkramer sein und damit nach seinem großen Erfolg als Wittiber wieder als Schauspieler auf der Luisenburg-Bühne zu erleben sein.
Inhalt:
Zum alten Brandner kommt der Tod in Gestalt des Boandlkramers und will ihn holen. Brandner verführt ihn aber mit "Kerschgeist", wettet mit ihm um weitere 18 Jahre Leben und gewinnt, indem er ihn ãb‘scheißt“. Nun braucht Brandner nichts mehr zu fürchten und er wird tollkühn.
Als nach drei Jahren Brandners geliebte Enkelin Marei verunglückt, erfährt Petrus durch sie von der "Unregelmäßigkeit". Wütend befiehlt er dem Boandlkramer, den Alten sofort zu holen. Der Boandlkramer, der sein Wort nicht brechen will, greift nun seinerseits zu einer List und lockt den Brandner Kaspar nur zum Anschauen in den Vorhof des Paradieses... |
 |
 |
 |
| 02.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 03.08.10 15:00 Uhr - Maßbach - DER KLEINE RITTER TRENK - Kinderstück von Kirsten Boie |
| Bühnenbearbeitung von Rainer Hertwig
Regie: Susanne Pfeiffer
Bühne: Peter Picciani, Kostüme: Daniela Zepper, Licht & Ton: Raphael-Aaron Moss
mit Andreas Armand Aelter, Nilz Bessel, Sandra Lava, Michael Schaller, Arno Friedrich, Silvia Steger
Schrecklich ungerecht findet der Bauernjunge Trenk, dass er mit seiner Familie unter dem grausamen Ritter Wertolt dem Wüterich zu leiden hat. Deshalb nimmt er eines Tages das Ferkelchen an den Strick und beschließt, sein Glück in der Stadt zu suchen. Für den kleinen Trenk und das kleine Schwein beginnt eine lange und gefährliche Reise. Doch mit Mut, guten Freunden und ein paar Tricks wird Trenk schließlich sogar selbst zum Ritter und zieht gegen einen echten Drachen ins Feld. Gut, dass ihn dabei das Fräulein Thekla begleitet. Thekla nämlich will keineswegs nur sticken üben und Harfe spielen und darauf warten, dass ein Ritter sie heiratet – stattdessen ist sie eine Eins an der Erbsenschleuder!
Kirsten Boie, eine der renommiertesten deutschen Autorinnen von Kinder- und Jugendbüchern, wurde 1950 in Hamburg geboren, promovierte in Literaturwissenschaft und war von 1978 bis 1983 Lehrerin an einem Gymnasium und an einer Gesamtschule. Bereits ihr erstes Buch, 1985 unter dem Titel "Paule ist ein Glücksgriff" erschienen, wurde ein beispielloser Erfolg. Inzwischen sind allein beim Friedrich Oetinger Verlag mehr als fünfzig Bücher von ihr erschienen und in sechzehn Sprachen übersetzt worden. Bücher, die keinen Zweifel daran lassen, auf wessen Seite die Autorin steht. Dass sie dabei auch die Erwachsenen nicht vergisst, macht ihre Figuren so wahrhaftig und sympathisch, ihre Bücher so lieben- und lesenswert. |
 |
 |
 |
| 03.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 04.08.10 15:00 Uhr - Maßbach - DER KLEINE RITTER TRENK - Kinderstück von Kirsten Boie |
| Bühnenbearbeitung von Rainer Hertwig
Regie: Susanne Pfeiffer
Bühne: Peter Picciani, Kostüme: Daniela Zepper, Licht & Ton: Raphael-Aaron Moss
mit Andreas Armand Aelter, Nilz Bessel, Sandra Lava, Michael Schaller, Arno Friedrich, Silvia Steger
Schrecklich ungerecht findet der Bauernjunge Trenk, dass er mit seiner Familie unter dem grausamen Ritter Wertolt dem Wüterich zu leiden hat. Deshalb nimmt er eines Tages das Ferkelchen an den Strick und beschließt, sein Glück in der Stadt zu suchen. Für den kleinen Trenk und das kleine Schwein beginnt eine lange und gefährliche Reise. Doch mit Mut, guten Freunden und ein paar Tricks wird Trenk schließlich sogar selbst zum Ritter und zieht gegen einen echten Drachen ins Feld. Gut, dass ihn dabei das Fräulein Thekla begleitet. Thekla nämlich will keineswegs nur sticken üben und Harfe spielen und darauf warten, dass ein Ritter sie heiratet – stattdessen ist sie eine Eins an der Erbsenschleuder!
Kirsten Boie, eine der renommiertesten deutschen Autorinnen von Kinder- und Jugendbüchern, wurde 1950 in Hamburg geboren, promovierte in Literaturwissenschaft und war von 1978 bis 1983 Lehrerin an einem Gymnasium und an einer Gesamtschule. Bereits ihr erstes Buch, 1985 unter dem Titel "Paule ist ein Glücksgriff" erschienen, wurde ein beispielloser Erfolg. Inzwischen sind allein beim Friedrich Oetinger Verlag mehr als fünfzig Bücher von ihr erschienen und in sechzehn Sprachen übersetzt worden. Bücher, die keinen Zweifel daran lassen, auf wessen Seite die Autorin steht. Dass sie dabei auch die Erwachsenen nicht vergisst, macht ihre Figuren so wahrhaftig und sympathisch, ihre Bücher so lieben- und lesenswert. |
 |
 |
 |
| 04.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 05.08.10 15:00 Uhr - Maßbach - DER KLEINE RITTER TRENK - Kinderstück von Kirsten Boie |
| Bühnenbearbeitung von Rainer Hertwig
Regie: Susanne Pfeiffer
Bühne: Peter Picciani, Kostüme: Daniela Zepper, Licht & Ton: Raphael-Aaron Moss
mit Andreas Armand Aelter, Nilz Bessel, Sandra Lava, Michael Schaller, Arno Friedrich, Silvia Steger
Schrecklich ungerecht findet der Bauernjunge Trenk, dass er mit seiner Familie unter dem grausamen Ritter Wertolt dem Wüterich zu leiden hat. Deshalb nimmt er eines Tages das Ferkelchen an den Strick und beschließt, sein Glück in der Stadt zu suchen. Für den kleinen Trenk und das kleine Schwein beginnt eine lange und gefährliche Reise. Doch mit Mut, guten Freunden und ein paar Tricks wird Trenk schließlich sogar selbst zum Ritter und zieht gegen einen echten Drachen ins Feld. Gut, dass ihn dabei das Fräulein Thekla begleitet. Thekla nämlich will keineswegs nur sticken üben und Harfe spielen und darauf warten, dass ein Ritter sie heiratet – stattdessen ist sie eine Eins an der Erbsenschleuder!
Kirsten Boie, eine der renommiertesten deutschen Autorinnen von Kinder- und Jugendbüchern, wurde 1950 in Hamburg geboren, promovierte in Literaturwissenschaft und war von 1978 bis 1983 Lehrerin an einem Gymnasium und an einer Gesamtschule. Bereits ihr erstes Buch, 1985 unter dem Titel "Paule ist ein Glücksgriff" erschienen, wurde ein beispielloser Erfolg. Inzwischen sind allein beim Friedrich Oetinger Verlag mehr als fünfzig Bücher von ihr erschienen und in sechzehn Sprachen übersetzt worden. Bücher, die keinen Zweifel daran lassen, auf wessen Seite die Autorin steht. Dass sie dabei auch die Erwachsenen nicht vergisst, macht ihre Figuren so wahrhaftig und sympathisch, ihre Bücher so lieben- und lesenswert. |
 |
 |
 |
| 05.08.10 20:00 Uhr - Regensburg - Der Bayrische Jedermann |
| Das vor allem durch die jährlichen Salzburger Inszenierungen bekannte „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ wird vom Oberpfalztheater in einer sehr volksnahen Fassung in bayerischem Dialekt auf die Bühne gebracht. |
 |
 |
 |
| 05.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 06.08.10 20:00 Uhr - Regensburg - Der Bayrische Jedermann |
| Das vor allem durch die jährlichen Salzburger Inszenierungen bekannte „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ wird vom Oberpfalztheater in einer sehr volksnahen Fassung in bayerischem Dialekt auf die Bühne gebracht. |
 |
 |
 |
| 06.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 06.08.10 20:30 Uhr - Wunsiedel - Der Brandner Kaspar - Luisenburg-Festspiele |
| Bairisches Kultstück nach Franz von Kobell von Kurt Wilhelm
Regie: Michael Lerchenberg / Christoph Zauner • Bühne: Peter Engel • Kostüme: Heide Schiffer-El Fouly
Mit Michael Lerchenberg als Boandlkramer, Alfred Schedl als Brandner, Dieter Fischer als Portner, Adolf Adam, Jürgen Fischer, Matthias Ransberger, Gerhard Wittmann u.v.a.
Aufgrund der in der Spielzeit 2009 nicht zu bewältigenden Nachfrage wird es eine Wiederaufnahme von Kurt Wilhelms "Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben" geben müssen. Selbstverständlich werden die Hauptrollen des Brandner und des Boandlkamers, wie in diesem Jahr, wieder von Alfred Schedl und Intendant Michael Lerchenberg gespielt werden. Den Portner und den Bürgermeister Senftl spielen natürlich wieder Dieter Fischer und Gerhard Wittmann, unterstützt von dem großartigen Ensemble der diesjährigen Inszenierung.
Ausgezeichnet mit der tz-Rose für Michael Lerchenberg als Regisseur und Darsteller des Boandlkramers und das "Brandner"-Ensemble. "Michael Lerchenberg zeigt auf der Luisenburg großes Theater: Volksstück, Komödie, Tragödie und Klassiker vereint er in seiner Inszenierung. Dazu gesellt er ein Ensemble mit glänzenden schauspielerischen Leistungen, bringt mit Peter Engel ein Bühnenbild zustande, das nicht schöner hätte sein können. Und er erzählt vom überlisteten Boandlkramer, der längst schon ein Stück bayerischer (Theater-)Geschichte ist, erfrischend, humorvoll, ja fast philosophisch. So macht Theater Spaß, so muss Theater sein!" Stefan Voit, Der Neue Tag
Wiederaufnahme-Premiere: Donnerstag, 15. Juli 2010, 20.30 Uhr
Zusatzvorstellung am Di. 20. Juli 2010, 20.30 Uhr
v. Kobell / Wilhelm: Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben
Franz von Kobell, der als ein Stammvater der bairischen Literatur gelten kann, schrieb 1871 seine kleine "G‘schicht vom Brandner Kaspar“ für die "Fliegenden Blätter“. Nachdem kaum jemand nicht gerne mitlacht, wenn der Tod überlistet wird, eroberte sich diese Miniatur, die sich auf heitere Weise mit den letzten Wahrheiten des Seins beschäftigt, schnell die Herzen der Leser.
Aus der Vorlage, die den prallen bairisch-barocken Katholizismus atmet, machte der vielfach preisgekrönte Regisseur Kurt Wilhelm eine bairische Komödie, die, sobald sie 1975 am Münchner Residenztheater das Licht der Bühnenwelt erblickte, zum bairischen Kultstück schlechthin wurde. Und fast alle großen und bekannten bairischen Schauspieler haben darin gespielt, angefangen von Gustl Bayrhammer als Portner bis hin zu Fritz Strassner und Toni Berger als unvergessenen Darsteller des Boandlkramers, der auch 1982 auf der Luisenburg diese, "seine" Rolle spielte. Nun wird Michael Lerchenberg, der 1983 neben Berger auf der Luisenburg in der Rolle des Liebhabers Flori mitgewirkt hat und diese Rolle bis zur 900. und letzten Vorstellung im Jahr 2000 am Bayerischen Staatsschauspiel spielte, unser Boandlkramer sein und damit nach seinem großen Erfolg als Wittiber wieder als Schauspieler auf der Luisenburg-Bühne zu erleben sein.
Inhalt:
Zum alten Brandner kommt der Tod in Gestalt des Boandlkramers und will ihn holen. Brandner verführt ihn aber mit "Kerschgeist", wettet mit ihm um weitere 18 Jahre Leben und gewinnt, indem er ihn ãb‘scheißt“. Nun braucht Brandner nichts mehr zu fürchten und er wird tollkühn.
Als nach drei Jahren Brandners geliebte Enkelin Marei verunglückt, erfährt Petrus durch sie von der "Unregelmäßigkeit". Wütend befiehlt er dem Boandlkramer, den Alten sofort zu holen. Der Boandlkramer, der sein Wort nicht brechen will, greift nun seinerseits zu einer List und lockt den Brandner Kaspar nur zum Anschauen in den Vorhof des Paradieses... |
 |
 |
 |
| 07.08.10 15:00 Uhr - Wunsiedel - Tannöd - Luisenburg-Festspiele |
| Krimi nach dem Roman von Andrea Maria Schenkel
Regie: Michael Lerchenberg • Bühne: Peter Engel • Kostüme: Andrea Fisser • Musik: Maria Hafner
Mit Doris Buchrucker, Maria Hafner, Caroline Hetényi, Ina Meling, Rudolf Waldemar Brem, Dieter Fischer, Gerhard Wittmann u.a.
Auf der Volksstück-Position gibt es erstmals einen Krimi noch dazu über einen wahren, niemals aufgeklärten Mordfall: \"Tannöd\". Dieses Stück, nach dem über Nacht zum Bestseller gewordenen Erstlingsroman von Andrea Maria Schenkel, fasziniert durch das Geheimnis um diesen \"perfekten\" Mord genauso wie durch seine außergewöhnliche Form, die in ihrer Mischung aus Gefühl und messerscharfer Analyse unter die Haut geht. Darüber hinaus erzählt \"Tannöd\" viel über die Gesellschaft, in deren Mitte die Tat geschieht. \"Den Zuschauern blieb buchstäblich die Luft weg.\" Austria Presseagentur. \"Die spannungsreiche Aufführung macht das Grauen lebendig und zieht den Zuschauer in ihren Bann.\" Nürnberger Zeitung
Premiere: Donnerstag, 1. Juli 2010, 20.30 Uhr |
 |
 |
 |
| 07.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 07.08.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 08.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 08.08.10 20:30 Uhr - Wunsiedel - Der Brandner Kaspar - Luisenburg-Festspiele |
| Bairisches Kultstück nach Franz von Kobell von Kurt Wilhelm
Regie: Michael Lerchenberg / Christoph Zauner • Bühne: Peter Engel • Kostüme: Heide Schiffer-El Fouly
Mit Michael Lerchenberg als Boandlkramer, Alfred Schedl als Brandner, Dieter Fischer als Portner, Adolf Adam, Jürgen Fischer, Matthias Ransberger, Gerhard Wittmann u.v.a.
Aufgrund der in der Spielzeit 2009 nicht zu bewältigenden Nachfrage wird es eine Wiederaufnahme von Kurt Wilhelms "Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben" geben müssen. Selbstverständlich werden die Hauptrollen des Brandner und des Boandlkamers, wie in diesem Jahr, wieder von Alfred Schedl und Intendant Michael Lerchenberg gespielt werden. Den Portner und den Bürgermeister Senftl spielen natürlich wieder Dieter Fischer und Gerhard Wittmann, unterstützt von dem großartigen Ensemble der diesjährigen Inszenierung.
Ausgezeichnet mit der tz-Rose für Michael Lerchenberg als Regisseur und Darsteller des Boandlkramers und das "Brandner"-Ensemble. "Michael Lerchenberg zeigt auf der Luisenburg großes Theater: Volksstück, Komödie, Tragödie und Klassiker vereint er in seiner Inszenierung. Dazu gesellt er ein Ensemble mit glänzenden schauspielerischen Leistungen, bringt mit Peter Engel ein Bühnenbild zustande, das nicht schöner hätte sein können. Und er erzählt vom überlisteten Boandlkramer, der längst schon ein Stück bayerischer (Theater-)Geschichte ist, erfrischend, humorvoll, ja fast philosophisch. So macht Theater Spaß, so muss Theater sein!" Stefan Voit, Der Neue Tag
Wiederaufnahme-Premiere: Donnerstag, 15. Juli 2010, 20.30 Uhr
Zusatzvorstellung am Di. 20. Juli 2010, 20.30 Uhr
v. Kobell / Wilhelm: Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben
Franz von Kobell, der als ein Stammvater der bairischen Literatur gelten kann, schrieb 1871 seine kleine "G‘schicht vom Brandner Kaspar“ für die "Fliegenden Blätter“. Nachdem kaum jemand nicht gerne mitlacht, wenn der Tod überlistet wird, eroberte sich diese Miniatur, die sich auf heitere Weise mit den letzten Wahrheiten des Seins beschäftigt, schnell die Herzen der Leser.
Aus der Vorlage, die den prallen bairisch-barocken Katholizismus atmet, machte der vielfach preisgekrönte Regisseur Kurt Wilhelm eine bairische Komödie, die, sobald sie 1975 am Münchner Residenztheater das Licht der Bühnenwelt erblickte, zum bairischen Kultstück schlechthin wurde. Und fast alle großen und bekannten bairischen Schauspieler haben darin gespielt, angefangen von Gustl Bayrhammer als Portner bis hin zu Fritz Strassner und Toni Berger als unvergessenen Darsteller des Boandlkramers, der auch 1982 auf der Luisenburg diese, "seine" Rolle spielte. Nun wird Michael Lerchenberg, der 1983 neben Berger auf der Luisenburg in der Rolle des Liebhabers Flori mitgewirkt hat und diese Rolle bis zur 900. und letzten Vorstellung im Jahr 2000 am Bayerischen Staatsschauspiel spielte, unser Boandlkramer sein und damit nach seinem großen Erfolg als Wittiber wieder als Schauspieler auf der Luisenburg-Bühne zu erleben sein.
Inhalt:
Zum alten Brandner kommt der Tod in Gestalt des Boandlkramers und will ihn holen. Brandner verführt ihn aber mit "Kerschgeist", wettet mit ihm um weitere 18 Jahre Leben und gewinnt, indem er ihn ãb‘scheißt“. Nun braucht Brandner nichts mehr zu fürchten und er wird tollkühn.
Als nach drei Jahren Brandners geliebte Enkelin Marei verunglückt, erfährt Petrus durch sie von der "Unregelmäßigkeit". Wütend befiehlt er dem Boandlkramer, den Alten sofort zu holen. Der Boandlkramer, der sein Wort nicht brechen will, greift nun seinerseits zu einer List und lockt den Brandner Kaspar nur zum Anschauen in den Vorhof des Paradieses... |
 |
 |
 |
| 09.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 10.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 11.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 12.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 13.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 14.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 14.08.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 15.08.10 20:00 Uhr - Dinkelsbühl - Sommerfestspiele 2010 |
| In den Sommermonaten präsentiert das Landestheater Dinkelsbühl auf der romantischen Freilichtbühne am Wehrgang hochwertige Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder.
SPIELPLAN:
• ‚HAIR
Kult-Musical Musik von Galt MacDermot
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
• Die Feuerzangenbowle
Komödie, nach Heinrich Spoerl
• Das Dschungelbuch
Kinderstück von M. Weber und R. Kipling
• Im Zusatzprogramm: Beatles an Board
Comedycal von Enrique Keil
|
 |
 |
 |
| 20.08.10 20:00 Uhr - Kahl am Main - Irma la Douce - Komödie nach dem Film von Billy Wilder |
| Nestor Patou ist Flic. So nennt man in Frankreich die Polizisten. Nur Pech, das er bei einer Razzia im Rotlichtmilieu seinen eigenen Chef verhaften lässt. Doch lange ist Nestor nicht arbeitslos, denn durch Zufall wird er der Mec - so nennt man in Frankreich die Zuhälter - von Irma la Douce, der Königin der Rue Casanova.
Nur ist Nestor kein richtiger Mec. Denn welcher Mec ist schon in seine Poule - so nennt man in Paris die Prostituieren - verliebt und eifersüchtig auf jeden ihrer Kunden. Da hat Nestor eines Tages die brillante Idee, selbst ihr bester Kunde zu werden. Als reicher Lord X verkleidet besucht er Irma - und verdient sich das Geld dazu nachts durch Knochenjobs in den Markthallen. Dabei hilft ihm der lebenserfahrene Kneipenwirt Moustache.
Doch Irma wird misstrauisch, was Nestor jede Nacht außer Haus treibt, und als sie ein neues Leben mit Lord X beginnen will, wird Nestor auch noch eifersüchtig auf sich selber. Am Ende wird Nestor wegen Mordes an seinem anderen Ich verhaftet und landet für 15 Jahre im Gefängnis - denn diese Geschichte würde ihm ja doch keiner glauben.
Die Inszenierung des Alzenauer Theatervereins Kultburg (Regie: Josef Pömmerl) orientiert sich an diesem Film, der ein reines Drama ist und fast keine Musicalelemente mehr enthält. Einige Elemente wurden neu hinzu gefügt, so führt eine Kolonne Straßenkehrer durch die Handlung und auch der Schluss ist geändert. Doch wie jede Komödie - und jedes Märchen - hat auch \"Irma la Douce\" ein Happy End. Denn auch die unglaublichsten Geschichten können wahr sein. Und wenn sie nicht gestorben sind...
|
 |
 |
 |
| 20.08.10 20:00 Uhr - Wunsiedel - Der Waffenschmied - Luisenburg-Festspiele |
| Thematisch paßt Albert Lortzings komische Oper "Der Waffenschmied" gut zur Jäger- und Wildererromatik des "Brandner Kaspar". Mit diesem Gastspiel beenden die Landesbühnen Sachsen / Felsenbühne Rathen traditionell die Saison. |
 |
 |
 |
| 21.08.10 20:00 Uhr - Kahl am Main - Irma la Douce - Komödie nach dem Film von Billy Wilder |
| Nestor Patou ist Flic. So nennt man in Frankreich die Polizisten. Nur Pech, das er bei einer Razzia im Rotlichtmilieu seinen eigenen Chef verhaften lässt. Doch lange ist Nestor nicht arbeitslos, denn durch Zufall wird er der Mec - so nennt man in Frankreich die Zuhälter - von Irma la Douce, der Königin der Rue Casanova.
Nur ist Nestor kein richtiger Mec. Denn welcher Mec ist schon in seine Poule - so nennt man in Paris die Prostituieren - verliebt und eifersüchtig auf jeden ihrer Kunden. Da hat Nestor eines Tages die brillante Idee, selbst ihr bester Kunde zu werden. Als reicher Lord X verkleidet besucht er Irma - und verdient sich das Geld dazu nachts durch Knochenjobs in den Markthallen. Dabei hilft ihm der lebenserfahrene Kneipenwirt Moustache.
Doch Irma wird misstrauisch, was Nestor jede Nacht außer Haus treibt, und als sie ein neues Leben mit Lord X beginnen will, wird Nestor auch noch eifersüchtig auf sich selber. Am Ende wird Nestor wegen Mordes an seinem anderen Ich verhaftet und landet für 15 Jahre im Gefängnis - denn diese Geschichte würde ihm ja doch keiner glauben.
Die Inszenierung des Alzenauer Theatervereins Kultburg (Regie: Josef Pömmerl) orientiert sich an diesem Film, der ein reines Drama ist und fast keine Musicalelemente mehr enthält. Einige Elemente wurden neu hinzu gefügt, so führt eine Kolonne Straßenkehrer durch die Handlung und auch der Schluss ist geändert. Doch wie jede Komödie - und jedes Märchen - hat auch \"Irma la Douce\" ein Happy End. Denn auch die unglaublichsten Geschichten können wahr sein. Und wenn sie nicht gestorben sind...
|
 |
 |
 |
| 21.08.10 20:00 Uhr - Wunsiedel - Der Waffenschmied - Luisenburg-Festspiele |
| Thematisch paßt Albert Lortzings komische Oper "Der Waffenschmied" gut zur Jäger- und Wildererromatik des "Brandner Kaspar". Mit diesem Gastspiel beenden die Landesbühnen Sachsen / Felsenbühne Rathen traditionell die Saison. |
 |
 |
 |
| 21.08.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 22.08.10 20:00 Uhr - Wunsiedel - Der Waffenschmied - Luisenburg-Festspiele |
| Thematisch paßt Albert Lortzings komische Oper "Der Waffenschmied" gut zur Jäger- und Wildererromatik des "Brandner Kaspar". Mit diesem Gastspiel beenden die Landesbühnen Sachsen / Felsenbühne Rathen traditionell die Saison. |
 |
 |
 |
| 28.08.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 04.09.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 11.09.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 18.09.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 25.09.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 30.09.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire) |
| Drama in drei Akten von Tennessee Williams
Deutsch von Helmar Harald Fischer
Inszenierung: Folke Braband
Ausstattung: Beate Zoff
mit Franziska Arndt, Rebecca Mosselman, Martin Bermoser, Andreas Klaue, Uwe-Peter Spinner, Matylda Manycz, Stefan Rosenthal, Sabine Bickel
Uraufführung im Barrymore Theatre, New York City am 04.11./03.12.1947
Premiere im Alten Schauspielhaus Stuttgart am 29.04.2010
"Theater ist eine Körperkunst, das zeigt die Inszenierung von Folke Braband. Es knallt häufig heftig, da fliegen Fäuste und Tische, doch es gibt auch ganz leise, dichte Szenen. Dazu sind unheimliche, prekäre Klänge zu hören - Musik: Sebastian Bartmann. Fesselndes Theater." (Stuttgarter Zeitung)
"Starke Inszenierung..." (Esslinger Zeitung)
“A Streetcar Named Desire", 1947 in New York uraufgeführt und bald darauf von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando in den Hauptrollen verfilmt, ist Tennessee Williams‘ bekanntestes Drama. 1948 erhielt er dafür den Pulitzer-Preis. Meisterhaft beschreibt Williams in diesem Stück das Aufeinandertreffen zweier Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Konflikt zwischen Blanche und Stanley ist der Konflikt zwischen Illusion und Wirklichkeit, zwischen weiblicher Poesie und männlicher Härte, zwischen Sehnsucht und Trieb. So entstand ein psychologisch subtiles und ungemein packendes Melodram um menschliche Leidenschaften und Lebenslügen.
Auf der Flucht vor der Vergangenheit besucht die sensible, psychisch labile Blanche DuBois ihre Schwester Stella in ihrer dürftigen Behausung in New Orleans. Stella ist mit dem polnischstämmigen Arbeiter Stanley Kowalski verheiratet, einem ungehobelten, brutalen, jedoch körperlich ungemein attraktiven Mann, den die kultivierte Blanche unverhohlen verachtet. Stanley dagegen geht die affektierte, überreizte Art seiner Schwägerin schon bald auf die Nerven.
Als Blanche versucht, einen Keil zwischen das Ehepaar zu treiben, geht er zum Gegenangriff über: Er deckt Blanches dunkle Vergangenheit auf und zerschlägt die heile Welt der Illusionen, in die sie sich geflüchtet hat. Zudem hintertreibt er Blanches aufkeimende zarte Beziehung zu dem schüchternen Mitch und zerstört somit ihre letzte Hoffnung, ihr Leben wieder in der Realität zu verankern. In der brütenden Hitze von New Orleans eskaliert der Konflikt der beiden ungleichen Gegner schließlich, und es kommt zur Katastrophe. |
 |
 |
 |
| 01.10.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire) |
| Drama in drei Akten von Tennessee Williams
Deutsch von Helmar Harald Fischer
Inszenierung: Folke Braband
Ausstattung: Beate Zoff
mit Franziska Arndt, Rebecca Mosselman, Martin Bermoser, Andreas Klaue, Uwe-Peter Spinner, Matylda Manycz, Stefan Rosenthal, Sabine Bickel
Uraufführung im Barrymore Theatre, New York City am 04.11./03.12.1947
Premiere im Alten Schauspielhaus Stuttgart am 29.04.2010
"Theater ist eine Körperkunst, das zeigt die Inszenierung von Folke Braband. Es knallt häufig heftig, da fliegen Fäuste und Tische, doch es gibt auch ganz leise, dichte Szenen. Dazu sind unheimliche, prekäre Klänge zu hören - Musik: Sebastian Bartmann. Fesselndes Theater." (Stuttgarter Zeitung)
"Starke Inszenierung..." (Esslinger Zeitung)
“A Streetcar Named Desire", 1947 in New York uraufgeführt und bald darauf von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando in den Hauptrollen verfilmt, ist Tennessee Williams‘ bekanntestes Drama. 1948 erhielt er dafür den Pulitzer-Preis. Meisterhaft beschreibt Williams in diesem Stück das Aufeinandertreffen zweier Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Konflikt zwischen Blanche und Stanley ist der Konflikt zwischen Illusion und Wirklichkeit, zwischen weiblicher Poesie und männlicher Härte, zwischen Sehnsucht und Trieb. So entstand ein psychologisch subtiles und ungemein packendes Melodram um menschliche Leidenschaften und Lebenslügen.
Auf der Flucht vor der Vergangenheit besucht die sensible, psychisch labile Blanche DuBois ihre Schwester Stella in ihrer dürftigen Behausung in New Orleans. Stella ist mit dem polnischstämmigen Arbeiter Stanley Kowalski verheiratet, einem ungehobelten, brutalen, jedoch körperlich ungemein attraktiven Mann, den die kultivierte Blanche unverhohlen verachtet. Stanley dagegen geht die affektierte, überreizte Art seiner Schwägerin schon bald auf die Nerven.
Als Blanche versucht, einen Keil zwischen das Ehepaar zu treiben, geht er zum Gegenangriff über: Er deckt Blanches dunkle Vergangenheit auf und zerschlägt die heile Welt der Illusionen, in die sie sich geflüchtet hat. Zudem hintertreibt er Blanches aufkeimende zarte Beziehung zu dem schüchternen Mitch und zerstört somit ihre letzte Hoffnung, ihr Leben wieder in der Realität zu verankern. In der brütenden Hitze von New Orleans eskaliert der Konflikt der beiden ungleichen Gegner schließlich, und es kommt zur Katastrophe. |
 |
 |
 |
| 02.10.10 20:00 Uhr - Helmbrechts - Ein Heinz-Erhardt-Abend - Theater Hof zu Gast in Helmbrechts - - Kulturwelten Helmbrechts |
| „Ich könnte manchmal vor Glück eine ganze Allee von Purzelbäumen schlagen“ – für solche und ähnliche Kalauer ist Heinz Erhardt berühmt geworden. Als „Schmunzelmeister“ und „Jahrhundert-Humorist“ wurde er bezeichnet. Markenzeichen: die unkleidsame dunkle Hornbrille im arglos lächelnden Vollmondgesicht. Sein Spielfilmdebüt in „Der müde Theodor“ von 1957 bereitete ihm den Durchbruch zum Star der Wirtschaftswunderjahre. Nun hat Schauspieler und Regisseur Ralf Hocke für das Theater Hof ein Programm mit Gedichten, Sketchen und Liedern des beliebten Komikers zusammengestellt. Gemeinsam mit seinem Kollegen John Peter Altgelt wird er den Abend auch gestalten, u. a. mit Nummern wie „Warum die Zitronen sauer wurden“, „Ritter Fips“, dem Song „Immer wenn ich traurig bin, trink’ ich einen Korn“ und den Vierzeilern „Die Zelle“ und „Zu spät“. http://www.theater-hof.de |
 |
 |
 |
| 02.10.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 08.10.10 19:30 Uhr - Amberg - Philadanco - The Philadelphia Dance Company |
| Künstlerische Leitung: Joan Myers Brown
A RAG, A BONE AND A HANK OF HAIR
Choreograph: Talley Beatty
Rekonstruktion: Kim Y. Bears-Bailey
Musik: Prince and Earth, Wind & Fire
Licht-Design: William H. Grant, III
Licht-Technik: Clifton Taylor
Kostümbildnerin: Natasha Guruleva
BOLERO
Choreograph: Christopher L. Huggins
Choreographie-Assistenz: Kayoko Amemiya
Musik: Maurice Ravel
Licht-Design: Clifton Taylor
Kostüm-Design: Natasha Guruleva
BY WAY OF THE FUNK
Choreograph: Jawole Willa Jo Zollar
Choreographie-Assistenz: Marjani Forté & Catherine Dénécy
Musik: Parliament Funkadelics
Licht-Design: Clifton Taylor
Licht-Technik: Melody Beal
Kostüm-Design: Anna-Alise Belous
ENEMY BEHIND THE GATE
Choreograph: Christopher L. Huggins
Choreographie-Assistenz: Kayoko Ameniya
Musik: Steve Reich
Licht-Design: William H. Grant, III
Licht-Technik: Melody Beal
Kostüm-Design: Christopher Huggins
Kostümbildnerin: Natasha Guruleva
“Auf ihrer ersten Europatournee tanzte sich die Philadelphia Dance Company in die Herzen des Publikums. Die Company zeigte eine großartige Performance, ging bis an die äußersten Grenzen und bestach durch unglaubliche Balance, einwandfreie Technik und kraftvolle Energie" (Dance for you, Mai/Juni 2006).
Im Februar 2008 war PHILADANCO zum ersten Mal in Schweinfurt zu Gast und hat das Publikum begeistert.
Als ein Wunder an Technik und Energie hat das Dance Magazine die Tänzerinnen und Tänzer von Philadanco gefeiert. The Philadelphia Dance Company hat als eines der ersten afro-amerikanischen Tanzensembles Maßstäbe gesetzt und besticht durch die Kombination aus archaischen und klassisch-modernen Elementen. Diese Company ist ein faszinierender, explosiver Schmelztiegel, der kraftvolle afroamerikanische Tanztradition, klassisches Ballett und Elemente der westlichen Jazz- und Modern Dance-Tanzsprache verbindet und unter einen außergewöhnlichen Hut bringt.
Gründerin und künstlerische Leiterin Joan Myers Brown ist Vorsitzende der International Conference for Black Dance Companies und lehrt als Gastdozentin an der University of the Arts Philadelphia und der Howard Universitiy Washington D.C. Zu Ihren Hauschoreographen gehören neben Zane A. Booker der ehemalige Alvin Ailey-Tänzer Christopher L. Huggins.
2010 jährt sich das Bestehen der Company zum 40. Mal. Heute ist sie eine der renommiertesten und tänzerisch anspruchvollsten Amerikas und ein fester Bestandteil der internationalen Tanzszene. Auf Tournee präsentiert sie ihre neuesten Arbeiten sowie das Beste aus den vergangenen Jahren, u.a. die Erfolgschoreographie "Enemy behind the Gates" von Christopher L. Huggins. |
 |
 |
 |
| 09.10.10 19:30 Uhr - Amberg - Philadanco - The Philadelphia Dance Company |
| Künstlerische Leitung: Joan Myers Brown
A RAG, A BONE AND A HANK OF HAIR
Choreograph: Talley Beatty
Rekonstruktion: Kim Y. Bears-Bailey
Musik: Prince and Earth, Wind & Fire
Licht-Design: William H. Grant, III
Licht-Technik: Clifton Taylor
Kostümbildnerin: Natasha Guruleva
BOLERO
Choreograph: Christopher L. Huggins
Choreographie-Assistenz: Kayoko Amemiya
Musik: Maurice Ravel
Licht-Design: Clifton Taylor
Kostüm-Design: Natasha Guruleva
BY WAY OF THE FUNK
Choreograph: Jawole Willa Jo Zollar
Choreographie-Assistenz: Marjani Forté & Catherine Dénécy
Musik: Parliament Funkadelics
Licht-Design: Clifton Taylor
Licht-Technik: Melody Beal
Kostüm-Design: Anna-Alise Belous
ENEMY BEHIND THE GATE
Choreograph: Christopher L. Huggins
Choreographie-Assistenz: Kayoko Ameniya
Musik: Steve Reich
Licht-Design: William H. Grant, III
Licht-Technik: Melody Beal
Kostüm-Design: Christopher Huggins
Kostümbildnerin: Natasha Guruleva
“Auf ihrer ersten Europatournee tanzte sich die Philadelphia Dance Company in die Herzen des Publikums. Die Company zeigte eine großartige Performance, ging bis an die äußersten Grenzen und bestach durch unglaubliche Balance, einwandfreie Technik und kraftvolle Energie" (Dance for you, Mai/Juni 2006).
Im Februar 2008 war PHILADANCO zum ersten Mal in Schweinfurt zu Gast und hat das Publikum begeistert.
Als ein Wunder an Technik und Energie hat das Dance Magazine die Tänzerinnen und Tänzer von Philadanco gefeiert. The Philadelphia Dance Company hat als eines der ersten afro-amerikanischen Tanzensembles Maßstäbe gesetzt und besticht durch die Kombination aus archaischen und klassisch-modernen Elementen. Diese Company ist ein faszinierender, explosiver Schmelztiegel, der kraftvolle afroamerikanische Tanztradition, klassisches Ballett und Elemente der westlichen Jazz- und Modern Dance-Tanzsprache verbindet und unter einen außergewöhnlichen Hut bringt.
Gründerin und künstlerische Leiterin Joan Myers Brown ist Vorsitzende der International Conference for Black Dance Companies und lehrt als Gastdozentin an der University of the Arts Philadelphia und der Howard Universitiy Washington D.C. Zu Ihren Hauschoreographen gehören neben Zane A. Booker der ehemalige Alvin Ailey-Tänzer Christopher L. Huggins.
2010 jährt sich das Bestehen der Company zum 40. Mal. Heute ist sie eine der renommiertesten und tänzerisch anspruchvollsten Amerikas und ein fester Bestandteil der internationalen Tanzszene. Auf Tournee präsentiert sie ihre neuesten Arbeiten sowie das Beste aus den vergangenen Jahren, u.a. die Erfolgschoreographie "Enemy behind the Gates" von Christopher L. Huggins. |
 |
 |
 |
| 09.10.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 16.10.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Gut Gegen Nordwind |
| Komödie nach dem Roman von Daniel Glattauer
Bühnenfassung von Ulrike Zemme und Daniel Glattauer
Inszenierung: Michael Kreihsl
Bühnenbild und Kostüme: Hugo Gretler
mit Walter Sittler und Aglaia Szyszkowitz
Uraufführung im Wiener Theater in der Josefstadt am 07.05.2009
"Eine brillante, tragische Komödie." (Kurier)
"Regisseur Michael Kreihsl ging bei der Inszenierung von ‘Gut gegen Nordwind’ souverän mit der Herausforderung um, die Einsamkeit vor dem Bildschirm auf der Bühne darzustellen, ohne sie platt abzubilden." (Wiener Zeitung)
Im Jahr 2006 landete der Wiener Journalist und Autor Daniel Glattauer mit der Geschichte von Emmi und Leo und ihrer von einer fehlgeleiteten Mail gestifteten Net-Bekanntschaft einen Bestseller. Im realen Leben ist Emmi gebunden, doch wie sie dank und mit Leo in eine fragile Traumwelt entflieht, diese Geschichte hat so viel Charme, bietet so starke Identifikationsfiguren, dass die Leser – süchtig nach mehr – von Daniel Glattauer eine Fortsetzung erzwangen. “Gut gegen Nordwind” ist ein Briefroman im Internet-Zeitalter, ein E-Mail-Roman. Die Uraufführung der Dramatisierung in Wien war ein Riesenerfolg. Sie wurde als heutiges, modernes, geistreiches und witziges Boulevardstück mit Tiefgang zum Bühnenhit.
Ein einziger falscher Buchstabe lässt Emmi Rothners E-Mail irrtümlich bei Leo Leike landen. Leike antwortet, und es beginnt eine nette Plauderei zwischen den beiden. Mit jeder weiteren Mail kommen sich Emmi und Leo näher und schon bald entsteht zwischen den beiden eine ganz besondere Brieffreundschaft. Doch mit der Zeit stellt sich ihnen die Frage: Könnte das, was sich aus ihrer anfänglichen Freundschaft entwickelt hat, auch Verliebtheit oder sogar Liebe sein? Und ist dies angesichts der Tatsache, dass sie sich nie persönlich begegnet sind, überhaupt möglich? Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persönlichen Treffen kommt. Emmi und Leo leiden unter der Ungewissheit, ob sie – bzw. der andere – dem in den Mails entstandenen Bild je entsprechen können. Und beide wissen irgendwann, dass sie aufhören müssen, sich näher zu kommen, doch sie gehen weiter – Schritt um Schritt – wohl wissend, dass jede Annäherung die Sehnsucht immer stärker werden lässt - nach dem, den man nicht kennt oder doch so sehr. Denn: “Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf.” |
 |
 |
 |
| 16.10.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 17.10.10 15:00 Uhr - Fürth - Zu Gast beim Fürther Adel |
| Bescheiden und sittsam lebten sie im Schloss Burgfarrnbach, die Grafen Pückler-Limburg. Die Geschichte des klassizistischen Prachtbaus und der Grafenfamilie wird bei einer neuen inszenierten Theaterführung der Tourist-Information in Kooperation mit dem Stadtarchiv, das in diesem Gebäude beheimatet ist, zum Leben erweckt - gerade rechtzeitig zum 175. Geburtstag des Schlosses.
Die historischen Spielszenen hat der ehemalige Dramaturg am Fürther Stadttheater, Felix Eckerle, geschrieben. Für die Inszenierung sind Klaus Hoffmann und seine Schauspieler von der Bühne Erholung zuständig.
Zur Geschichte: es geht um die Grafenfamilie ganz privat, um ihr gesellschaftliches und soziales Engagement, aber auch um den ewigen Streit der beiden Brüder Ludwig und Friedrich, die im 19. Jahrhundert diese große Schlossanlage mit dem englischen Park errichten ließen. Stilecht führt Kammerdiener Paul Kammbauer die Gäste durch die Räumlichkeiten.
Er berichtet von den Differenzen beim Bau des Hauses, erzählt von der Bescheidenheit der Familie und von ihrer Mildtätigkeit. Und natürlich erscheinen auch die Grafen mit Gattin, samt einiger ihrer Kinder leibhaftig und die Gäste dürfen ein wenig Familienidylle erleben und zum Schluss live sein dabei, wenn der bekannte vielgereiste und weltgewandte Vetter Hermann Pückler-Muskau zu Besuch kommt und sich höflich über die bescheidenen Unterkunft und das Essen der netten biederen Verwandten mokiert.
Die Veranstaltung findet u.a. auch im ersten Stock des Schlosses statt. Es ist kein Fahrstuhl vorhanden.
Veranstalter: Tourist-Information in Kooperation mit dem Stadtarchiv und der Bühne „Erholung“ 27 Fürth e. V.
Regie: Klaus Hoffmann |
 |
 |
 |
| 21.10.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Die Nelson Mandela Story: Endlich Frei |
| Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt
Inszenierung: Barry L. Goldman
Bühnenbild: Andrey von Schlippe
Kostüme: Annemarie Rieck
Musik: Ron Williams/Michael Ruff/Wolfgang Schmidtke
mit Ron Williams (als Nelson Mandela), Dominique Siassia, Gabriele Welker, Ronald Mkwanazi, Jörg Reimers, Nik Felice, Matthias Horbelt, Bani Silva Prado
Uraufführung im Parktheater Iserlohn am 24.01.2009
“Mit einer starken Präsenz und einer einfühlsamen Verwandlungsfähigkeit hauchte Ron Williams der südafrikanischen Kultfigur Nelson Mandela packendes Leben ein.” (WAZ 2009)
“Bravo! (...) Mal dramatisch, mal poetisch, mal garniert mit Humor, aber auch durchaus kritisch." (Westfalenpost 2009)
“Der Traum des südafrikanischen Bischofs Desmond Tutu, der bei den ersten freien Wahlen Südafrikas am 27. April 1994 Wirklichkeit wurde, personifiziert sich in einem Mann, der unter der Bezeichnung "Gefangener Nummer 1" achtundzwanzig Jahre lang auf der Zuchthausinsel Robben Island interniert war und der an diesem denkwürdigen Apriltag zum ersten schwarzen Präsidenten der Republik Südafrika gewählt wurde – Nelson Mandela. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis war ihm das Wunder gelungen, die mörderische Tyrannei der Rassentrennung ohne Blutvergießen abzuschaffen. Andererseits verbirgt das öffentliche Bild des scheinbar so abgeklärten, allseits freundlich lächelnden, weisen Greises Mandela die enormen inneren Spannungen und Zerreißproben, denen dieser Mensch Zeit seines Lebens ausgesetzt war und wohl immer noch ist”, schreibt der Autor Gerold Theobalt über sein Schauspiel mit Musik.
Der Regisseur Barry L. Goldman äußert sich zu seiner Inszenierung: “Unsere Erzählweise wird sowohl dramatisch als auch poetisch, dabei nie ohne Humor sein und durchaus auch kritisch mit der Lebensgeschichte Mandelas und der Geschichte seines Landes umgehen. Vor allem aber steht bei uns das individuelle Erleben der Menschen mit ihren Qualitäten und menschlichen Schwächen im Vordergrund. Es ist nicht unsere Absicht, den Horror der südafrikanischen Apartheid aufzuarbeiten. Wir können aber tief in die zeitlosen Themen wie die Unterdrückung eines Volkes, sein Leid, sein Widerstand und seine Hoffnung hinein schauen. Die Memoiren Mandelas sind die Memoiren der Menschheit." |
 |
 |
 |
| 22.10.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Die Nelson Mandela Story: Endlich Frei |
| Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt
Inszenierung: Barry L. Goldman
Bühnenbild: Andrey von Schlippe
Kostüme: Annemarie Rieck
Musik: Ron Williams/Michael Ruff/Wolfgang Schmidtke
mit Ron Williams (als Nelson Mandela), Dominique Siassia, Gabriele Welker, Ronald Mkwanazi, Jörg Reimers, Nik Felice, Matthias Horbelt, Bani Silva Prado
Uraufführung im Parktheater Iserlohn am 24.01.2009
“Mit einer starken Präsenz und einer einfühlsamen Verwandlungsfähigkeit hauchte Ron Williams der südafrikanischen Kultfigur Nelson Mandela packendes Leben ein.” (WAZ 2009)
“Bravo! (...) Mal dramatisch, mal poetisch, mal garniert mit Humor, aber auch durchaus kritisch." (Westfalenpost 2009)
“Der Traum des südafrikanischen Bischofs Desmond Tutu, der bei den ersten freien Wahlen Südafrikas am 27. April 1994 Wirklichkeit wurde, personifiziert sich in einem Mann, der unter der Bezeichnung "Gefangener Nummer 1" achtundzwanzig Jahre lang auf der Zuchthausinsel Robben Island interniert war und der an diesem denkwürdigen Apriltag zum ersten schwarzen Präsidenten der Republik Südafrika gewählt wurde – Nelson Mandela. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis war ihm das Wunder gelungen, die mörderische Tyrannei der Rassentrennung ohne Blutvergießen abzuschaffen. Andererseits verbirgt das öffentliche Bild des scheinbar so abgeklärten, allseits freundlich lächelnden, weisen Greises Mandela die enormen inneren Spannungen und Zerreißproben, denen dieser Mensch Zeit seines Lebens ausgesetzt war und wohl immer noch ist”, schreibt der Autor Gerold Theobalt über sein Schauspiel mit Musik.
Der Regisseur Barry L. Goldman äußert sich zu seiner Inszenierung: “Unsere Erzählweise wird sowohl dramatisch als auch poetisch, dabei nie ohne Humor sein und durchaus auch kritisch mit der Lebensgeschichte Mandelas und der Geschichte seines Landes umgehen. Vor allem aber steht bei uns das individuelle Erleben der Menschen mit ihren Qualitäten und menschlichen Schwächen im Vordergrund. Es ist nicht unsere Absicht, den Horror der südafrikanischen Apartheid aufzuarbeiten. Wir können aber tief in die zeitlosen Themen wie die Unterdrückung eines Volkes, sein Leid, sein Widerstand und seine Hoffnung hinein schauen. Die Memoiren Mandelas sind die Memoiren der Menschheit." |
 |
 |
 |
| 23.10.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Die Nelson Mandela Story: Endlich Frei |
| Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt
Inszenierung: Barry L. Goldman
Bühnenbild: Andrey von Schlippe
Kostüme: Annemarie Rieck
Musik: Ron Williams/Michael Ruff/Wolfgang Schmidtke
mit Ron Williams (als Nelson Mandela), Dominique Siassia, Gabriele Welker, Ronald Mkwanazi, Jörg Reimers, Nik Felice, Matthias Horbelt, Bani Silva Prado
Uraufführung im Parktheater Iserlohn am 24.01.2009
“Mit einer starken Präsenz und einer einfühlsamen Verwandlungsfähigkeit hauchte Ron Williams der südafrikanischen Kultfigur Nelson Mandela packendes Leben ein.” (WAZ 2009)
“Bravo! (...) Mal dramatisch, mal poetisch, mal garniert mit Humor, aber auch durchaus kritisch." (Westfalenpost 2009)
“Der Traum des südafrikanischen Bischofs Desmond Tutu, der bei den ersten freien Wahlen Südafrikas am 27. April 1994 Wirklichkeit wurde, personifiziert sich in einem Mann, der unter der Bezeichnung "Gefangener Nummer 1" achtundzwanzig Jahre lang auf der Zuchthausinsel Robben Island interniert war und der an diesem denkwürdigen Apriltag zum ersten schwarzen Präsidenten der Republik Südafrika gewählt wurde – Nelson Mandela. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis war ihm das Wunder gelungen, die mörderische Tyrannei der Rassentrennung ohne Blutvergießen abzuschaffen. Andererseits verbirgt das öffentliche Bild des scheinbar so abgeklärten, allseits freundlich lächelnden, weisen Greises Mandela die enormen inneren Spannungen und Zerreißproben, denen dieser Mensch Zeit seines Lebens ausgesetzt war und wohl immer noch ist”, schreibt der Autor Gerold Theobalt über sein Schauspiel mit Musik.
Der Regisseur Barry L. Goldman äußert sich zu seiner Inszenierung: “Unsere Erzählweise wird sowohl dramatisch als auch poetisch, dabei nie ohne Humor sein und durchaus auch kritisch mit der Lebensgeschichte Mandelas und der Geschichte seines Landes umgehen. Vor allem aber steht bei uns das individuelle Erleben der Menschen mit ihren Qualitäten und menschlichen Schwächen im Vordergrund. Es ist nicht unsere Absicht, den Horror der südafrikanischen Apartheid aufzuarbeiten. Wir können aber tief in die zeitlosen Themen wie die Unterdrückung eines Volkes, sein Leid, sein Widerstand und seine Hoffnung hinein schauen. Die Memoiren Mandelas sind die Memoiren der Menschheit." |
 |
 |
 |
| 23.10.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 24.10.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Die Nelson Mandela Story: Endlich Frei |
| Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt
Inszenierung: Barry L. Goldman
Bühnenbild: Andrey von Schlippe
Kostüme: Annemarie Rieck
Musik: Ron Williams/Michael Ruff/Wolfgang Schmidtke
mit Ron Williams (als Nelson Mandela), Dominique Siassia, Gabriele Welker, Ronald Mkwanazi, Jörg Reimers, Nik Felice, Matthias Horbelt, Bani Silva Prado
Uraufführung im Parktheater Iserlohn am 24.01.2009
“Mit einer starken Präsenz und einer einfühlsamen Verwandlungsfähigkeit hauchte Ron Williams der südafrikanischen Kultfigur Nelson Mandela packendes Leben ein.” (WAZ 2009)
“Bravo! (...) Mal dramatisch, mal poetisch, mal garniert mit Humor, aber auch durchaus kritisch." (Westfalenpost 2009)
“Der Traum des südafrikanischen Bischofs Desmond Tutu, der bei den ersten freien Wahlen Südafrikas am 27. April 1994 Wirklichkeit wurde, personifiziert sich in einem Mann, der unter der Bezeichnung "Gefangener Nummer 1" achtundzwanzig Jahre lang auf der Zuchthausinsel Robben Island interniert war und der an diesem denkwürdigen Apriltag zum ersten schwarzen Präsidenten der Republik Südafrika gewählt wurde – Nelson Mandela. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis war ihm das Wunder gelungen, die mörderische Tyrannei der Rassentrennung ohne Blutvergießen abzuschaffen. Andererseits verbirgt das öffentliche Bild des scheinbar so abgeklärten, allseits freundlich lächelnden, weisen Greises Mandela die enormen inneren Spannungen und Zerreißproben, denen dieser Mensch Zeit seines Lebens ausgesetzt war und wohl immer noch ist”, schreibt der Autor Gerold Theobalt über sein Schauspiel mit Musik.
Der Regisseur Barry L. Goldman äußert sich zu seiner Inszenierung: “Unsere Erzählweise wird sowohl dramatisch als auch poetisch, dabei nie ohne Humor sein und durchaus auch kritisch mit der Lebensgeschichte Mandelas und der Geschichte seines Landes umgehen. Vor allem aber steht bei uns das individuelle Erleben der Menschen mit ihren Qualitäten und menschlichen Schwächen im Vordergrund. Es ist nicht unsere Absicht, den Horror der südafrikanischen Apartheid aufzuarbeiten. Wir können aber tief in die zeitlosen Themen wie die Unterdrückung eines Volkes, sein Leid, sein Widerstand und seine Hoffnung hinein schauen. Die Memoiren Mandelas sind die Memoiren der Menschheit." |
 |
 |
 |
| 28.10.10 19:30 Uhr - Bad Brückenau - Fränkisches Theater Schloss Massbach - Effi Briest |
| nach Theodor Fontane in einer Bearbeitung von Rolf Heiermann
Auf Wunsch ihrer Eltern heiratet die junge Effi Briest den fast 20 Jahre älteren Baron von Innstetten – einen früheren Verehrer ihrer Mutter. Damit beginnt für Effi ein Leben fernab der Heimat: Innstetten widmet sich voll und ganz seiner politischen Karriere, und das Alleinsein in dem verschlafenen Ostsee-Küstenstädtchen fällt Effi schwer. Sie wird von Heimweh und Albträumen geplagt. Da taucht Major Crampas auf, ein Regimentskamerad Innstettens und charmanter Frauenheld. Die vernachlässigte junge Frau geht auf seine Annäherungsversuche ein.
Innstetten erfährt Jahre später von der längst vergangenen Liebesgeschichte. Da auch andere Personen davon wissen, fühlt er sich gezwungen, Major Crampas zum Duell zu fordern und erschießt ihn. Effi wird sowohl von ihm als auch zunächst von ihren Eltern verstoßen. Irgendwann wird ihr klar, dass nicht sie es ist, der verziehen werden muss.
Effis Schicksal zeigt, wie ein natürlich veranlagter, rein seinen Empfindungen folgender Mensch an bestimmten gesellschaftlichen Konventionen scheitert und ihnen schließlich zum Opfer fällt. Rolf Heiermann entwickelt aus Fontanes bedeutendem Roman, der auch in den Schulen gelesen wird, ein packendes Theaterstück. |
 |
 |
 |
| 29.10.10 20:00 Uhr - Coburg - Caveman |
| Von Rob Becker
Der amerikanische Autor schrieb mit "Caveman" das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem es in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge und war seit Sommer 2000 in mehr als 50 deutschsprachigen Städten zu sehen.
Ein Stück für alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen.
Von seiner Frau vor die Tür gesetzt, philosophiert Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, über den kleinen Unterschied und seine großen alltäglichen Folgen. Als männliche Logik und begrenzte Phantasie ihn schnell an seine Grenzen stoßen lassen, erfährt Tom von unerwarteter Seite Hilfe. Im „magischen Unterwäschekreis“ erscheint ihm sein Urahn aus der Steinzeit und lässt ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können.
Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen! Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex.
Mit immensem Mitteilungsbedürfnis, trockenem Humor und ironischem Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung "Rumsitzen, ohne zu reden" bedeuten kann, warum Fernsehen als Arbeit bewertet werden sollte und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten "Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren" beginnt und gleichzeitig endet.
In der Titelrolle: Raúl Gonzalez |
 |
 |
 |
| 30.10.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Zille |
| Theaterstück von Horst Pillau
Inszenierung: Klaus Gendries
Ausstattung: Martin Rupprecht
mit Walter Plathe, Luise Schnittert, Maria Mallé, Katherina Lange/Kim Pfeiffer, Reiner Heise, Oliver Trautwein
am Klavier: Peter Buchheim
Uraufführung im Theater am Kurfürstendamm Berlin am 22. Februar 2009
“Walter Plathe könnte das Telefonbuch von Charlottenburg vorlesen, die Leute würden begeistert an seinen Lippen hängen. Der Mann ist eine Urgewalt, ein Theater-Tier, das seinesgleichen sucht." (Berliner Zeitung 2009)
“Walter Plathe liegt die Figur des Zille sehr am Herzen. Er ist Mitglied der Zille-Gesellschaft und beschäftigt sich seit langem mit dem Maler und dessen Texten", erzählt Autor Horst Pillau über die Entstehungsgeschichte seines neuen Stückes. “Deswegen hat er mich angesprochen und darum gebeten, ein Stück über den Berliner Künstler zu schreiben." Pillau hat mit dieser Arbeit Neuland betreten, denn noch niemals vorher hat er ein Stück über eine reale Person verfasst. Er zeigt Zille in all seinen Facetten: herzlich und ernst, bitter und komisch, bodenständig und engagiert. Der Autor lässt Zeitgenossen des Künstlers wie Claire Waldoff, Max Liebermann und sogar den Kaiser auftreten. Die Zuschauer erleben den Maler im "Milljöh": mit Droschkenkutschern und Huren, in seiner Stammkneipe und mit seiner geliebten Frau. Das Stück zeichnet Zilles Weg vom unbekannten Maler zum anerkannten Künstler nach.
Der in Ost und West bekannte Walter Plathe ist Millionen von Fernsehzuschauern vor allem als "Landarzt" ans Herz gewachsen. Doch trotz der vielen Dreharbeiten bleibt er seiner ersten Liebe - dem Theater - treu. Denn: “Die Mutter von’s Janze ist das Theater!” Mit dem Otto-Reutter-Abend “Alles weg’n de‘ Leut‘" gab er 1990 sein Debüt am Kurfürstendamm. 1995 glänzte er in der Titelrolle des großherzigen Kneipenwirts in Horst Pillaus “Kaiser vom Alexanderplatz". Vom selben Autor ließ er sich auch den “Kohlenpaul" schreiben. Plathe überzeugte als Hundefänger Schwejk, war in "Ein eingebildet Kranker" zu sehen, stand unter der Regie von Dieter Wedel bei den Nibelungen-Festspielen in Worms auf der Bühne und erhielt 2009 für die Darstellung des Zille den “Goldenen Vorhang” (Publikumspreis des Berliner Theaterclubs) als beliebtester Berliner Schauspieler. |
 |
 |
 |
| 30.10.10 20:00 Uhr - Coburg - Caveman |
| Von Rob Becker
Der amerikanische Autor schrieb mit "Caveman" das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem es in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge und war seit Sommer 2000 in mehr als 50 deutschsprachigen Städten zu sehen.
Ein Stück für alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen.
Von seiner Frau vor die Tür gesetzt, philosophiert Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, über den kleinen Unterschied und seine großen alltäglichen Folgen. Als männliche Logik und begrenzte Phantasie ihn schnell an seine Grenzen stoßen lassen, erfährt Tom von unerwarteter Seite Hilfe. Im „magischen Unterwäschekreis“ erscheint ihm sein Urahn aus der Steinzeit und lässt ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können.
Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen! Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex.
Mit immensem Mitteilungsbedürfnis, trockenem Humor und ironischem Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung "Rumsitzen, ohne zu reden" bedeuten kann, warum Fernsehen als Arbeit bewertet werden sollte und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten "Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren" beginnt und gleichzeitig endet.
In der Titelrolle: Raúl Gonzalez |
 |
 |
 |
| 30.10.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 06.11.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 13.11.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 20.11.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 21.11.10 15:00 Uhr - Fürth - Zu Gast beim Fürther Adel |
| Bescheiden und sittsam lebten sie im Schloss Burgfarrnbach, die Grafen Pückler-Limburg. Die Geschichte des klassizistischen Prachtbaus und der Grafenfamilie wird bei einer neuen inszenierten Theaterführung der Tourist-Information in Kooperation mit dem Stadtarchiv, das in diesem Gebäude beheimatet ist, zum Leben erweckt - gerade rechtzeitig zum 175. Geburtstag des Schlosses.
Die historischen Spielszenen hat der ehemalige Dramaturg am Fürther Stadttheater, Felix Eckerle, geschrieben. Für die Inszenierung sind Klaus Hoffmann und seine Schauspieler von der Bühne Erholung zuständig.
Zur Geschichte: es geht um die Grafenfamilie ganz privat, um ihr gesellschaftliches und soziales Engagement, aber auch um den ewigen Streit der beiden Brüder Ludwig und Friedrich, die im 19. Jahrhundert diese große Schlossanlage mit dem englischen Park errichten ließen. Stilecht führt Kammerdiener Paul Kammbauer die Gäste durch die Räumlichkeiten.
Er berichtet von den Differenzen beim Bau des Hauses, erzählt von der Bescheidenheit der Familie und von ihrer Mildtätigkeit. Und natürlich erscheinen auch die Grafen mit Gattin, samt einiger ihrer Kinder leibhaftig und die Gäste dürfen ein wenig Familienidylle erleben und zum Schluss live sein dabei, wenn der bekannte vielgereiste und weltgewandte Vetter Hermann Pückler-Muskau zu Besuch kommt und sich höflich über die bescheidenen Unterkunft und das Essen der netten biederen Verwandten mokiert.
Die Veranstaltung findet u.a. auch im ersten Stock des Schlosses statt. Es ist kein Fahrstuhl vorhanden.
Veranstalter: Tourist-Information in Kooperation mit dem Stadtarchiv und der Bühne „Erholung“ 27 Fürth e. V.
Regie: Klaus Hoffmann |
 |
 |
 |
| 23.11.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Blütenträume |
| Schauspiel in fünf Szenen von Lutz Hübner
Mitarbeit: Sarah Nemitz
Inszenierung: Kay Neumann
Ausstattung: Günter Hellweg
mit Claudia Rieschel, Saskia Valencia, Michael Altmann u.a.
Uraufführung im Theater Essen am 16.9.2007
“Auf der Bühne des Essener Schauspiels geschieht ein kleines Wunder. Schöpfer des theatralischen Höhenflugs ist der 42-jährige Lutz Hübner, der mit seinem neuesten Stück ‘Blütenträume’ so viel Witz und Ernst, Humor und Lebenserfahrung auf die Bretter zaubert, daß man sich die Augen reibt." (Kölnische Rundschau 2007)
Lutz Hübner, bekannt für sein umfangreiches und vielfältiges Stückerepertoire, wurde 1998 für “Herz eines Boxers” mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. 2005 wurde sein Stück “Hotel Paraiso” zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Stücke wie “Gretchen 89 ff.”, “Creeps”, “Ehrensache” oder “Blütenträume” machen Hübner seit Ende der Neunziger Jahre zu einem der meistgespielten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen. Er erhielt zuletzt die Honorable Mention 2008 der ASSITEJ International. Zudem wurde die Inszenierung seines Stückes “Geisterfahrer” durch das Staatstheater Hannover zum Mülheimer Theatertreffen 2009 eingeladen.
Manchmal weiß man nicht, was mehr überrascht: wie Hübners Kollegen aktuelle gesellschaftsrelevante Probleme, die in der Luft liegen, unbeachtet lassen, oder wie Hübner als einziger deutschsprachiger Autor diese Themen, über die man täglich in der Zeitung liest, mit schlafwandlerischer Sicherheit aufgreift. Wie immer hat Hübner auch hier ein aktuelles Problem thematisiert: Wer in Rente geht, gehört im Gegensatz zu früheren Generationen heute noch lange nicht zum alten Eisen: All ihren Mut haben sie zusammengenommen die vier alleinstehenden Frauen und drei Männer, die sich für den Volkshochschulkurs ‚Fünfundfünfzig plus‘ angemeldet haben. Liebevoll, mit Leichtigkeit und Tiefgang, mit Witz und Ernst zeichnet Autor Hübner die Kursteilnehmer, wie sie mal forsch, mal schüchtern versuchen die ersten Schritte aufeinander zu zu machen. Kursleiter Jan, ein gescheiterter Schauspieler, will seinen ‚Schülern‘ in einem auf fünf Sitzungen geplanten Flirt- Crashkurs nach neuesten Methoden Strategien zur Selbstvermarktung beizubringen: "Ihr seid das Produkt, das ihr verkaufen wollt". Sehr komisch zeigt Hübner, wie der Kurs platzt, platzen muss. Doch auch Hoffnungen bleiben, denn es bilden sich kleine Zweierbeziehungen, die beweisen, dass Alter nicht vor Liebe schützt... |
 |
 |
 |
| 24.11.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Blütenträume |
| Schauspiel in fünf Szenen von Lutz Hübner
Mitarbeit: Sarah Nemitz
Inszenierung: Kay Neumann
Ausstattung: Günter Hellweg
mit Claudia Rieschel, Saskia Valencia, Michael Altmann u.a.
Uraufführung im Theater Essen am 16.9.2007
“Auf der Bühne des Essener Schauspiels geschieht ein kleines Wunder. Schöpfer des theatralischen Höhenflugs ist der 42-jährige Lutz Hübner, der mit seinem neuesten Stück ‘Blütenträume’ so viel Witz und Ernst, Humor und Lebenserfahrung auf die Bretter zaubert, daß man sich die Augen reibt." (Kölnische Rundschau 2007)
Lutz Hübner, bekannt für sein umfangreiches und vielfältiges Stückerepertoire, wurde 1998 für “Herz eines Boxers” mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. 2005 wurde sein Stück “Hotel Paraiso” zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Stücke wie “Gretchen 89 ff.”, “Creeps”, “Ehrensache” oder “Blütenträume” machen Hübner seit Ende der Neunziger Jahre zu einem der meistgespielten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen. Er erhielt zuletzt die Honorable Mention 2008 der ASSITEJ International. Zudem wurde die Inszenierung seines Stückes “Geisterfahrer” durch das Staatstheater Hannover zum Mülheimer Theatertreffen 2009 eingeladen.
Manchmal weiß man nicht, was mehr überrascht: wie Hübners Kollegen aktuelle gesellschaftsrelevante Probleme, die in der Luft liegen, unbeachtet lassen, oder wie Hübner als einziger deutschsprachiger Autor diese Themen, über die man täglich in der Zeitung liest, mit schlafwandlerischer Sicherheit aufgreift. Wie immer hat Hübner auch hier ein aktuelles Problem thematisiert: Wer in Rente geht, gehört im Gegensatz zu früheren Generationen heute noch lange nicht zum alten Eisen: All ihren Mut haben sie zusammengenommen die vier alleinstehenden Frauen und drei Männer, die sich für den Volkshochschulkurs ‚Fünfundfünfzig plus‘ angemeldet haben. Liebevoll, mit Leichtigkeit und Tiefgang, mit Witz und Ernst zeichnet Autor Hübner die Kursteilnehmer, wie sie mal forsch, mal schüchtern versuchen die ersten Schritte aufeinander zu zu machen. Kursleiter Jan, ein gescheiterter Schauspieler, will seinen ‚Schülern‘ in einem auf fünf Sitzungen geplanten Flirt- Crashkurs nach neuesten Methoden Strategien zur Selbstvermarktung beizubringen: "Ihr seid das Produkt, das ihr verkaufen wollt". Sehr komisch zeigt Hübner, wie der Kurs platzt, platzen muss. Doch auch Hoffnungen bleiben, denn es bilden sich kleine Zweierbeziehungen, die beweisen, dass Alter nicht vor Liebe schützt... |
 |
 |
 |
| 27.11.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 30.11.10 20:00 Uhr - Nürnberg - Schwanensee |
| Musik: Peter Tschaikowsky
Das Libretto des Balletts ,,Schwanensee\" hält sich an die klassische Märchenvorlage von Wladimir P. Begitschew und Wassili Geitzer
Das wohl populärste Ballett überhaupt ist ein Werk, das durch die Schönheit der musikalischen und tänzerischen Gestaltung zum Inbegriff des klassischen Balletts wurde: Ein zeitloses Märchen vom Kanipf zwischen Gut und Böse, das zeigt, dass Liebe mächtiger ist aїs das Böse in dieser Welt. Mit der Doppelrolle des weißen Schwans Odette und ihrem bösen Ebenbild, dem schwarzen Schwan Odile, entstand eine der schönsten und anspruchsvollsten Rollen für eine Primaballerina.
Peter Tschaikowski schuf mit seiner Ballettkomposition nicht nur ein Werk von hohen künstlerischen Qualitäten, sondern ein geschlossenes Gesamtkunstwerk, in dem die Musik untrennbar mit der Handlung und der Choreographie verbunden ist. Seine höchst theatralische Musik zeichnet die Situationen und Charaktere psychologisch treffend nach. Tschaikowski schuf ein \"sinfonisches Ballett\", dessen unsterbliche Melodien zu den Meisterwerken der klassischen Musikliteratur gehören. |
 |
 |
 |
| 04.12.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 09.12.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Frost/Nixon |
| Theaterstück von Peter Morgan
Deutsch von Michael Raab
Inszenierung: Michael Bogdanov
Ausstattung: Holly McCarthy
mit Andreas Dobberkau, Michael Ehnert, Volker Hanisch, Thomas B. Hoffmann, Volker Lechtenbrink, Roland Renner, Jacques Ullrich, Samantha Viana
Uraufführung im Donmar Warehouse London am 10.08.2006
Deutsche Erstaufführung in den Hamburger Kammerspielen am 06.09.2009
2008 wurde der Stoff von Ron Howard verfilmt Die Hauptrollen spielten Frank Langella und Michael Sheen. Der Film erhielt 2009 fünf Nominierungen für den Golden Globe und fünf Oscar-Nominierungen. In Hamburg avancierte der Poltthriller zum immer ausverkauften Erfolgsstück mit Volker Lechtenbrink und Michael Ehnert: “Volker Lechtenbrink brilliert als Machtmensch” (Hamburger Abendblatt 2009)
Drei Jahre lang schweigt Richard Nixon nach seinem Rücktritt in Folge der Watergate-Affäre, bis sich der stahlharte und überaus redegewandte Ex-Präsident im Sommer 1977 auf eine exklusive Reihe von Fernsehgesprächen einlässt, um über seine Amtszeit zu sprechen. Die Erwartungen sind hoch, Einzelheiten und Hintergründe zu erfahren. Nixons überraschende Wahl für den Moderatoren der Sendereihe fällt auf den bis dahin eher als windig bekannten britischen Moderator und Entertainer David Frost - wahrscheinlich in der Hoffnung, leichtes Spiel mit ihm zu haben, um sich so ohne große Gegenwehr einen Platz in den Herzen und Köpfen der Amerikaner zurückzuerobern. Frost jedoch hat es sich in den Kopf gesetzt, den Ex US-Präsidenten Richard Nixon vor laufenden Kameras dazu zu bringen, zuzugeben, dass er die amerikanische Nation belogen hat. Ein nervenaufreibender Kampf zweier Showgiganten, bei dem es - auch - um sehr viel Geld geht, beginnt. Die TV-Duelle zwischen den Beiden avancierten zur Legende. Die finale Episode sahen 45 Millionen Amerikaner - die bis heute höchste Einschaltquote für ein politisches Programm und ein Meilenstein der TV-Geschichte, weil “Underdog" Frost den gewandten Rhetoriker Nixon auf der Zielgeraden doch noch spektakulär zu Fall brachte. “Frost/Nixon" blickt vor und hinter die Kulissen dieser denkwürdigen Begegnung, die für beide zum öffentlichen Moment der Wahrheit wird. Spannung pur.
"Fazit: bravourös gespieltes Politdrama um zwei ausgebuffte Selbstdarsteller." (Hamburger Morgenpost 2009) |
 |
 |
 |
| 10.12.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Frost/Nixon |
| Theaterstück von Peter Morgan
Deutsch von Michael Raab
Inszenierung: Michael Bogdanov
Ausstattung: Holly McCarthy
mit Andreas Dobberkau, Michael Ehnert, Volker Hanisch, Thomas B. Hoffmann, Volker Lechtenbrink, Roland Renner, Jacques Ullrich, Samantha Viana
Uraufführung im Donmar Warehouse London am 10.08.2006
Deutsche Erstaufführung in den Hamburger Kammerspielen am 06.09.2009
2008 wurde der Stoff von Ron Howard verfilmt Die Hauptrollen spielten Frank Langella und Michael Sheen. Der Film erhielt 2009 fünf Nominierungen für den Golden Globe und fünf Oscar-Nominierungen. In Hamburg avancierte der Poltthriller zum immer ausverkauften Erfolgsstück mit Volker Lechtenbrink und Michael Ehnert: “Volker Lechtenbrink brilliert als Machtmensch” (Hamburger Abendblatt 2009)
Drei Jahre lang schweigt Richard Nixon nach seinem Rücktritt in Folge der Watergate-Affäre, bis sich der stahlharte und überaus redegewandte Ex-Präsident im Sommer 1977 auf eine exklusive Reihe von Fernsehgesprächen einlässt, um über seine Amtszeit zu sprechen. Die Erwartungen sind hoch, Einzelheiten und Hintergründe zu erfahren. Nixons überraschende Wahl für den Moderatoren der Sendereihe fällt auf den bis dahin eher als windig bekannten britischen Moderator und Entertainer David Frost - wahrscheinlich in der Hoffnung, leichtes Spiel mit ihm zu haben, um sich so ohne große Gegenwehr einen Platz in den Herzen und Köpfen der Amerikaner zurückzuerobern. Frost jedoch hat es sich in den Kopf gesetzt, den Ex US-Präsidenten Richard Nixon vor laufenden Kameras dazu zu bringen, zuzugeben, dass er die amerikanische Nation belogen hat. Ein nervenaufreibender Kampf zweier Showgiganten, bei dem es - auch - um sehr viel Geld geht, beginnt. Die TV-Duelle zwischen den Beiden avancierten zur Legende. Die finale Episode sahen 45 Millionen Amerikaner - die bis heute höchste Einschaltquote für ein politisches Programm und ein Meilenstein der TV-Geschichte, weil “Underdog" Frost den gewandten Rhetoriker Nixon auf der Zielgeraden doch noch spektakulär zu Fall brachte. “Frost/Nixon" blickt vor und hinter die Kulissen dieser denkwürdigen Begegnung, die für beide zum öffentlichen Moment der Wahrheit wird. Spannung pur.
"Fazit: bravourös gespieltes Politdrama um zwei ausgebuffte Selbstdarsteller." (Hamburger Morgenpost 2009) |
 |
 |
 |
| 11.12.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 15.12.10 19:30 Uhr - Suhl - Der Nussknacker - Russische Staatliche Ballettakademie Krasnojarsk |
| Die Ballettakademie Krasnojarsk ist eine weithin bekannte Ballettschule in Russland. In den 30 Jahren ihres Bestehens errang sie einen herausragenden Platz unter den russischen Bildungseinrichtungen für Choreografie und Tanz.
Nach Deutschland bringen die Künstler das Ballett „Nussknacker“ mit. Seit seiner Uraufführung 1892 ist es eines der beliebtesten und bekanntesten Ballettklassiker. Für Generationen von Theaterbesuchern gehört Peter Tschaikowskys "Nussknacker" zur Vorfreude in der Weihnachtszeit. So als wären das Fallen von Schneeflocken und der Duft weihnachtlicher Gewürze in Musik und Tanz umgesetzt.
Die weihnachtliche Geschichte, die auf E.T.A. Hoffmanns "Nussknacker und Mäusekönig" beruht, erzählt von der kleinen und etwas traurigen Marie, die am Weihnachtsabend von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker geschenkt bekommt. Dieser verwandelt sich in einen Prinzen und lädt sie zu einer Reise in das Reich der Zuckerfee ein. Marie feiert mit ihrem Patenonkel und dem Nussknacker-Prinzen ein rauschendes Fest.
Musik: Peter I. Tschaikowsky |
 |
 |
 |
| 18.12.10 18:00 Uhr - Erlangen - Der Nussknacker - Russische Staatliche Ballettakademie Krasnojarsk |
| Die Ballettakademie Krasnojarsk ist eine weithin bekannte Ballettschule in Russland. In den 30 Jahren ihres Bestehens errang sie einen herausragenden Platz unter den russischen Bildungseinrichtungen für Choreografie und Tanz.
Nach Deutschland bringen die Künstler das Ballett „Nussknacker“ mit. Seit seiner Uraufführung 1892 ist es eines der beliebtesten und bekanntesten Ballettklassiker. Für Generationen von Theaterbesuchern gehört Peter Tschaikowskys "Nussknacker" zur Vorfreude in der Weihnachtszeit. So als wären das Fallen von Schneeflocken und der Duft weihnachtlicher Gewürze in Musik und Tanz umgesetzt.
Die weihnachtliche Geschichte, die auf E.T.A. Hoffmanns "Nussknacker und Mäusekönig" beruht, erzählt von der kleinen und etwas traurigen Marie, die am Weihnachtsabend von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker geschenkt bekommt. Dieser verwandelt sich in einen Prinzen und lädt sie zu einer Reise in das Reich der Zuckerfee ein. Marie feiert mit ihrem Patenonkel und dem Nussknacker-Prinzen ein rauschendes Fest.
Musik: Peter I. Tschaikowsky |
 |
 |
 |
| 18.12.10 21:00 Uhr - Bamberg - Königsmord und kleinere Sünden - im Mittelalter durch Himmel und Hölle! |
| Erleben Sie die einmalige Synthese von Theater und Führung bei einem Stadtschauspiel! Auf dieser Pilgerreise entführen Sie drei Schauspieler in die Zeit, als die Erde eine Scheibe und die Frau gottgegeben dem Manne untertan war. So haben Sie das Mittelalter noch nicht erlebt!
Der Benediktinermönch erteilt Strafen für fleischliche Genüsse jeder Art, den neuesten Tratsch aus der Stadt gibt’s bei der Müllerin und Till Eulenspiegel überrascht mit Arzenei und Minnesang. Doch wird es gelingen, den Bamberger Königsmord zu verhindern?
Nach vielen Abenteuern von der Jakobskirche bis zur Bischofsmühle stärkt ein kleiner Umtrunk Akteure und Begleiter.
Ein erfrischend vielfältiger und unterhaltsamer Sinnengenuss! |
 |
 |
 |
| 19.12.10 15:00 Uhr - Fürth - Zu Gast beim Fürther Adel |
| Bescheiden und sittsam lebten sie im Schloss Burgfarrnbach, die Grafen Pückler-Limburg. Die Geschichte des klassizistischen Prachtbaus und der Grafenfamilie wird bei einer neuen inszenierten Theaterführung der Tourist-Information in Kooperation mit dem Stadtarchiv, das in diesem Gebäude beheimatet ist, zum Leben erweckt - gerade rechtzeitig zum 175. Geburtstag des Schlosses.
Die historischen Spielszenen hat der ehemalige Dramaturg am Fürther Stadttheater, Felix Eckerle, geschrieben. Für die Inszenierung sind Klaus Hoffmann und seine Schauspieler von der Bühne Erholung zuständig.
Zur Geschichte: es geht um die Grafenfamilie ganz privat, um ihr gesellschaftliches und soziales Engagement, aber auch um den ewigen Streit der beiden Brüder Ludwig und Friedrich, die im 19. Jahrhundert diese große Schlossanlage mit dem englischen Park errichten ließen. Stilecht führt Kammerdiener Paul Kammbauer die Gäste durch die Räumlichkeiten.
Er berichtet von den Differenzen beim Bau des Hauses, erzählt von der Bescheidenheit der Familie und von ihrer Mildtätigkeit. Und natürlich erscheinen auch die Grafen mit Gattin, samt einiger ihrer Kinder leibhaftig und die Gäste dürfen ein wenig Familienidylle erleben und zum Schluss live sein dabei, wenn der bekannte vielgereiste und weltgewandte Vetter Hermann Pückler-Muskau zu Besuch kommt und sich höflich über die bescheidenen Unterkunft und das Essen der netten biederen Verwandten mokiert.
Die Veranstaltung findet u.a. auch im ersten Stock des Schlosses statt. Es ist kein Fahrstuhl vorhanden.
Veranstalter: Tourist-Information in Kooperation mit dem Stadtarchiv und der Bühne „Erholung“ 27 Fürth e. V.
Regie: Klaus Hoffmann |
 |
 |
 |
| 21.12.10 19:30 Uhr - Schweinfurt - Ivushka. Bilder der Zarenzeit |
| Künstlerische Leitung: Alexander Popovitschev
Musiker auf der Bühne
Vierzig Jahre absolute Perfektion und Reisen in über 20 Länder verhalfen dem Ensemble Ivushka zu internationalem Ruhm. Man nennt sie auch die charmantesten Botschafter Russlands. Die Presse ist immer voller Lob: “Weihnachtsrevue begeistert", “Ein rauschendes Fest der Sinne", “Feuerwerk für Augen und Ohr"... Im Dezember 2007 hat Ivushka zum ersten Mal auch das Schweinfurter Publikum bezaubert.
Das 40-köpfige Ensemble Ivushka aus der zentralrussischen Stadt Tambow, wo einst der weltberühmte Komponist Rachmaninov wirkte, hat unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Popovitchev ein bemerkenswertes Programm mit dem Titel “Bilder der Zarenzeit" auf die Bühne gebracht. Mit Ballett, Chor, Artistik und Schauspiel zaubern die Akteure des Ensembles immer wieder neue Szenen auf die Bühne. Das entsprechende Bühnenbild und über 300 Kostüme sorgen für eine überwältigende Vielfalt. Alleine die nach historischen Vorlagen handgefertigten Kostüme sind schon eine Augenweide. Der Glanz der Zaren, Geschichten um Liebe und Leid, begleitet von einem original russischen Orchester, versprechen eine unvergessliche Begegnung mit der Zarenzeit. Die Sängerinnen und Sänger glänzen mit ihrem feinfühligen A-capella-Gesang. Die graziösen Tänzerinnen mit ihren spektakulären Pirouetten, die kraftvollen Tänzer mit Sprüngen und artistischen Einlagen versprechen eine temporeiche Show, bei der nichts dem Zufall überlassen wird.
Im Mittelalter waren die russischen Zaren mit den englischen Königen und den byzantinischen Kaisern verschwägert. Die Architekten für den Kreml kamen aus Italien. Peter der Große lebte von 1672 bis 1725. Im Jahre 1682 wurde er zum Zar gekrönt. 1703 beschließt er eine neue Metropole, eine neue Hauptstadt am Meer entstehen zu lassen - Sankt Petersburg. 1712 wird Sankt Petersburg die neue Hauptstadt. Moskau, bis dahin Hauptstadt Russlands, bestand damals noch fast vollständig aus Holzhäusern. Bis 1917 blieb Sankt Petersburg Hauptstadt Russlands und Sitz der Zaren. Der Besuch bei Friedrich Wilhelm I, im Jahre 1717, hatte zur Folge, dass der Preußenkönig dem kunstsinnigen Zaren das Bernsteinzimmer schenkte. Nach dessen endgültiger Fertigstellung im Jahre 1745 diente es der Zarin Elisabeth I als offizieller Empfangssaal im Winterpalais. |
 |
 |
 |
| 29.12.10 19:30 Uhr - Bad Brückenau - Fränkisches Theater Schloss Massbach - Die Lügnerin |
| Komödie von Jean-Jacques Bricaire und Maurice Lasaygues
Jane ist eine bezaubernde junge Frau. Doch leider hat sie von ihrer Mutter die krankhafte Neigung geerbt, unglaublich zu fantasieren und ständig Geschichten zu erfinden, kurz: sie ist eine Mythomanin. Ihre Erfindungen, die unfreiwillig und spontan aus ihr heraussprudeln, serviert sie den Menschen um sie herum mit größter Eleganz und sprühendem Charme. So haben ihr Vater Bernard, ein liebenswürdiger Intellektueller und ihre Schwester Françoise, eine erfolgreiche Modejournalistin, alle Hände voll zu tun, Janes Geschichten richtig zu stellen.
Als sich der gutmütige Patrice in Jane verliebt, ist ihm natürlich nicht klar, dass nicht allzuviel von dem stimmt, was Jane über sich und ihre Familie erzählt. Offenherzig wie er ist, plaudert er Janes Geschichten auch an die Modeikone Isabelle aus, die auftaucht, weil Françoise mit ihr ein Pressegespräch führen will. Was nun an angeblichen Tatsachen über alle Beteiligten (und noch eine ganze Reihe Außenstehende) auf dem Tisch kommt, ist das reine Chaos: zwei Schwangerschaften, davon eine angebliche Leihmutterschaft, diverse falsche Berufstätigkeiten und ein scheinbar düsteres Familiengeheimnis führen zu
einer aberwitzigen Verwirrung, in der bald keiner mehr vom anderen weiß, was der eigentlich weiß und so mancher den anderen für etwas hält, was der eigentlich gar nicht ist. Nur eine ruht in sich, und genießt es, im Mittelpunkt zu stehen: die bezaubernde "Lügnerin" Jane!
Die französischen Theaterpraktiker Jean-Jacques Bricaire und Maurice Lasaygues lassen fünf ausgeprägte Charaktere auftreten, denen man manchmal nachdenklich, doch auch immer wieder erheitert zusehen kann. Die große Erfindungsgabe der Hauptfigur Jane, um die sich das boulevardeske Spektakel "Die Lügnerin" rankt, setzt auch beim Zuschauer phantastische Räume der Einbildungskraft frei: man hat immer genau im Blick, was der Eine gerade fälschlich vom Andern denkt. Das macht den großen Spaß an dieser Komödie aus, die im französischen Plauderton durch Höhen und Tiefen eines Familienlebens steuert und dabei auch die zentrale Liebesgeschichte zwischen Jane und Patrice nie aus dem Blick verliert.
|
 |
 |
 |
| 10.01.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Harper Regan |
| Schauspiel von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ
Inszenierung: Sabine Mitterecker
Ausstattung: Ralph Zeger
mit Marion Kracht (als Harper Regan), Andreas Patton, Renate Geißler, Kathrin Osterode, Simon Hatzl, Ionut Chiriac
Uraufführung im National Theatre (London) am 23.04.2008
Deutschsprachige Erstaufführung bei den Salzburger Festspielen in Koproduktion mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg am 22.08.2008
"Das Unheimliche, es springt uns hier nicht an, sondern blitzt zuweilen aus Ritzen hervor, durch feine Risse in den Personen, die schlecht vernarbten Wunden in ihren Seelen." (FAZ 2008)
"Es geht um menschliche Tiefe, es geht darum zu berühren, es geht um Leben, Gefühle, Erschütterung." (Frankfurter Rundschau)
“Ich wollte darüber schreiben, was eine Ehe ausmacht. Eine Ehe ist eine Institution in ihrer besten Form, die die Schwächen und das Scheitern, die Fehler und Irrtümer eines jeden Partners anerkennt. Auch wenn sie diese Fehler nie vergisst und nicht immer verzeiht, so ermöglicht eine Ehe zumindest, das Versagen als Teil des Menschseins zu akzeptieren", sagt Simon Stephens über sein Stück. Der Autor, 1971 in Stockport/South Manchester geboren, wurde in den Kritikerumfragen von Theater heute 2006 und 2007 zum “Besten ausländischen Dramatiker des Jahres" gewählt.
Regisseurin Sabine Mitterecker über “Harper Regan": “Ohne die Einwilligung ihres Chefs, ohne Ehemann und Tochter zu informieren, bricht Harper Regan auf, um ihren sterbenden Vater noch einmal zu sehen. Sie wird zu spät kommen. Als ob sie mit der überstürzten Abreise ihr bisheriges Leben abschütteln könnte, setzt sie sich Begegnungen und Situationen aus, die sie selbst nicht für möglich gehalten hätte. Einem Odysseus gleich irrt sie durch die Tage und Nächte, trifft auf Fremde, denen sie für kurze Zeit näher ist als den Menschen, die sie liebt, trägt Klamotten, die man eher ihrer 17–jährigen Tochter zuschriebe, nimmt sich einen Liebhaber, den sie nie zuvor gesehen hat, wird von der Mutter mit verdrängter Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert und kehrt schließlich wieder nach Hause zurück. Dort, bei Seth und Sarah, ist alles wie immer und nichts wird mehr so sein, wie es vor der Abreise war. Der mehrfach preisgekrönte Simon Stephens führt sie alle sicher mit dichten, geschliffenen Dialogen über die Abgründe ihres Fühlens und Denkens. Wie bei Ödön von Horváth oder Arthur Schnitzler bleibt das Wesentliche oft unbenannt, zwischen den Zeilen, in Blicken und kurzen Berührungen eröffnet sich ein heutiges Psychodrama. Ein starkes Stück Theater!” |
 |
 |
 |
| 11.01.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Harper Regan |
| Schauspiel von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ
Inszenierung: Sabine Mitterecker
Ausstattung: Ralph Zeger
mit Marion Kracht (als Harper Regan), Andreas Patton, Renate Geißler, Kathrin Osterode, Simon Hatzl, Ionut Chiriac
Uraufführung im National Theatre (London) am 23.04.2008
Deutschsprachige Erstaufführung bei den Salzburger Festspielen in Koproduktion mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg am 22.08.2008
"Das Unheimliche, es springt uns hier nicht an, sondern blitzt zuweilen aus Ritzen hervor, durch feine Risse in den Personen, die schlecht vernarbten Wunden in ihren Seelen." (FAZ 2008)
"Es geht um menschliche Tiefe, es geht darum zu berühren, es geht um Leben, Gefühle, Erschütterung." (Frankfurter Rundschau)
“Ich wollte darüber schreiben, was eine Ehe ausmacht. Eine Ehe ist eine Institution in ihrer besten Form, die die Schwächen und das Scheitern, die Fehler und Irrtümer eines jeden Partners anerkennt. Auch wenn sie diese Fehler nie vergisst und nicht immer verzeiht, so ermöglicht eine Ehe zumindest, das Versagen als Teil des Menschseins zu akzeptieren", sagt Simon Stephens über sein Stück. Der Autor, 1971 in Stockport/South Manchester geboren, wurde in den Kritikerumfragen von Theater heute 2006 und 2007 zum “Besten ausländischen Dramatiker des Jahres" gewählt.
Regisseurin Sabine Mitterecker über “Harper Regan": “Ohne die Einwilligung ihres Chefs, ohne Ehemann und Tochter zu informieren, bricht Harper Regan auf, um ihren sterbenden Vater noch einmal zu sehen. Sie wird zu spät kommen. Als ob sie mit der überstürzten Abreise ihr bisheriges Leben abschütteln könnte, setzt sie sich Begegnungen und Situationen aus, die sie selbst nicht für möglich gehalten hätte. Einem Odysseus gleich irrt sie durch die Tage und Nächte, trifft auf Fremde, denen sie für kurze Zeit näher ist als den Menschen, die sie liebt, trägt Klamotten, die man eher ihrer 17–jährigen Tochter zuschriebe, nimmt sich einen Liebhaber, den sie nie zuvor gesehen hat, wird von der Mutter mit verdrängter Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert und kehrt schließlich wieder nach Hause zurück. Dort, bei Seth und Sarah, ist alles wie immer und nichts wird mehr so sein, wie es vor der Abreise war. Der mehrfach preisgekrönte Simon Stephens führt sie alle sicher mit dichten, geschliffenen Dialogen über die Abgründe ihres Fühlens und Denkens. Wie bei Ödön von Horváth oder Arthur Schnitzler bleibt das Wesentliche oft unbenannt, zwischen den Zeilen, in Blicken und kurzen Berührungen eröffnet sich ein heutiges Psychodrama. Ein starkes Stück Theater!” |
 |
 |
 |
| 14.01.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Die Zauberflöte: eine Prüfung |
| Musikalisches Volkstheater mit Pappe, Puppen & Projektionen nach Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder
Konzept und Inszenierung: Thalias Kompagnons
Endproben: Jürg Schlachter
Puppen und Ausstattung: Joachim Torbahn
Musikalische Bearbeitung: Marcus Maria Reißenberger
mit Daniel Gloger (Countertenor), Joachim Torbahn und Tristan Vogt (Thalias Kompagnons) und dem Ensemble Kontraste
Mozart einmal ganz anders. Während des Mannheimer Mozartsommers haben die Thalia Kompagnos im Schauspielhaus des Nationaltheaters die „Zauberflöte“ aus dem Geist des musikalischen Volkstheaters neu belebt und nebenbei noch gründlich modernisiert - ein Riesenvergnügen und ein Theaterabend der Extraklasse. So geht es also auch: ein aus Nürnberger Musikern rekrutiertes Mini-Orchester von acht Spielern, ein berühmter Countertenor (Daniel Gloger) und eine pfiffige Bearbeitung für Handpuppen und Videoprojektionen, die dazu noch ausgesprochen intelligent ist - mehr kann man nicht verlangen, wenn die „Zauberflöte“ zur Märchenstunde umgefieselt und als das ernstgenommen wird, was sie zur Zeit ihrer Entstehung auch war: nicht Weihestunde, sondern kräftig-deftiges Volkstheater ganz in der Wiener Tradition des 18. Jahrhunderts. Dazu braucht es allerdings ausgebuffte Profis wie die im Grenzbereich zwischen Schauspiel, Figuren- und Musiktheater erfolgreichen Thalias Kompagnos Tristan Vogt und Joachim Torbahn. Beide wissen, dass man historische Theaterformen nicht einfach mal so rekonstruieren kann. Also versuchen sie, deren Geist mit modernen Mitteln zu beschwören. Die über einem sichtbaren Trickfilmtisch bewegten Handpuppen werden gefilmt, vergrößert und auf eine über der Bühne schwebende Videowand projiziert. Puppenspieler und Technik sind also immer sichtbar, auch dies eine Huldigung an das barocke Maschinentheater mit seinem oft unterschätzten Konkurrenzverhältnis zwischen Musik, Text und Bühnenbild, letzteres bestehend aus bemalten Tafeln, die wie Backbleche in Regale geschoben werden. Seltsamer Effekt: Gerade weil die Akteure die Mechanismen hinter der Illusion frei zeigen, wird die gewünschte Illusion erzeugt! Dass die beiden dabei auch noch die Macht des Bildschirms als omnipräsentes Kommunikationsmittel unserer Zeit ironisch auf die Schippe nehmen, ist ehrenwert, berührt aber kaum die fast naive Begeisterung, die sich wie ein Flächenbrand im überwiegend erwachsenen Mannheimer Publikum ausbreitete. Man konnte einfach gar nichts anders, als neunzig kurzweilige Minuten auf die angenehmste Weise von den Künsten der Interpreten fasziniert zu sein. Natürlich waren die Musiknummern kräftig gekürzt, die Dialoge gerafft und neue Texte hinzugefügt worden. Dennoch vermisste man nichts, hatte seine helle Freude an den grotesk hässlichen Puppen, die ihre Abkunft von Paul Klees Kinderpuppen erst gar nicht verheimlichten. Und weil es wie im Kasperletheater Gute und Böse geben muss (in Mozarts Oper ist das nicht so klar), ist die Königin der Nacht eine verrückt herumfuchtelnde Type mit monströser Dutt-Frisur, Monostatos ein schwarzes Krokodil und der Aufklärer Sarastro ein demagogischer Zauberer, der sich nicht entblödet, eines der von Tamino mit der Zauberflöte gezähmten wilden (Plüsch-)Tiere abzuschießen. Selbst Tamino steht am Ende nicht als Held da, sondern als in Feuer-und Wasserprobe - beide finden in zwei Kochtöpfen statt - zurechtgestutzter Teilnehmer an Sarastros männerbündischer Wahnwelt. Ganz so grell, wie es hier steht, ist die Sache freilich nicht gestrickt, dazu haben die Macher zu viele Widersprüche, Abweichungen, Einfälle, Frechheiten, Nachdenklichkeiten, auch viel Liebenswürdiges in ihre Arbeit eingespeist und damit ein ganz eigenes Original geschaffen, das ohne die der „Zauberflöte“ angedichtete Menschheitsapotheose auskommt. Musikalisch hat die Produktion Hand und Fuß. Der Countertenor Daniel Gloger ist wunderbar. Wie er so dasteht im perfekt sitzenden Frack und vom satten Sarastro-Bass bis zu den mörderischen Koloraturen der Königin der Nacht sämtliche Partien mit Humor und Präzision bewältigt, ist ein Kapitel für sich. Countertenöre seiner vokalen Statur können offensichtlich alles, was sie wollen. (Die Rheinpfalz, 22.07.2010)
“An Charme, Witz und Ideenreichtum kaum zu überbieten" jubelte die Presse einhellig über diese erfrischend andere Zauberflöten-Version, die auch international so hohe Wellen schlug, dass sie u.a. für 5 Vorstellungen zu den Wiener Festwochen 2007 eingeladen wurde. Seitdem erlebte man die Produktion bei über 80 Gastspielen in ganz Europa. Gegen weihevolle Freimaurer-Betulichkeit in traditionellen Operninszenierungen setzt diese Produktion augenzwinkernd auf Märchenspiel und Ausstattungszauber. Mit Paul Klee nachempfundenen Handpuppen und märchenhaften Papierkulissen entfesseln zwei Puppenspieler auf einem sichtbar bedienten Trickfilmtisch virtuos ein Feuerwerk an magischen Spielszenen und phantastischen Bühnenverwandlungen: “Mozart hätte damit seine Freude gehabt." (Salzburger Nachrichten)
Live über mehrere Kameras übertragen erscheint das Spektakel auf einer großen Leinwand über dem achtköpfigen Ensemble. Zwischen ihnen und neben den Puppenspielern stehend leiht der renommierte Stuttgarter Counter-Tenor Daniel Gloger den Figuren seine unglaublich wandlungsfähige Stimme: Vom Sarastro- Bass bis zu den höchsten Sopran-Koloraturen der Königin der Nacht – voller Humor und doch so stilsicher, “als wäre er in jede dieser Kunst-Märchen-Figuren verliebt (und in Mozarts Musik sowieso)" (Nürnberger Nachrichten). Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen: Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und genießt dabei auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Großen Märchenoper. |
 |
 |
 |
| 16.01.11 19:00 Uhr - Frankfurt am Main - Russisches Staatsballett: Schwanensee |
| "Schwanensee" gilt weltweit als Inbegriff des klassischen Handlungsballetts - Auftritte des Russischen Staatsballetts seit Jahrzehnten als Maßstab für dessen vollendete Interpretation. Auch über ein Jahrhundert nach der Uraufführung 1877 hat das zeitlose, fantasievolle Tanz-Märchen zur Musik von P.I. Tschaikowsky nichts von seinem Reiz verloren. Mit seinem berühmten nächtlichen Pas de deux ist "Schwanensee" längst zum Meilenstein des Genres geworden.
Der Vierakter hat Siegfrieds romantisches Werben um die in ein Schwanenmädchen verzauberte Prinzessin Odette zum Thema. Nur des Prinzen ewiger Liebesschwur kann die Verwandlung der jungen Schönheit in einen Schwan rückgängig machen. Doch Odile, eine bösartige Doppelgängerin der Angebeteten, soll den Fluch wahren und die Treue des Heiratswilligen im Auftrag des Zauberers Rotbart auf eine harte Probe stellen. Obwohl der Getäuschte dieser verführerischen Versuchung erliegt, gelingt es ihm beim finalen Aufeinandertreffen mit seinem Gegenspieler den Bann zu lösen. Odette erhält ihr menschliches Antlitz zurück und dem Glück der Beiden steht nichts mehr im Wege.
Das Weltklasseensemble unter Leitung von Wjatscheslaw Gordejew, ehemaliger Star und Ex-Direktor des Moskauer Bolschoi-Theaters, verleiht der gefühlvollen Choreographie tanz-technische und ästhetische Perfektion. Mit klassischen Inszenierungen in stilvollem Dekor und aufwendig gestalteten Kostümen ist die alljährliche Gastspielreise des Russischen Staatsballetts nicht nur für Kenner dieser Kunstform ein kultureller Höhepunkt der Nachweihnachtszeit. |
 |
 |
 |
| 20.01.11 19:30 Uhr - Amberg - Peer Gynt |
| Ballett in zwei Akten nach dem Drama von Henrik Ibsen - Musik von Edvard Grieg
Für die ganze Familie - mit großem Orchester
Choreographie und Inszenierung: Vadim Pisarev
Musikalische Leitung: GMD Wassilij Wassilenko
Einer Einladung der Norwegischen Regierung folgend, entstand aus Anlass der Tausendjährigen Gründungsfeier der Stadt Trondheim die Inszenierung des Balletts “Peer Gynt". Für seine choreographische Umsetzung wurde Vadim Pisarev mit der “Goldenen Rose" ausgezeichnet.
“Peer Gynt", Henrik Ibsens letztes Bühnenwerk in Versform, entstand 1867 in Italien. Es ist die Geschichte eines Helden aus norwegischer Legende. Diese Gestalt mit außerordentlichem Vorstellungsvermögen entwickelt nicht nur Visionen irgendeiner phantastischen Tat, sondern kann sie auch eindrucksvoll verwirklichen. Ibsen zeichnet Gynts Leben nach: dem starrköpfigen Jüngling folgt der reiche Mann, der sein Glück in der neuen Welt gemacht hat; und schließlich der Betagte, der in seine Heimat zurückkehrt, um mit dem Tod zu ringen. Im Januar 1874 wandte sich Ibsen an Edvard Grieg und bat den angesehenen norwegischen Musiker die Bühnenmusik für die Aufführung des Stücks zu komponieren. Die Uraufführung mit Griegs Bühnenmusik fand am 24. Februar 1876 in Christiana statt. Griegs Musik ist von reicher und vielfältiger Melodik. Er findet für die Abenteuer des ruhelosen Helden neben magischen Klängen auch raffinierte exotische Rhythmen. Das berühmte Stück ”Solveigs Lied" entfaltet einen unaussprechlichen Zauber in der Szene des heimgekehrten Peer Gynt, der bei der treuen Solveig stirbt.
Der außergewöhnlich talentierte Vadim Pisarev, eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit, wurde 1984 ans Bolschoi Theater in Moskau und 1991 ans Mariinsky Theater in St. Petersburg engagiert. 1992 wurde er Erster Solotänzer in Heinz Spoerlis Ballett der Deutschen Oper am Rhein und trat weltweit auf. Pisarev arbeitete auch mit anderen berühmten Choreographen wie Boris Eifman und Juri Grigorowitsch. |
 |
 |
 |
| 21.01.11 19:30 Uhr - Amberg - Peer Gynt |
| Ballett in zwei Akten nach dem Drama von Henrik Ibsen - Musik von Edvard Grieg
Für die ganze Familie - mit großem Orchester
Choreographie und Inszenierung: Vadim Pisarev
Musikalische Leitung: GMD Wassilij Wassilenko
Einer Einladung der Norwegischen Regierung folgend, entstand aus Anlass der Tausendjährigen Gründungsfeier der Stadt Trondheim die Inszenierung des Balletts “Peer Gynt". Für seine choreographische Umsetzung wurde Vadim Pisarev mit der “Goldenen Rose" ausgezeichnet.
“Peer Gynt", Henrik Ibsens letztes Bühnenwerk in Versform, entstand 1867 in Italien. Es ist die Geschichte eines Helden aus norwegischer Legende. Diese Gestalt mit außerordentlichem Vorstellungsvermögen entwickelt nicht nur Visionen irgendeiner phantastischen Tat, sondern kann sie auch eindrucksvoll verwirklichen. Ibsen zeichnet Gynts Leben nach: dem starrköpfigen Jüngling folgt der reiche Mann, der sein Glück in der neuen Welt gemacht hat; und schließlich der Betagte, der in seine Heimat zurückkehrt, um mit dem Tod zu ringen. Im Januar 1874 wandte sich Ibsen an Edvard Grieg und bat den angesehenen norwegischen Musiker die Bühnenmusik für die Aufführung des Stücks zu komponieren. Die Uraufführung mit Griegs Bühnenmusik fand am 24. Februar 1876 in Christiana statt. Griegs Musik ist von reicher und vielfältiger Melodik. Er findet für die Abenteuer des ruhelosen Helden neben magischen Klängen auch raffinierte exotische Rhythmen. Das berühmte Stück ”Solveigs Lied" entfaltet einen unaussprechlichen Zauber in der Szene des heimgekehrten Peer Gynt, der bei der treuen Solveig stirbt.
Der außergewöhnlich talentierte Vadim Pisarev, eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit, wurde 1984 ans Bolschoi Theater in Moskau und 1991 ans Mariinsky Theater in St. Petersburg engagiert. 1992 wurde er Erster Solotänzer in Heinz Spoerlis Ballett der Deutschen Oper am Rhein und trat weltweit auf. Pisarev arbeitete auch mit anderen berühmten Choreographen wie Boris Eifman und Juri Grigorowitsch. |
 |
 |
 |
| 22.01.11 19:30 Uhr - Amberg - Peer Gynt |
| Ballett in zwei Akten nach dem Drama von Henrik Ibsen - Musik von Edvard Grieg
Für die ganze Familie - mit großem Orchester
Choreographie und Inszenierung: Vadim Pisarev
Musikalische Leitung: GMD Wassilij Wassilenko
Einer Einladung der Norwegischen Regierung folgend, entstand aus Anlass der Tausendjährigen Gründungsfeier der Stadt Trondheim die Inszenierung des Balletts “Peer Gynt". Für seine choreographische Umsetzung wurde Vadim Pisarev mit der “Goldenen Rose" ausgezeichnet.
“Peer Gynt", Henrik Ibsens letztes Bühnenwerk in Versform, entstand 1867 in Italien. Es ist die Geschichte eines Helden aus norwegischer Legende. Diese Gestalt mit außerordentlichem Vorstellungsvermögen entwickelt nicht nur Visionen irgendeiner phantastischen Tat, sondern kann sie auch eindrucksvoll verwirklichen. Ibsen zeichnet Gynts Leben nach: dem starrköpfigen Jüngling folgt der reiche Mann, der sein Glück in der neuen Welt gemacht hat; und schließlich der Betagte, der in seine Heimat zurückkehrt, um mit dem Tod zu ringen. Im Januar 1874 wandte sich Ibsen an Edvard Grieg und bat den angesehenen norwegischen Musiker die Bühnenmusik für die Aufführung des Stücks zu komponieren. Die Uraufführung mit Griegs Bühnenmusik fand am 24. Februar 1876 in Christiana statt. Griegs Musik ist von reicher und vielfältiger Melodik. Er findet für die Abenteuer des ruhelosen Helden neben magischen Klängen auch raffinierte exotische Rhythmen. Das berühmte Stück ”Solveigs Lied" entfaltet einen unaussprechlichen Zauber in der Szene des heimgekehrten Peer Gynt, der bei der treuen Solveig stirbt.
Der außergewöhnlich talentierte Vadim Pisarev, eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit, wurde 1984 ans Bolschoi Theater in Moskau und 1991 ans Mariinsky Theater in St. Petersburg engagiert. 1992 wurde er Erster Solotänzer in Heinz Spoerlis Ballett der Deutschen Oper am Rhein und trat weltweit auf. Pisarev arbeitete auch mit anderen berühmten Choreographen wie Boris Eifman und Juri Grigorowitsch. |
 |
 |
 |
| 23.01.11 19:30 Uhr - Amberg - Peer Gynt |
| Ballett in zwei Akten nach dem Drama von Henrik Ibsen - Musik von Edvard Grieg
Für die ganze Familie - mit großem Orchester
Choreographie und Inszenierung: Vadim Pisarev
Musikalische Leitung: GMD Wassilij Wassilenko
Einer Einladung der Norwegischen Regierung folgend, entstand aus Anlass der Tausendjährigen Gründungsfeier der Stadt Trondheim die Inszenierung des Balletts “Peer Gynt". Für seine choreographische Umsetzung wurde Vadim Pisarev mit der “Goldenen Rose" ausgezeichnet.
“Peer Gynt", Henrik Ibsens letztes Bühnenwerk in Versform, entstand 1867 in Italien. Es ist die Geschichte eines Helden aus norwegischer Legende. Diese Gestalt mit außerordentlichem Vorstellungsvermögen entwickelt nicht nur Visionen irgendeiner phantastischen Tat, sondern kann sie auch eindrucksvoll verwirklichen. Ibsen zeichnet Gynts Leben nach: dem starrköpfigen Jüngling folgt der reiche Mann, der sein Glück in der neuen Welt gemacht hat; und schließlich der Betagte, der in seine Heimat zurückkehrt, um mit dem Tod zu ringen. Im Januar 1874 wandte sich Ibsen an Edvard Grieg und bat den angesehenen norwegischen Musiker die Bühnenmusik für die Aufführung des Stücks zu komponieren. Die Uraufführung mit Griegs Bühnenmusik fand am 24. Februar 1876 in Christiana statt. Griegs Musik ist von reicher und vielfältiger Melodik. Er findet für die Abenteuer des ruhelosen Helden neben magischen Klängen auch raffinierte exotische Rhythmen. Das berühmte Stück ”Solveigs Lied" entfaltet einen unaussprechlichen Zauber in der Szene des heimgekehrten Peer Gynt, der bei der treuen Solveig stirbt.
Der außergewöhnlich talentierte Vadim Pisarev, eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit, wurde 1984 ans Bolschoi Theater in Moskau und 1991 ans Mariinsky Theater in St. Petersburg engagiert. 1992 wurde er Erster Solotänzer in Heinz Spoerlis Ballett der Deutschen Oper am Rhein und trat weltweit auf. Pisarev arbeitete auch mit anderen berühmten Choreographen wie Boris Eifman und Juri Grigorowitsch. |
 |
 |
 |
| 24.01.11 20:00 Uhr - Bamberg - Russisches Staatsballett: Schwanensee |
| "Schwanensee" gilt weltweit als Inbegriff des klassischen Handlungsballetts - Auftritte des Russischen Staatsballetts seit Jahrzehnten als Maßstab für dessen vollendete Interpretation. Auch über ein Jahrhundert nach der Uraufführung 1877 hat das zeitlose, fantasievolle Tanz-Märchen zur Musik von P.I. Tschaikowsky nichts von seinem Reiz verloren. Mit seinem berühmten nächtlichen Pas de deux ist "Schwanensee" längst zum Meilenstein des Genres geworden.
Der Vierakter hat Siegfrieds romantisches Werben um die in ein Schwanenmädchen verzauberte Prinzessin Odette zum Thema. Nur des Prinzen ewiger Liebesschwur kann die Verwandlung der jungen Schönheit in einen Schwan rückgängig machen. Doch Odile, eine bösartige Doppelgängerin der Angebeteten, soll den Fluch wahren und die Treue des Heiratswilligen im Auftrag des Zauberers Rotbart auf eine harte Probe stellen. Obwohl der Getäuschte dieser verführerischen Versuchung erliegt, gelingt es ihm beim finalen Aufeinandertreffen mit seinem Gegenspieler den Bann zu lösen. Odette erhält ihr menschliches Antlitz zurück und dem Glück der Beiden steht nichts mehr im Wege.
Das Weltklasseensemble unter Leitung von Wjatscheslaw Gordejew, ehemaliger Star und Ex-Direktor des Moskauer Bolschoi-Theaters, verleiht der gefühlvollen Choreographie tanz-technische und ästhetische Perfektion. Mit klassischen Inszenierungen in stilvollem Dekor und aufwendig gestalteten Kostümen ist die alljährliche Gastspielreise des Russischen Staatsballetts nicht nur für Kenner dieser Kunstform ein kultureller Höhepunkt der Nachweihnachtszeit. |
 |
 |
 |
| 08.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Romeo und Julia |
| Tragödie von William Shakespeare
Neuübersetzung von Maik Hamburger
Inszenierung: Norbert Kentrup
Dramaturgie: Vanessa Schormann
Bühne: Sibylle Meyer
Kostüme: Gabie Lindner
mit Dominique Lüdi (als Julia), Navid Akhavan (als Romeo), Elke Küppers, Barbara Kratz, Sebastian Bischoff, Urs Stämpli
Uraufführung im Globe London vermutlich 1597
“Am Ende stehen alle auf der Bühne und singen – auch die, die eben noch tot waren. Ein unerwartet versöhnlicher Schluss des bekanntesten Liebesdramas der Welt – und bezeichnend für die gesamte Inszenierung. Denn die verzichtet bewusst auf intellektuelle Interpretationen und zeitkritische Anspielungen sondern nähert sich dem Stoff direkt, spielerisch und unverkrampft..." (NDR)
Gibt es ein zeitloseres Stück über Liebe, Tod, Gewalt, Religiosität, Freundschaft, Hass, Trennung, Loyalität, Eltern-Kind-Beziehung, Ehe, Angst und Ewigkeit als Romeo und Julia? Alles, was Männer und Frauen seit Menschengedenken erlebt haben, und in Zukunft erleben werden, ist in diesem Meisterwerk William Shakespeares zusammengefasst. SHAKESPEARE und PARTNER realisiert dieses unsterbliche Stück so werkgetreu wie möglich in einer neuen Übersetzung von Maik Hamburger. In einem Bühnenbild, das an das Londoner originale Theater Shakespeares – das Globe – erinnert, entsteht die Welt des berühmten Liebespaares. Es ist eine Entdeckungsreise zu den Wurzeln unseres Lebens, und obwohl es eine Tragödie ist, überrascht es den Zuschauer, wie viele komische Situationen Shakespeare in den Text geschrieben hat. Das erfolgreiche Regie-Team von “Macbeth" und “Perikles" findet bei dieser Arbeit wieder zusammen und die Besetzung besteht aus Schauspielern, die bereits Erfahrung mit der dem Publikum zugewandten Shakespeare-Spielweise haben. Das Ensemble nutzt die Erfahrungen der über 20jährigen Beschäftigung mit Shakespeare und der eigenen Dramatikerwerkstatt. Dominique Lüdi als Julia und Navid Akhavan als Romeo spielen ein Liebenspaar, mit dem man sich identifizieren kann und das sich einprägt: “Riesenbeifall. Zwei Stunden wie im Fieber." (Südwest-Presse)
“Norbert Kentrups kluge Inszenierung bietet Volkstheater im besten Sinn und kommt ohne interpretatorische Originalitätssucht aus." (Rheinischer Merkur) |
 |
 |
 |
| 09.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Romeo und Julia |
| Tragödie von William Shakespeare
Neuübersetzung von Maik Hamburger
Inszenierung: Norbert Kentrup
Dramaturgie: Vanessa Schormann
Bühne: Sibylle Meyer
Kostüme: Gabie Lindner
mit Dominique Lüdi (als Julia), Navid Akhavan (als Romeo), Elke Küppers, Barbara Kratz, Sebastian Bischoff, Urs Stämpli
Uraufführung im Globe London vermutlich 1597
“Am Ende stehen alle auf der Bühne und singen – auch die, die eben noch tot waren. Ein unerwartet versöhnlicher Schluss des bekanntesten Liebesdramas der Welt – und bezeichnend für die gesamte Inszenierung. Denn die verzichtet bewusst auf intellektuelle Interpretationen und zeitkritische Anspielungen sondern nähert sich dem Stoff direkt, spielerisch und unverkrampft..." (NDR)
Gibt es ein zeitloseres Stück über Liebe, Tod, Gewalt, Religiosität, Freundschaft, Hass, Trennung, Loyalität, Eltern-Kind-Beziehung, Ehe, Angst und Ewigkeit als Romeo und Julia? Alles, was Männer und Frauen seit Menschengedenken erlebt haben, und in Zukunft erleben werden, ist in diesem Meisterwerk William Shakespeares zusammengefasst. SHAKESPEARE und PARTNER realisiert dieses unsterbliche Stück so werkgetreu wie möglich in einer neuen Übersetzung von Maik Hamburger. In einem Bühnenbild, das an das Londoner originale Theater Shakespeares – das Globe – erinnert, entsteht die Welt des berühmten Liebespaares. Es ist eine Entdeckungsreise zu den Wurzeln unseres Lebens, und obwohl es eine Tragödie ist, überrascht es den Zuschauer, wie viele komische Situationen Shakespeare in den Text geschrieben hat. Das erfolgreiche Regie-Team von “Macbeth" und “Perikles" findet bei dieser Arbeit wieder zusammen und die Besetzung besteht aus Schauspielern, die bereits Erfahrung mit der dem Publikum zugewandten Shakespeare-Spielweise haben. Das Ensemble nutzt die Erfahrungen der über 20jährigen Beschäftigung mit Shakespeare und der eigenen Dramatikerwerkstatt. Dominique Lüdi als Julia und Navid Akhavan als Romeo spielen ein Liebenspaar, mit dem man sich identifizieren kann und das sich einprägt: “Riesenbeifall. Zwei Stunden wie im Fieber." (Südwest-Presse)
“Norbert Kentrups kluge Inszenierung bietet Volkstheater im besten Sinn und kommt ohne interpretatorische Originalitätssucht aus." (Rheinischer Merkur) |
 |
 |
 |
| 10.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Romeo und Julia |
| Tragödie von William Shakespeare
Neuübersetzung von Maik Hamburger
Inszenierung: Norbert Kentrup
Dramaturgie: Vanessa Schormann
Bühne: Sibylle Meyer
Kostüme: Gabie Lindner
mit Dominique Lüdi (als Julia), Navid Akhavan (als Romeo), Elke Küppers, Barbara Kratz, Sebastian Bischoff, Urs Stämpli
Uraufführung im Globe London vermutlich 1597
“Am Ende stehen alle auf der Bühne und singen – auch die, die eben noch tot waren. Ein unerwartet versöhnlicher Schluss des bekanntesten Liebesdramas der Welt – und bezeichnend für die gesamte Inszenierung. Denn die verzichtet bewusst auf intellektuelle Interpretationen und zeitkritische Anspielungen sondern nähert sich dem Stoff direkt, spielerisch und unverkrampft..." (NDR)
Gibt es ein zeitloseres Stück über Liebe, Tod, Gewalt, Religiosität, Freundschaft, Hass, Trennung, Loyalität, Eltern-Kind-Beziehung, Ehe, Angst und Ewigkeit als Romeo und Julia? Alles, was Männer und Frauen seit Menschengedenken erlebt haben, und in Zukunft erleben werden, ist in diesem Meisterwerk William Shakespeares zusammengefasst. SHAKESPEARE und PARTNER realisiert dieses unsterbliche Stück so werkgetreu wie möglich in einer neuen Übersetzung von Maik Hamburger. In einem Bühnenbild, das an das Londoner originale Theater Shakespeares – das Globe – erinnert, entsteht die Welt des berühmten Liebespaares. Es ist eine Entdeckungsreise zu den Wurzeln unseres Lebens, und obwohl es eine Tragödie ist, überrascht es den Zuschauer, wie viele komische Situationen Shakespeare in den Text geschrieben hat. Das erfolgreiche Regie-Team von “Macbeth" und “Perikles" findet bei dieser Arbeit wieder zusammen und die Besetzung besteht aus Schauspielern, die bereits Erfahrung mit der dem Publikum zugewandten Shakespeare-Spielweise haben. Das Ensemble nutzt die Erfahrungen der über 20jährigen Beschäftigung mit Shakespeare und der eigenen Dramatikerwerkstatt. Dominique Lüdi als Julia und Navid Akhavan als Romeo spielen ein Liebenspaar, mit dem man sich identifizieren kann und das sich einprägt: “Riesenbeifall. Zwei Stunden wie im Fieber." (Südwest-Presse)
“Norbert Kentrups kluge Inszenierung bietet Volkstheater im besten Sinn und kommt ohne interpretatorische Originalitätssucht aus." (Rheinischer Merkur) |
 |
 |
 |
| 11.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Romeo und Julia |
| Tragödie von William Shakespeare
Neuübersetzung von Maik Hamburger
Inszenierung: Norbert Kentrup
Dramaturgie: Vanessa Schormann
Bühne: Sibylle Meyer
Kostüme: Gabie Lindner
mit Dominique Lüdi (als Julia), Navid Akhavan (als Romeo), Elke Küppers, Barbara Kratz, Sebastian Bischoff, Urs Stämpli
Uraufführung im Globe London vermutlich 1597
“Am Ende stehen alle auf der Bühne und singen – auch die, die eben noch tot waren. Ein unerwartet versöhnlicher Schluss des bekanntesten Liebesdramas der Welt – und bezeichnend für die gesamte Inszenierung. Denn die verzichtet bewusst auf intellektuelle Interpretationen und zeitkritische Anspielungen sondern nähert sich dem Stoff direkt, spielerisch und unverkrampft..." (NDR)
Gibt es ein zeitloseres Stück über Liebe, Tod, Gewalt, Religiosität, Freundschaft, Hass, Trennung, Loyalität, Eltern-Kind-Beziehung, Ehe, Angst und Ewigkeit als Romeo und Julia? Alles, was Männer und Frauen seit Menschengedenken erlebt haben, und in Zukunft erleben werden, ist in diesem Meisterwerk William Shakespeares zusammengefasst. SHAKESPEARE und PARTNER realisiert dieses unsterbliche Stück so werkgetreu wie möglich in einer neuen Übersetzung von Maik Hamburger. In einem Bühnenbild, das an das Londoner originale Theater Shakespeares – das Globe – erinnert, entsteht die Welt des berühmten Liebespaares. Es ist eine Entdeckungsreise zu den Wurzeln unseres Lebens, und obwohl es eine Tragödie ist, überrascht es den Zuschauer, wie viele komische Situationen Shakespeare in den Text geschrieben hat. Das erfolgreiche Regie-Team von “Macbeth" und “Perikles" findet bei dieser Arbeit wieder zusammen und die Besetzung besteht aus Schauspielern, die bereits Erfahrung mit der dem Publikum zugewandten Shakespeare-Spielweise haben. Das Ensemble nutzt die Erfahrungen der über 20jährigen Beschäftigung mit Shakespeare und der eigenen Dramatikerwerkstatt. Dominique Lüdi als Julia und Navid Akhavan als Romeo spielen ein Liebenspaar, mit dem man sich identifizieren kann und das sich einprägt: “Riesenbeifall. Zwei Stunden wie im Fieber." (Südwest-Presse)
“Norbert Kentrups kluge Inszenierung bietet Volkstheater im besten Sinn und kommt ohne interpretatorische Originalitätssucht aus." (Rheinischer Merkur) |
 |
 |
 |
| 13.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Oscar und Felix |
| Komödie von Neil Simon
Deutsch von Michael Walter
Inszenierung: Katja Wolff
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Heike Seidler
mit Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister, Dietmar Pröll u.a.
Uraufführung im Geffen Playhouse, Los Angeles am 11.06.2002
Sie sind im 21. Jahrhundert angekommen: Oscar Madison und Felix Ungar, die Traumbesetzung aus Neil Simons Broadwayund Filmhit “Das seltsame Paar”. Technische Neuheiten wie Handys und Laptops vergrößern das Chaos in der ungleichen Wohngemeinschaft.
len, ohne dabei verrückt zu werden? Neil Simon, der als Beispiel die Wohngemeinschaft seines Bruders Danny mit dem Theateragent Roy Gerber vor Augen hatte, antwortet auf diese Frage kategorisch: Nein!
Als Felix nach fünfjähriger Ehe Knall auf Fall von seiner Frau Betty vor die Tür gesetzt wird, nimmt ihn sein Freund Oscar gutmütig bei sich auf. Was am Anfang aussieht wie eine ganz normale Männer-WG, entpuppt sich bald als beinahe eheliches Panoptikum, mit dem einzigen Unterschied, dass das ewig wischende und putzende Heimchen am Herd eben keine Frau, sondern ein Mann ist. Doch außer Staubsauger, Luftwaschfilter und diversen Kochutensilien hat Felix alle nur erdenklichen Desinfektionssprays in seiner Aussteuer und beginnt die Männerkiste gnadenlos zu zerputzen. Aus Oscars originell-chaotischer Single-Behausung wird dank Felix’ unermüdlicher Schaffenskraft ein steriler Musterhaushalt. Aus Oscars regelmäßigen verräucherten, chaotischen Pokerrundern mit ungenießbaren Sandwichvariationen werden keimfreie Dinnerpartys. Und auch für das Rendezvous mit den beiden heißblütigen Spanierinnen aus dem oberen Stockwerk haben die beiden ganz unterschiedliche Pläne...
Konnte Neil Simon sein Stück, das sich kaum ein Theater auf der Welt entgehen ließ, und das in Hollywood mit Walther Matthau und Jack Lemmon unvergesslich verfilmt wurde, überhaupt nach verbessern? - Der Kritiker in Los Angeles Times schrieb 2002 über die Uraufführung von Oscar und Felix: “Tour-de-force comedy shines more brightly than ever." |
 |
 |
 |
| 17.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - 33 Variationen |
| in Stück in Variationsform von Moisés Kaufman
Deutsch von Boris Priebe und Bastian Häfner
Inszenierung: Frank Matthus
Bühne: Karel Spanhak
Musik: Diabelli-Variationen (Ludwig van Beethoven)
mit Cordula Trantow, Susanne Evers, Peter Schmidt-Pavloff u.a.
Uraufführung an der Arena Stage Washington DC am 30.08.2007
Deutschsprachige Erstaufführung im Renaissance Theater Berlin am 24.01.2010
“Hätte ein Deutscher das Stück geschrieben, wäre es verstiegen und tiefsinnig geworden, da es von einem Amerikaner stammt, ist es leicht und witzig geraten, (...) voll anrührender Momente.” (Die Welt 2009)
“Das Publikum war begeistert.” (FAZ 2009)
Längst ist er kein Geheimtipp mehr – und so war es wirklich kein gewagtes Unterfangen von Jane Fonda, als sie sich im März 2009 entschloss, für ihre erste Broadway-Rolle nach 46 Jahren in dem Stück “33 Variationen" des vielfach ausgezeichneten Moisés Kaufman aufzutreten.
Man wünscht sich, dass es nie zu Ende geht, dieses Stück um eines der faszinierendsten Geheimnisse der Musikgeschichte. Warum hat Beethoven trotz gesundheitlicher und finanzieller Nöte vier Jahre damit verbracht, für einen Hungerlohn 33 Variationen über einen einfachen Walzer des Wiener Komponisten und Musikverlegers Anton Diabelli zu komponieren? Um eine Variation hatte Diabelli 1819 die fünfzig ‘vorzüglichsten’ Komponisten seiner Zeit für einen Sammelband gebeten. Alle machten mit – alle außer einem: Beethoven ärgerte sich über dieses Ansinnen. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes! Geradezu besessen von dem Walzer, den er vorher abfällig als “Schusterfleck" bezeichnet hatte, komponiert Beethoven nicht nur die eine verlangte, sondern am Ende 33 grandiose Variationen. Was führte zu seinem Gesinnungswechsel?
Genau das ist die Frage, über die sich im Stück Dr. Katharine Brandt den Kopf zerbricht. Obgleich schwerkrank fliegt sie von New York nach Bonn und hofft, im Beethoven-Archiv beim Analysieren der Skizzenbücher dem Rätsel, das die Musikwissenschaftler seit 185 Jahren beschäftigt, auf die Spur zu kommen. Unterstützt wird sie dabei von der Bibliothekarin Gertrude Ladenburger. Zusätzlichen Charme erhält das Stück nicht nur durch die Liebesgeschichte zwischen Katherines Krankenpfleger Mike und ihrer Tochter Clara, sondern auch durch die wunderbaren Szenen zwischen Beethoven, seinem Sekretär Schindler und Diabelli im Wien des Biedermeier. |
 |
 |
 |
| 18.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - 33 Variationen |
| in Stück in Variationsform von Moisés Kaufman
Deutsch von Boris Priebe und Bastian Häfner
Inszenierung: Frank Matthus
Bühne: Karel Spanhak
Musik: Diabelli-Variationen (Ludwig van Beethoven)
mit Cordula Trantow, Susanne Evers, Peter Schmidt-Pavloff u.a.
Uraufführung an der Arena Stage Washington DC am 30.08.2007
Deutschsprachige Erstaufführung im Renaissance Theater Berlin am 24.01.2010
“Hätte ein Deutscher das Stück geschrieben, wäre es verstiegen und tiefsinnig geworden, da es von einem Amerikaner stammt, ist es leicht und witzig geraten, (...) voll anrührender Momente.” (Die Welt 2009)
“Das Publikum war begeistert.” (FAZ 2009)
Längst ist er kein Geheimtipp mehr – und so war es wirklich kein gewagtes Unterfangen von Jane Fonda, als sie sich im März 2009 entschloss, für ihre erste Broadway-Rolle nach 46 Jahren in dem Stück “33 Variationen" des vielfach ausgezeichneten Moisés Kaufman aufzutreten.
Man wünscht sich, dass es nie zu Ende geht, dieses Stück um eines der faszinierendsten Geheimnisse der Musikgeschichte. Warum hat Beethoven trotz gesundheitlicher und finanzieller Nöte vier Jahre damit verbracht, für einen Hungerlohn 33 Variationen über einen einfachen Walzer des Wiener Komponisten und Musikverlegers Anton Diabelli zu komponieren? Um eine Variation hatte Diabelli 1819 die fünfzig ‘vorzüglichsten’ Komponisten seiner Zeit für einen Sammelband gebeten. Alle machten mit – alle außer einem: Beethoven ärgerte sich über dieses Ansinnen. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes! Geradezu besessen von dem Walzer, den er vorher abfällig als “Schusterfleck" bezeichnet hatte, komponiert Beethoven nicht nur die eine verlangte, sondern am Ende 33 grandiose Variationen. Was führte zu seinem Gesinnungswechsel?
Genau das ist die Frage, über die sich im Stück Dr. Katharine Brandt den Kopf zerbricht. Obgleich schwerkrank fliegt sie von New York nach Bonn und hofft, im Beethoven-Archiv beim Analysieren der Skizzenbücher dem Rätsel, das die Musikwissenschaftler seit 185 Jahren beschäftigt, auf die Spur zu kommen. Unterstützt wird sie dabei von der Bibliothekarin Gertrude Ladenburger. Zusätzlichen Charme erhält das Stück nicht nur durch die Liebesgeschichte zwischen Katherines Krankenpfleger Mike und ihrer Tochter Clara, sondern auch durch die wunderbaren Szenen zwischen Beethoven, seinem Sekretär Schindler und Diabelli im Wien des Biedermeier. |
 |
 |
 |
| 23.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Bangarra Dance Theatre Sydney |
| Künstlerischer Leiter: Stephen Page
Choreographie: Stephen Page und Frances Rings
Musik: Steve Francis, David Page
Bühnenbild: Peter England
Kostüme: Jennifer Irwin
Lichtdesign: Nick Schlieper
Gasttänzerin: Frances Rings
Das Bangarra Dance Theatre zeigt “Werke von hypnotischer Schönheit, die die Grenzen dessen sprengen, was Tanz normalerweise bewirken kann.” (Dance Europe Magazine)
“Bangarras Tanzsprache ist einzigartig" (The Guardian)
Vor wenigen Jahren noch ein Geheimtipp, wird das 1991 gegründete Bangarra Dance Theatre inzwischen hoch gehandelt und von Fachpresse und Tanzliebhabern gleichermaßen mit Lob überschüttet. Dank der überwältigenden Intensität der einzigartigen Tanzwerke, die das Publikum verblüffen, packen und elektrisieren, gehört es mittlerweile zur Weltspitze. Die ungewöhnliche Tanzsprache und die staunend machende Optik der australischen Compagnie verschmilzt die 40.000 Jahre alte gelebte und erlebte Kultur der Aborigines und der Torres-Strait Insulaner spannungsreich mit modernem Tanz. Durch den lebendigen Austausch dieser verschiedenen Kulturkreise entstehen faszinierende zeitlose Bilder, die sich im Gedächtnis der Zuschauer festsetzen.
Ein Fest für alle Sinne: Begleitet vom Rhythmus und den wunderschönen, atmosphärisch eindringlichen Kompositionen von David Page und Steve Francis verwebt “Spirit” auf faszinierende Weise jahrtausende alte Traditionen, Magie, Erzählungen, Tanz, Farben (auch durch die Körperbemalung) und Musik. Beginnend mit dem letzten Atemzug des Sonnenuntergangs bis zum ersten der Morgendämmerung wird der Zuschauer in einen mystischen, geheimnisvollen Raum entführt. Spirit integriert Choreographien aus der schon legendären Produktion Bush (“Ein Glanzlicht von Bangarra" New York Times, 21.10.2004) mit neuen Choreographien, die ebenso vom künstlerischen Leiter Stephen Page und der preisgekrönten Choreographin Frances Rings stammen.
Einem Milliardenpublikum wurden Stephen Page (Künstlerischer Leiter und Choreograph) und das Bangarra Dance Theatre durch seine unvergessliche Choreographie der indigenen Teile bei der Eröffnungs- und der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 2000 in Sydney bekannt. |
 |
 |
 |
| 25.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Bangarra Dance Theatre Sydney |
| Künstlerischer Leiter: Stephen Page
Choreographie: Stephen Page und Frances Rings
Musik: Steve Francis, David Page
Bühnenbild: Peter England
Kostüme: Jennifer Irwin
Lichtdesign: Nick Schlieper
Gasttänzerin: Frances Rings
Das Bangarra Dance Theatre zeigt “Werke von hypnotischer Schönheit, die die Grenzen dessen sprengen, was Tanz normalerweise bewirken kann.” (Dance Europe Magazine)
“Bangarras Tanzsprache ist einzigartig" (The Guardian)
Vor wenigen Jahren noch ein Geheimtipp, wird das 1991 gegründete Bangarra Dance Theatre inzwischen hoch gehandelt und von Fachpresse und Tanzliebhabern gleichermaßen mit Lob überschüttet. Dank der überwältigenden Intensität der einzigartigen Tanzwerke, die das Publikum verblüffen, packen und elektrisieren, gehört es mittlerweile zur Weltspitze. Die ungewöhnliche Tanzsprache und die staunend machende Optik der australischen Compagnie verschmilzt die 40.000 Jahre alte gelebte und erlebte Kultur der Aborigines und der Torres-Strait Insulaner spannungsreich mit modernem Tanz. Durch den lebendigen Austausch dieser verschiedenen Kulturkreise entstehen faszinierende zeitlose Bilder, die sich im Gedächtnis der Zuschauer festsetzen.
Ein Fest für alle Sinne: Begleitet vom Rhythmus und den wunderschönen, atmosphärisch eindringlichen Kompositionen von David Page und Steve Francis verwebt “Spirit” auf faszinierende Weise jahrtausende alte Traditionen, Magie, Erzählungen, Tanz, Farben (auch durch die Körperbemalung) und Musik. Beginnend mit dem letzten Atemzug des Sonnenuntergangs bis zum ersten der Morgendämmerung wird der Zuschauer in einen mystischen, geheimnisvollen Raum entführt. Spirit integriert Choreographien aus der schon legendären Produktion Bush (“Ein Glanzlicht von Bangarra" New York Times, 21.10.2004) mit neuen Choreographien, die ebenso vom künstlerischen Leiter Stephen Page und der preisgekrönten Choreographin Frances Rings stammen.
Einem Milliardenpublikum wurden Stephen Page (Künstlerischer Leiter und Choreograph) und das Bangarra Dance Theatre durch seine unvergessliche Choreographie der indigenen Teile bei der Eröffnungs- und der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 2000 in Sydney bekannt. |
 |
 |
 |
| 26.02.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Bangarra Dance Theatre Sydney |
| Künstlerischer Leiter: Stephen Page
Choreographie: Stephen Page und Frances Rings
Musik: Steve Francis, David Page
Bühnenbild: Peter England
Kostüme: Jennifer Irwin
Lichtdesign: Nick Schlieper
Gasttänzerin: Frances Rings
Das Bangarra Dance Theatre zeigt “Werke von hypnotischer Schönheit, die die Grenzen dessen sprengen, was Tanz normalerweise bewirken kann.” (Dance Europe Magazine)
“Bangarras Tanzsprache ist einzigartig" (The Guardian)
Vor wenigen Jahren noch ein Geheimtipp, wird das 1991 gegründete Bangarra Dance Theatre inzwischen hoch gehandelt und von Fachpresse und Tanzliebhabern gleichermaßen mit Lob überschüttet. Dank der überwältigenden Intensität der einzigartigen Tanzwerke, die das Publikum verblüffen, packen und elektrisieren, gehört es mittlerweile zur Weltspitze. Die ungewöhnliche Tanzsprache und die staunend machende Optik der australischen Compagnie verschmilzt die 40.000 Jahre alte gelebte und erlebte Kultur der Aborigines und der Torres-Strait Insulaner spannungsreich mit modernem Tanz. Durch den lebendigen Austausch dieser verschiedenen Kulturkreise entstehen faszinierende zeitlose Bilder, die sich im Gedächtnis der Zuschauer festsetzen.
Ein Fest für alle Sinne: Begleitet vom Rhythmus und den wunderschönen, atmosphärisch eindringlichen Kompositionen von David Page und Steve Francis verwebt “Spirit” auf faszinierende Weise jahrtausende alte Traditionen, Magie, Erzählungen, Tanz, Farben (auch durch die Körperbemalung) und Musik. Beginnend mit dem letzten Atemzug des Sonnenuntergangs bis zum ersten der Morgendämmerung wird der Zuschauer in einen mystischen, geheimnisvollen Raum entführt. Spirit integriert Choreographien aus der schon legendären Produktion Bush (“Ein Glanzlicht von Bangarra" New York Times, 21.10.2004) mit neuen Choreographien, die ebenso vom künstlerischen Leiter Stephen Page und der preisgekrönten Choreographin Frances Rings stammen.
Einem Milliardenpublikum wurden Stephen Page (Künstlerischer Leiter und Choreograph) und das Bangarra Dance Theatre durch seine unvergessliche Choreographie der indigenen Teile bei der Eröffnungs- und der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 2000 in Sydney bekannt. |
 |
 |
 |
| 03.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Das Interview |
| Psychodrama nach dem Film von Theo van Gogh und dem Drehbuch von Theodor Holman
Übersetzt und für die Bühne adaptiert von Stephan Lack
Inszenierung: Henning Bock
mit Werner Wölbern und Sonia Hausséguy
Uraufführung im Mousonturm Frankfurt a.M. am 17.02.2006
Premiere in den Hamburger Kammerspielen am 14.11.2010
“Eine kleine Sensation, eine Sternstunde des Theaters.” (Süddeutsche Zeitung 2009)
“Eine grauenhafte Geschichte – und phantastisches Theater.” (Neue Zürcher Zeitung 2009)
“Dass zwischenmenschliche Beziehungen im besten Falle auf einem Missverständnis beruhen, haben auf dem Theater schon andere dargelegt. Aber nicht viele so vernichtend klar – respektive klar vernichtend – und mit allen medien- und spektakeltheoretischen Wassern gewaschen wie Theo van Gogh 2003 in seinem Kammerspielfilm ‘Das Interview’ (...). Die Versuchsanordnung: Zwei Exponenten der Mediengesellschaft werden kurzgeschlossen. Es ist so ein bisschen wie das Kind mit der Steckdose: Man steckt zwei Drähte hinein und schaut, was dann passiert. Pierre ist politischer Redakteur, Katja Soap-Darstellerin mit viel Äußerem. Er muss sie interviewen – freilich ist er eigentlich Kriegsberichterstatter und feuererprobt im Kosovo, und ‘zwei Titten interviewen, die keinen geraden Satz herausbringen’, widerstrebt ihm zutiefst (...). Wie rhetorische Hyänen umkreisen Katja und Pierre sich, tasten einander ab, weichen sich aus, tauchen durch, schnappen zu. Meint man, sie näherten sich über ihre Verletzlichkeit doch noch einander an, wird jede Wunde sogleich instrumentalisiert; denkt man, eine erotische Spannung wäre möglich, entpuppt sich alles als Berechnung. Jede vermeintlich authentische Fragestellung ertränkt mediales Rhetorikgelée, und ist eine Interview-Situation ohnedies immer auch Selbstentblößungsspiel, so darf man sich über den Faktor Spiel darin ganz gewiss nicht täuschen. Jedenfalls nicht in diesem Wellmade- Play.” (Andreas Klaeui in Nachtkritik 2009)
Der 1961 geborene Werner Wölbern spielte an Theatern in Heilbronn, Esslingen, Köln und Düsseldorf, war Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg und am Wiener Burgtheater. Er ist Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Er spielte am Burgtheater in Martin Kušejs Inszenierung “Der Weibsteufel" von Karl Schönherr, wofür er gemeinsam mit Birgit Minichmayr und Nicholas Ofczarek mit dem 3Sat-Preis ausgezeichnet wurde. |
 |
 |
 |
| 04.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Das Interview |
| Psychodrama nach dem Film von Theo van Gogh und dem Drehbuch von Theodor Holman
Übersetzt und für die Bühne adaptiert von Stephan Lack
Inszenierung: Henning Bock
mit Werner Wölbern und Sonia Hausséguy
Uraufführung im Mousonturm Frankfurt a.M. am 17.02.2006
Premiere in den Hamburger Kammerspielen am 14.11.2010
“Eine kleine Sensation, eine Sternstunde des Theaters.” (Süddeutsche Zeitung 2009)
“Eine grauenhafte Geschichte – und phantastisches Theater.” (Neue Zürcher Zeitung 2009)
“Dass zwischenmenschliche Beziehungen im besten Falle auf einem Missverständnis beruhen, haben auf dem Theater schon andere dargelegt. Aber nicht viele so vernichtend klar – respektive klar vernichtend – und mit allen medien- und spektakeltheoretischen Wassern gewaschen wie Theo van Gogh 2003 in seinem Kammerspielfilm ‘Das Interview’ (...). Die Versuchsanordnung: Zwei Exponenten der Mediengesellschaft werden kurzgeschlossen. Es ist so ein bisschen wie das Kind mit der Steckdose: Man steckt zwei Drähte hinein und schaut, was dann passiert. Pierre ist politischer Redakteur, Katja Soap-Darstellerin mit viel Äußerem. Er muss sie interviewen – freilich ist er eigentlich Kriegsberichterstatter und feuererprobt im Kosovo, und ‘zwei Titten interviewen, die keinen geraden Satz herausbringen’, widerstrebt ihm zutiefst (...). Wie rhetorische Hyänen umkreisen Katja und Pierre sich, tasten einander ab, weichen sich aus, tauchen durch, schnappen zu. Meint man, sie näherten sich über ihre Verletzlichkeit doch noch einander an, wird jede Wunde sogleich instrumentalisiert; denkt man, eine erotische Spannung wäre möglich, entpuppt sich alles als Berechnung. Jede vermeintlich authentische Fragestellung ertränkt mediales Rhetorikgelée, und ist eine Interview-Situation ohnedies immer auch Selbstentblößungsspiel, so darf man sich über den Faktor Spiel darin ganz gewiss nicht täuschen. Jedenfalls nicht in diesem Wellmade- Play.” (Andreas Klaeui in Nachtkritik 2009)
Der 1961 geborene Werner Wölbern spielte an Theatern in Heilbronn, Esslingen, Köln und Düsseldorf, war Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg und am Wiener Burgtheater. Er ist Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Er spielte am Burgtheater in Martin Kušejs Inszenierung “Der Weibsteufel" von Karl Schönherr, wofür er gemeinsam mit Birgit Minichmayr und Nicholas Ofczarek mit dem 3Sat-Preis ausgezeichnet wurde. |
 |
 |
 |
| 15.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Der Kuss |
| Tanztheater von Peter Breuer
Musik von Maurice Ravel, Claude Debussy und Francis Poulenc
Künstlerische Leitung und Choreographie: Peter Breuer
Lichtdesign: Peter Breuer und Eduard Stipsits
Uraufführung im Salzburger Landestheater am 19.01.1998
Wiederaufnahme im Salzburger Landestheater in der Spielzeit 2010/2011
“Wie man die Seele des Steins zu Tanz werden lässt. Jubel im Salzburger Landestheater für Breuers neues Ballett ‘Der Kuss’.” (Salzburger Nachrichten)
Für Peter Breuer geht mit der Wiederaufnahme von “Der Kuss" ein besonderer Wunsch in Erfüllung, war dieses Werk doch einer seiner größten Erfolge überhaupt, der in Salzburg vom Publikum regelrecht gestürmt wurde. Unter der neuen Intendanz von Carl Philipp von Maldeghem wird diese Produktion nun in der Saison 2010/2011 als Teil eigener Tanzwochen, die zum zwanzigjährigen Jubiläum Peter Breuers veranstaltet werden, neuerlich gezeigt: “Subtil gesetzte Bewegungen gehen unter die Haut. Rodin meißelt seine Figuren in menschliche Materialien. Seine Bildnis gewordenen Gefühle formen nicht zuletzt Claudels wunderbare bis schreckliche Existenz. Mit einem Minimum an Ausstattung, einer prächtigen Lichtregie und wohltemperierter Musikauswahl erzielten der Choreograph und das ausgezeichnete Ballettensemble ein Maximum an Wirkung. ‘Der Kuss’ ist ein traumhafter, ästhetischer, berührender Bilderbogen." (OÖ Nachrichten)
Auguste Rodin, der große Bildhauer Frankreichs des vergangenen Jahrhunderts, und Camille Claudel – seine Schülerin, sein Modell, seine Geliebte, seine Muse – stehen im Mittelpunkt. “Der Kuss", Rodins Skandalwerk des Jahres 1898, bildet den Ausgangspunkt: Aus ihm entwickelt sich die tragische Lebensgeschichte Camille Claudels (1864-1943), die an ihrer unglücklichen Liebe zu Rodin zerbricht. Eine Hommage an eine Künstlerin des Fin de siècle zwischen Genialität und Wahnsinn, begleitet und umrahmt mit Musik der französischen Impressionisten, mit Werken wie “La Valse", “La Mer" oder “Claire de Lune”. Choreographisch poetische Bilder und dramatische Szenen vereinen sich zu einem femininen Psychogramm. |
 |
 |
 |
| 18.03.11 20:00 Uhr - Bayreuth - Caveman |
| Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. Seit Sommer 2000 begeistert CAVEMAN in mehr als 50 deutschsprachigen Städten alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen. Denn CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau:
Von seiner Frau vor die Tür gesetzt, philosophiert Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, über den kleinen Unterschied und seine großen alltäglichen Folgen. Als männliche Logik und begrenzte Phantasie ihn schnell an seine Grenzen stoßen lassen, erfährt Tom von unerwarteter Seite Hilfe. Im „magischen Unterwäschekreis“ erscheint ihm sein Urahn aus der Steinzeit und lässt ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können.
Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen! Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex.
Mit immensem Mitteilungsbedürfnis, trockenem Humor und ironischem Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung „Rumsitzen, ohne zu reden" bedeuten kann, warum Fernsehen als Arbeit bewertet werden sollte und dass eine Unterhaltung unter |
 |
 |
 |
| 19.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Das Rheingold |
| Der Ring des Nibelungen - Vorabend zum Bühnenfestspiel - Musik von Richard Wagner
Inszenierung: Intendant Kay Metzger
Musikalische Leitung: GMD Erich Wächter
Ausstattung: Petra Mollérus
Choreographie: Richard Lowe
mit Mark Morouse (Wotan), Andreas Jören (Donner), Yo Sep Park (Froh), Johannes Harten (Loge), Markus Gruber (Mime), Monika Waeckerle (Fricka), Marianne Keinbaum-Nasrawi (Freia), Evelyn Krahe (Erda/Floßhilde) u.v.a.
Orchester, Ballett und Statisterie des Landestheaters Detmold
Uraufführung im Königlichen Hof- und Nationaltheater München am 22.09.1869
Premiere im Landestheater Detmold am 31.05.2008
“Kay Metzger entwickelt ein historisch plausibles Inszenierungskonzept (...) Das unaufdringlich deutliche Bühnenhandeln schafft ungemein einprägsame Bilder epochaler Kontroversen, lässt Raum für eindrucksvoll vielschichtige Charakterstudien und bevorzugt die intensiv deutenden Gesten (...) Geradezu sensationell ist die sängerische Qualität der Aufführung.” (Opernnetz 2008)
Der “Ring des Nibelungen” wurde seit 2006 am Landestheater Detmold entwickelt, in jeder Saison ein Teil der Tetralogie inszeniert und in Spielplan und Abonnementprogramm eingebunden. Kritiker und Wagner-Freunde zeigten sich bei der ersten Aufführung des “Rings" in Detmold im Oktober 2009 einhellig beeindruckt von der Schlüssigkeit und Originalität der Inszenierung sowie von der Leistung des Ensembles und des Orchesters. Mit GMD Erich Wächter steht ein renommierter Wagner-Spezialist am Dirigentenpult, der Großteil der Partien ist mit Mitgliedern des Hauses besetzt. Verstärkt wird das Ensemble durch ausgewiesene Wagner-Sänger. Die fast schon intime Atmosphäre, die musikalische Klarheit des Orchesters wie auch die überzeugenden Leistungen der Sänger heben den “Detmolder Ring" aus der Fülle der Wagner-Inszenierungen in Deutschland heraus. “Hat das Landestheater Wagner-Stimmen? Ja, beweist ein Besuch des ‘Rheingold’.” (WDR 5 Scala)
Im “Rheingold”, exponiert Wagner die schicksalhaften Verstrickungen und grundlegenden Konflikte im großen parabelhaften Welttheater, die Auseinandersetzung um Liebe, Raub und Betrug. Es entspinnt sich der Kampf um die Weltherrschaft, der den Untergang des Göttergeschlechtes nach sich ziehen wird. In der Tiefe des Rheins liegt das Gold, Symbol der natürlichen Ordnung der Welt, bewacht von den Rheintöchtern. Doch Alberich, Herr der Nibelungen, entreißt den ihnen das Gold, um daraus jenen Ring zu schmieden, der “maßlose Macht” verleiht. So wird er für die Götter zur Gefahr. Als sie den Ring durch List an sich bringen, belegt er das Gold mit einem Fluch, der zugleich Macht und Tod bringt. |
 |
 |
 |
| 19.03.11 20:00 Uhr - Bayreuth - Caveman |
| Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. Seit Sommer 2000 begeistert CAVEMAN in mehr als 50 deutschsprachigen Städten alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen. Denn CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau:
Von seiner Frau vor die Tür gesetzt, philosophiert Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, über den kleinen Unterschied und seine großen alltäglichen Folgen. Als männliche Logik und begrenzte Phantasie ihn schnell an seine Grenzen stoßen lassen, erfährt Tom von unerwarteter Seite Hilfe. Im „magischen Unterwäschekreis“ erscheint ihm sein Urahn aus der Steinzeit und lässt ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können.
Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen! Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex.
Mit immensem Mitteilungsbedürfnis, trockenem Humor und ironischem Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung „Rumsitzen, ohne zu reden" bedeuten kann, warum Fernsehen als Arbeit bewertet werden sollte und dass eine Unterhaltung unter |
 |
 |
 |
| 20.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Das Rheingold |
| Der Ring des Nibelungen - Vorabend zum Bühnenfestspiel - Musik von Richard Wagner
Inszenierung: Intendant Kay Metzger
Musikalische Leitung: GMD Erich Wächter
Ausstattung: Petra Mollérus
Choreographie: Richard Lowe
mit Mark Morouse (Wotan), Andreas Jören (Donner), Yo Sep Park (Froh), Johannes Harten (Loge), Markus Gruber (Mime), Monika Waeckerle (Fricka), Marianne Keinbaum-Nasrawi (Freia), Evelyn Krahe (Erda/Floßhilde) u.v.a.
Orchester, Ballett und Statisterie des Landestheaters Detmold
Uraufführung im Königlichen Hof- und Nationaltheater München am 22.09.1869
Premiere im Landestheater Detmold am 31.05.2008
“Kay Metzger entwickelt ein historisch plausibles Inszenierungskonzept (...) Das unaufdringlich deutliche Bühnenhandeln schafft ungemein einprägsame Bilder epochaler Kontroversen, lässt Raum für eindrucksvoll vielschichtige Charakterstudien und bevorzugt die intensiv deutenden Gesten (...) Geradezu sensationell ist die sängerische Qualität der Aufführung.” (Opernnetz 2008)
Der “Ring des Nibelungen” wurde seit 2006 am Landestheater Detmold entwickelt, in jeder Saison ein Teil der Tetralogie inszeniert und in Spielplan und Abonnementprogramm eingebunden. Kritiker und Wagner-Freunde zeigten sich bei der ersten Aufführung des “Rings" in Detmold im Oktober 2009 einhellig beeindruckt von der Schlüssigkeit und Originalität der Inszenierung sowie von der Leistung des Ensembles und des Orchesters. Mit GMD Erich Wächter steht ein renommierter Wagner-Spezialist am Dirigentenpult, der Großteil der Partien ist mit Mitgliedern des Hauses besetzt. Verstärkt wird das Ensemble durch ausgewiesene Wagner-Sänger. Die fast schon intime Atmosphäre, die musikalische Klarheit des Orchesters wie auch die überzeugenden Leistungen der Sänger heben den “Detmolder Ring" aus der Fülle der Wagner-Inszenierungen in Deutschland heraus. “Hat das Landestheater Wagner-Stimmen? Ja, beweist ein Besuch des ‘Rheingold’.” (WDR 5 Scala)
Im “Rheingold”, exponiert Wagner die schicksalhaften Verstrickungen und grundlegenden Konflikte im großen parabelhaften Welttheater, die Auseinandersetzung um Liebe, Raub und Betrug. Es entspinnt sich der Kampf um die Weltherrschaft, der den Untergang des Göttergeschlechtes nach sich ziehen wird. In der Tiefe des Rheins liegt das Gold, Symbol der natürlichen Ordnung der Welt, bewacht von den Rheintöchtern. Doch Alberich, Herr der Nibelungen, entreißt den ihnen das Gold, um daraus jenen Ring zu schmieden, der “maßlose Macht” verleiht. So wird er für die Götter zur Gefahr. Als sie den Ring durch List an sich bringen, belegt er das Gold mit einem Fluch, der zugleich Macht und Tod bringt. |
 |
 |
 |
| 25.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Das Rheingold |
| Der Ring des Nibelungen - Vorabend zum Bühnenfestspiel - Musik von Richard Wagner
Inszenierung: Intendant Kay Metzger
Musikalische Leitung: GMD Erich Wächter
Ausstattung: Petra Mollérus
Choreographie: Richard Lowe
mit Mark Morouse (Wotan), Andreas Jören (Donner), Yo Sep Park (Froh), Johannes Harten (Loge), Markus Gruber (Mime), Monika Waeckerle (Fricka), Marianne Keinbaum-Nasrawi (Freia), Evelyn Krahe (Erda/Floßhilde) u.v.a.
Orchester, Ballett und Statisterie des Landestheaters Detmold
Uraufführung im Königlichen Hof- und Nationaltheater München am 22.09.1869
Premiere im Landestheater Detmold am 31.05.2008
“Kay Metzger entwickelt ein historisch plausibles Inszenierungskonzept (...) Das unaufdringlich deutliche Bühnenhandeln schafft ungemein einprägsame Bilder epochaler Kontroversen, lässt Raum für eindrucksvoll vielschichtige Charakterstudien und bevorzugt die intensiv deutenden Gesten (...) Geradezu sensationell ist die sängerische Qualität der Aufführung.” (Opernnetz 2008)
Der “Ring des Nibelungen” wurde seit 2006 am Landestheater Detmold entwickelt, in jeder Saison ein Teil der Tetralogie inszeniert und in Spielplan und Abonnementprogramm eingebunden. Kritiker und Wagner-Freunde zeigten sich bei der ersten Aufführung des “Rings" in Detmold im Oktober 2009 einhellig beeindruckt von der Schlüssigkeit und Originalität der Inszenierung sowie von der Leistung des Ensembles und des Orchesters. Mit GMD Erich Wächter steht ein renommierter Wagner-Spezialist am Dirigentenpult, der Großteil der Partien ist mit Mitgliedern des Hauses besetzt. Verstärkt wird das Ensemble durch ausgewiesene Wagner-Sänger. Die fast schon intime Atmosphäre, die musikalische Klarheit des Orchesters wie auch die überzeugenden Leistungen der Sänger heben den “Detmolder Ring" aus der Fülle der Wagner-Inszenierungen in Deutschland heraus. “Hat das Landestheater Wagner-Stimmen? Ja, beweist ein Besuch des ‘Rheingold’.” (WDR 5 Scala)
Im “Rheingold”, exponiert Wagner die schicksalhaften Verstrickungen und grundlegenden Konflikte im großen parabelhaften Welttheater, die Auseinandersetzung um Liebe, Raub und Betrug. Es entspinnt sich der Kampf um die Weltherrschaft, der den Untergang des Göttergeschlechtes nach sich ziehen wird. In der Tiefe des Rheins liegt das Gold, Symbol der natürlichen Ordnung der Welt, bewacht von den Rheintöchtern. Doch Alberich, Herr der Nibelungen, entreißt den ihnen das Gold, um daraus jenen Ring zu schmieden, der “maßlose Macht” verleiht. So wird er für die Götter zur Gefahr. Als sie den Ring durch List an sich bringen, belegt er das Gold mit einem Fluch, der zugleich Macht und Tod bringt. |
 |
 |
 |
| 26.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Das Rheingold |
| Der Ring des Nibelungen - Vorabend zum Bühnenfestspiel - Musik von Richard Wagner
Inszenierung: Intendant Kay Metzger
Musikalische Leitung: GMD Erich Wächter
Ausstattung: Petra Mollérus
Choreographie: Richard Lowe
mit Mark Morouse (Wotan), Andreas Jören (Donner), Yo Sep Park (Froh), Johannes Harten (Loge), Markus Gruber (Mime), Monika Waeckerle (Fricka), Marianne Keinbaum-Nasrawi (Freia), Evelyn Krahe (Erda/Floßhilde) u.v.a.
Orchester, Ballett und Statisterie des Landestheaters Detmold
Uraufführung im Königlichen Hof- und Nationaltheater München am 22.09.1869
Premiere im Landestheater Detmold am 31.05.2008
“Kay Metzger entwickelt ein historisch plausibles Inszenierungskonzept (...) Das unaufdringlich deutliche Bühnenhandeln schafft ungemein einprägsame Bilder epochaler Kontroversen, lässt Raum für eindrucksvoll vielschichtige Charakterstudien und bevorzugt die intensiv deutenden Gesten (...) Geradezu sensationell ist die sängerische Qualität der Aufführung.” (Opernnetz 2008)
Der “Ring des Nibelungen” wurde seit 2006 am Landestheater Detmold entwickelt, in jeder Saison ein Teil der Tetralogie inszeniert und in Spielplan und Abonnementprogramm eingebunden. Kritiker und Wagner-Freunde zeigten sich bei der ersten Aufführung des “Rings" in Detmold im Oktober 2009 einhellig beeindruckt von der Schlüssigkeit und Originalität der Inszenierung sowie von der Leistung des Ensembles und des Orchesters. Mit GMD Erich Wächter steht ein renommierter Wagner-Spezialist am Dirigentenpult, der Großteil der Partien ist mit Mitgliedern des Hauses besetzt. Verstärkt wird das Ensemble durch ausgewiesene Wagner-Sänger. Die fast schon intime Atmosphäre, die musikalische Klarheit des Orchesters wie auch die überzeugenden Leistungen der Sänger heben den “Detmolder Ring" aus der Fülle der Wagner-Inszenierungen in Deutschland heraus. “Hat das Landestheater Wagner-Stimmen? Ja, beweist ein Besuch des ‘Rheingold’.” (WDR 5 Scala)
Im “Rheingold”, exponiert Wagner die schicksalhaften Verstrickungen und grundlegenden Konflikte im großen parabelhaften Welttheater, die Auseinandersetzung um Liebe, Raub und Betrug. Es entspinnt sich der Kampf um die Weltherrschaft, der den Untergang des Göttergeschlechtes nach sich ziehen wird. In der Tiefe des Rheins liegt das Gold, Symbol der natürlichen Ordnung der Welt, bewacht von den Rheintöchtern. Doch Alberich, Herr der Nibelungen, entreißt den ihnen das Gold, um daraus jenen Ring zu schmieden, der “maßlose Macht” verleiht. So wird er für die Götter zur Gefahr. Als sie den Ring durch List an sich bringen, belegt er das Gold mit einem Fluch, der zugleich Macht und Tod bringt. |
 |
 |
 |
| 28.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Ewig Jung |
| Ein “Songdrama" von Erik Gedeon
Inszenierung: Erik Gedeon
Bühne: Frank Herzog
Kostüme: Dagmar Fabisch
mit Timo Dierkes, Harry Ermer, Dieter Landuris, Anika Mauer, Katharine Mehrling, Angelika Milster und Guntbert Warns
“Abgründig komisch, dramatisch traurig, bizarr und weise, so dass die Zuschauer in Lachorgien und gelegentlich in Rührung versinken.” (Berliner Zeitung 2009)
“Eine Hommage an die kreative Kraft der Musik.” (RBB 2009)
“Jubel für ewig junge Milster." (B.Z. Berlin 2009)
Es gehört zu den bizarren Widersprüchen unserer auf Jugend programmierten Zeit, dass in die Jahre gekommene kubanische Musiker wie junge Pop-Stars gefeiert und weltweit vermarktet werden. Darauf reagierte der Pianist, Komponist und Regisseur Erik Gedeon gleichermaßen erstaunt wie fasziniert und kreierte sein Songdrama “Ewig Jung". Doch es ist durchaus kein Drama, was sich auf der Bühne abspielt, sondern ein Schauspiel voller bissigem Witz und mitreißenden Songs. Die Handlung ist schnell erzählt: Im Jahr 2050 hockt eine Handvoll in die Jahre gekommener Schauspieler auf verschlissenen Fundusmöbeln vor dem Eisernen Vorhang des Theaters, an dem sie zuletzt engagiert waren. Das Haus wurde längst geschlossen und die ehemaligen Mimen haben es sich zur Altersresidenz erkoren. Ihr allabendliches Unterhaltungsprogramm nehmen sie selber in die Hand, indem sie sich an vergangene große Theaterzeiten und die Musik ihrer Jugend erinnern. Ein schönes Altenteil fürwahr – wäre da nicht Schwester Angelika: Mit Kinderliedern und heiter Geträllertem über Siechtum, Tod und Verwesen sorgt sie bei ihren greisen Patienten für eher gedämpfte Stimmung. Kehrt sie ihnen aber den Rücken, lassen die ergrauten Rampenpanter lebenssüchtig die Sau raus und frönen der (Selbst-)Darstellung. Da werden durchaus auch Tschechow und Shakespeare zitiert, vor allem aber wird gesungen – und Gloria Gaynor ist vor ihnen ebenso wenig sicher wie Nirvana oder Freddie Mercury.
“Abba, John Lennon oder die Eurythmics – ihre Werke sind der Stoff, aus denen Gedeon seine Liederabende webt. Ab und zu montiert er auch Schubert oder Beethoven ein, was verständlicherweise grotesk wirkt." (Die Zeit 2009) |
 |
 |
 |
| 29.03.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Ewig Jung |
| Ein “Songdrama" von Erik Gedeon
Inszenierung: Erik Gedeon
Bühne: Frank Herzog
Kostüme: Dagmar Fabisch
mit Timo Dierkes, Harry Ermer, Dieter Landuris, Anika Mauer, Katharine Mehrling, Angelika Milster und Guntbert Warns
“Abgründig komisch, dramatisch traurig, bizarr und weise, so dass die Zuschauer in Lachorgien und gelegentlich in Rührung versinken.” (Berliner Zeitung 2009)
“Eine Hommage an die kreative Kraft der Musik.” (RBB 2009)
“Jubel für ewig junge Milster." (B.Z. Berlin 2009)
Es gehört zu den bizarren Widersprüchen unserer auf Jugend programmierten Zeit, dass in die Jahre gekommene kubanische Musiker wie junge Pop-Stars gefeiert und weltweit vermarktet werden. Darauf reagierte der Pianist, Komponist und Regisseur Erik Gedeon gleichermaßen erstaunt wie fasziniert und kreierte sein Songdrama “Ewig Jung". Doch es ist durchaus kein Drama, was sich auf der Bühne abspielt, sondern ein Schauspiel voller bissigem Witz und mitreißenden Songs. Die Handlung ist schnell erzählt: Im Jahr 2050 hockt eine Handvoll in die Jahre gekommener Schauspieler auf verschlissenen Fundusmöbeln vor dem Eisernen Vorhang des Theaters, an dem sie zuletzt engagiert waren. Das Haus wurde längst geschlossen und die ehemaligen Mimen haben es sich zur Altersresidenz erkoren. Ihr allabendliches Unterhaltungsprogramm nehmen sie selber in die Hand, indem sie sich an vergangene große Theaterzeiten und die Musik ihrer Jugend erinnern. Ein schönes Altenteil fürwahr – wäre da nicht Schwester Angelika: Mit Kinderliedern und heiter Geträllertem über Siechtum, Tod und Verwesen sorgt sie bei ihren greisen Patienten für eher gedämpfte Stimmung. Kehrt sie ihnen aber den Rücken, lassen die ergrauten Rampenpanter lebenssüchtig die Sau raus und frönen der (Selbst-)Darstellung. Da werden durchaus auch Tschechow und Shakespeare zitiert, vor allem aber wird gesungen – und Gloria Gaynor ist vor ihnen ebenso wenig sicher wie Nirvana oder Freddie Mercury.
“Abba, John Lennon oder die Eurythmics – ihre Werke sind der Stoff, aus denen Gedeon seine Liederabende webt. Ab und zu montiert er auch Schubert oder Beethoven ein, was verständlicherweise grotesk wirkt." (Die Zeit 2009) |
 |
 |
 |
| 06.04.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Draußen Vor der Tür |
| Schauspiel von Wolfgang Borchert
Inszenierung: Christian Schidlowsky
Dramaturgie: Christoph Thein, Sebastian Worch
Uraufführung in den Hamburger Kammerspielen am 21.11.1947
Premiere im Intimen Theater Schloss Maßbach am 01.04.2011
Wolfgang Borchert, der 2011 seinen 90. Geburtstag hätte feiern können, schreibt unheilbar krank innerhalb einer Woche mit “Draußen vor der Tür" das deutsche Drama der unmittelbaren Nachkriegs-Zeit. Zunächst als Hörspiel gesendet, wird das Drama am 21. November 1947, einen Tag nach Borcherts Tod, in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt.
Beckmann, die Hauptfigur, kehrt mit steifem Knie und Gasmaskenbrille vom Krieg heim. Von seiner Frau verlassen, heimatlos, vom Krieg und Gefangenschaft aller Kraft und Hoffnungen beraubt, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch die Elbe, in die er sich stürzt, wirft ihn unwillig wieder ans Ufer zurück. Nochmals sieht er sich gezwungen, im Leben Fuß fassen zu müssen, aber alle seine Versuche schlagen fehl.
Der Regisseur Christian Schidlowsky gründete das Nürnberger Theater PFÜTZE und leitete es vierzehn Jahre lang als Hausregisseur und -autor. Dabei entstanden unter anderem gemeinsame Stücke mit Paul Maar, Guus Ponsiouen und Konstantin Wecker. Seit Anfang 2000 arbeitet Schidlowsky freiberuflich als Regisseur, Autor und Ausbilder – ebenso im Theater für Kinder wie für Erwachsene. Zu seinem Regieprojekt “Draußen vor der Tür” schreibt er: “Das bekannteste Drama eines Beteiligten des Zweiten Weltkrieges: ein resignierter Aufschrei gegen den Krieg und die Kriegsfolgen. Heute so aktuell wie vor über 60 Jahren? Nein, mitnichten. Viel aktueller, denn die Resignation nach dem ungehört verhallten Aufschrei wird größer, tiefer, beklemmender angesichts der aktuellen Kriege in unserer Welt. Wer will diese Beklemmung aushalten? Keiner. Wir suchen mit Wolfgang Borchert Wege aus der Klemme. Wir sind die Komödianten, verdammt dazu, ein Nachkriegsstück gegen den Krieg zu spielen in einer Zeit der gegenwärtigen Kriege. Wir müssen spielen, das ist ein Teil der Unterhaltungskultur (von der wir materiell leben); wir wollen wachrütteln, das ist ein Teil unseres Anspruchs (mit dem wir moralisch überleben). Das Dilemma: nach wie vor hört uns keiner, seit 60, 600 oder 6000 Jahren nicht. Den Clowns ist das Lachen vergangen, die Leichen fangen an zu kichern: ‘Beckmann,’ sagt der verantwortliche Kriegsverbrecher zu dem heimgekehrten Soldaten: ‘mein Lieber, so müssen Sie auf die Bühne!’” |
 |
 |
 |
| 07.04.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Draußen Vor der Tür |
| Schauspiel von Wolfgang Borchert
Inszenierung: Christian Schidlowsky
Dramaturgie: Christoph Thein, Sebastian Worch
Uraufführung in den Hamburger Kammerspielen am 21.11.1947
Premiere im Intimen Theater Schloss Maßbach am 01.04.2011
Wolfgang Borchert, der 2011 seinen 90. Geburtstag hätte feiern können, schreibt unheilbar krank innerhalb einer Woche mit “Draußen vor der Tür" das deutsche Drama der unmittelbaren Nachkriegs-Zeit. Zunächst als Hörspiel gesendet, wird das Drama am 21. November 1947, einen Tag nach Borcherts Tod, in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt.
Beckmann, die Hauptfigur, kehrt mit steifem Knie und Gasmaskenbrille vom Krieg heim. Von seiner Frau verlassen, heimatlos, vom Krieg und Gefangenschaft aller Kraft und Hoffnungen beraubt, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch die Elbe, in die er sich stürzt, wirft ihn unwillig wieder ans Ufer zurück. Nochmals sieht er sich gezwungen, im Leben Fuß fassen zu müssen, aber alle seine Versuche schlagen fehl.
Der Regisseur Christian Schidlowsky gründete das Nürnberger Theater PFÜTZE und leitete es vierzehn Jahre lang als Hausregisseur und -autor. Dabei entstanden unter anderem gemeinsame Stücke mit Paul Maar, Guus Ponsiouen und Konstantin Wecker. Seit Anfang 2000 arbeitet Schidlowsky freiberuflich als Regisseur, Autor und Ausbilder – ebenso im Theater für Kinder wie für Erwachsene. Zu seinem Regieprojekt “Draußen vor der Tür” schreibt er: “Das bekannteste Drama eines Beteiligten des Zweiten Weltkrieges: ein resignierter Aufschrei gegen den Krieg und die Kriegsfolgen. Heute so aktuell wie vor über 60 Jahren? Nein, mitnichten. Viel aktueller, denn die Resignation nach dem ungehört verhallten Aufschrei wird größer, tiefer, beklemmender angesichts der aktuellen Kriege in unserer Welt. Wer will diese Beklemmung aushalten? Keiner. Wir suchen mit Wolfgang Borchert Wege aus der Klemme. Wir sind die Komödianten, verdammt dazu, ein Nachkriegsstück gegen den Krieg zu spielen in einer Zeit der gegenwärtigen Kriege. Wir müssen spielen, das ist ein Teil der Unterhaltungskultur (von der wir materiell leben); wir wollen wachrütteln, das ist ein Teil unseres Anspruchs (mit dem wir moralisch überleben). Das Dilemma: nach wie vor hört uns keiner, seit 60, 600 oder 6000 Jahren nicht. Den Clowns ist das Lachen vergangen, die Leichen fangen an zu kichern: ‘Beckmann,’ sagt der verantwortliche Kriegsverbrecher zu dem heimgekehrten Soldaten: ‘mein Lieber, so müssen Sie auf die Bühne!’” |
 |
 |
 |
| 09.04.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Aditi Mangaldas Dance Company |
| & The Drishtikon Dance Foundation
zeitgenössischer Tanz aus Indien mit Elementen des klassischen Kathak
u.a. mit folgenden Choreographien, die mit Live-Musik begleitet werden:
Rhythm & Sound
Choreographie: Aditi Mangaldas
Musik: Shubha Mudgal
Uraufführung in Indien im Jahr 2000
Now is
Choreographie: Aditi Mangaldas
Künstlerische Mitarbeit: Armin Sprotte
Bühne: Surajit Sarkar and Vani Subramanian
Kostüme: Wendell Rodericks
Lichtdesign: Narayan Chauhan
Musik: Shubha Mudgal and Aneesh Pradhan
Uraufführung: Kamani Auditorium, Delhi (Indien) am 06.11.2009
Europäische Premiere im Sadler‘s Wells, London am 21.11.2009
“Aditis Tanz öffnete eine neue Welt an Möglichkeiten." (New York Times 2005)
“Die Kathak-Choreographien im modernen Stil von Mangaldas sind ein Erlebnis. Äußerst unterhaltsam." (The Western Australian, 2005)
Aditi Mangaldas, diese faszinierende, ausdrucksstarke Künstlerin, die als Indiens beste Kathak-Tänzerin gilt, ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Die reiche, kraftvolle Körpersprache des traditionellen Kathak, in dem sich Bewegung und Rhythmus verbinden, hat sie in aufregend formaler Konsequenz weiterentwickelt. Sie ist für ihr außerordentlich kreatives Schaffen und ihre signifikante Technik weit über die Grenzen Indiens hinaus bekannt. Ihre unerschöpfliche Lust, tänzerisch immer neue Ausdrucksformen zu finden, brachte Aditi Mangaldas Einladungen zu zahlreichen Festivals auf der ganzen Welt. Ihre Choreographie "Rhythm & Sound" erkundet die vibrierenden Töne, die den Tanz durchströmen, auch wenn es sich um ganz stille Bewegungen handelt. Wenn diese Töne das Ohr erreichen, beginnt der Körper zu reagieren, wird zum Instrument, das den Rhythmus wiedergibt. Jenseits der traditionellen Bewegungsmuster werden neue Ausdrücke des Kathak entwickelt. Unterschiedliche Böden und ungewöhnliche Versatzstücke dienen als “Resonanzkörper". Die Tänzer erschaffen so neue Rhythmen und Klanglandschaften. "Now Is" ist eine aufregende Symbiose aus Tanz, Musik und Malerei: Es beinhaltet Gemälde des deutschen Künstlers Siegward Sprotte, die Musik kommt von zwei indischen Ausnahmekünstlern: Die Sängerin Shubha Mudgal ist eine Virtuosin in der klassischen Hindustani Kyal-Gesangstradition. Aneesh Pradhan, eine der Besten, spielt die Tabla, das zentrale Perkussionsinstrument der klassischen hindustanischen Musik. |
 |
 |
 |
| 11.04.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Draußen Vor der Tür |
| Schauspiel von Wolfgang Borchert
Inszenierung: Christian Schidlowsky
Dramaturgie: Christoph Thein, Sebastian Worch
Uraufführung in den Hamburger Kammerspielen am 21.11.1947
Premiere im Intimen Theater Schloss Maßbach am 01.04.2011
Wolfgang Borchert, der 2011 seinen 90. Geburtstag hätte feiern können, schreibt unheilbar krank innerhalb einer Woche mit “Draußen vor der Tür" das deutsche Drama der unmittelbaren Nachkriegs-Zeit. Zunächst als Hörspiel gesendet, wird das Drama am 21. November 1947, einen Tag nach Borcherts Tod, in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt.
Beckmann, die Hauptfigur, kehrt mit steifem Knie und Gasmaskenbrille vom Krieg heim. Von seiner Frau verlassen, heimatlos, vom Krieg und Gefangenschaft aller Kraft und Hoffnungen beraubt, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch die Elbe, in die er sich stürzt, wirft ihn unwillig wieder ans Ufer zurück. Nochmals sieht er sich gezwungen, im Leben Fuß fassen zu müssen, aber alle seine Versuche schlagen fehl.
Der Regisseur Christian Schidlowsky gründete das Nürnberger Theater PFÜTZE und leitete es vierzehn Jahre lang als Hausregisseur und -autor. Dabei entstanden unter anderem gemeinsame Stücke mit Paul Maar, Guus Ponsiouen und Konstantin Wecker. Seit Anfang 2000 arbeitet Schidlowsky freiberuflich als Regisseur, Autor und Ausbilder – ebenso im Theater für Kinder wie für Erwachsene. Zu seinem Regieprojekt “Draußen vor der Tür” schreibt er: “Das bekannteste Drama eines Beteiligten des Zweiten Weltkrieges: ein resignierter Aufschrei gegen den Krieg und die Kriegsfolgen. Heute so aktuell wie vor über 60 Jahren? Nein, mitnichten. Viel aktueller, denn die Resignation nach dem ungehört verhallten Aufschrei wird größer, tiefer, beklemmender angesichts der aktuellen Kriege in unserer Welt. Wer will diese Beklemmung aushalten? Keiner. Wir suchen mit Wolfgang Borchert Wege aus der Klemme. Wir sind die Komödianten, verdammt dazu, ein Nachkriegsstück gegen den Krieg zu spielen in einer Zeit der gegenwärtigen Kriege. Wir müssen spielen, das ist ein Teil der Unterhaltungskultur (von der wir materiell leben); wir wollen wachrütteln, das ist ein Teil unseres Anspruchs (mit dem wir moralisch überleben). Das Dilemma: nach wie vor hört uns keiner, seit 60, 600 oder 6000 Jahren nicht. Den Clowns ist das Lachen vergangen, die Leichen fangen an zu kichern: ‘Beckmann,’ sagt der verantwortliche Kriegsverbrecher zu dem heimgekehrten Soldaten: ‘mein Lieber, so müssen Sie auf die Bühne!’” |
 |
 |
 |
| 12.04.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Draußen Vor der Tür |
| Schauspiel von Wolfgang Borchert
Inszenierung: Christian Schidlowsky
Dramaturgie: Christoph Thein, Sebastian Worch
Uraufführung in den Hamburger Kammerspielen am 21.11.1947
Premiere im Intimen Theater Schloss Maßbach am 01.04.2011
Wolfgang Borchert, der 2011 seinen 90. Geburtstag hätte feiern können, schreibt unheilbar krank innerhalb einer Woche mit “Draußen vor der Tür" das deutsche Drama der unmittelbaren Nachkriegs-Zeit. Zunächst als Hörspiel gesendet, wird das Drama am 21. November 1947, einen Tag nach Borcherts Tod, in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt.
Beckmann, die Hauptfigur, kehrt mit steifem Knie und Gasmaskenbrille vom Krieg heim. Von seiner Frau verlassen, heimatlos, vom Krieg und Gefangenschaft aller Kraft und Hoffnungen beraubt, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch die Elbe, in die er sich stürzt, wirft ihn unwillig wieder ans Ufer zurück. Nochmals sieht er sich gezwungen, im Leben Fuß fassen zu müssen, aber alle seine Versuche schlagen fehl.
Der Regisseur Christian Schidlowsky gründete das Nürnberger Theater PFÜTZE und leitete es vierzehn Jahre lang als Hausregisseur und -autor. Dabei entstanden unter anderem gemeinsame Stücke mit Paul Maar, Guus Ponsiouen und Konstantin Wecker. Seit Anfang 2000 arbeitet Schidlowsky freiberuflich als Regisseur, Autor und Ausbilder – ebenso im Theater für Kinder wie für Erwachsene. Zu seinem Regieprojekt “Draußen vor der Tür” schreibt er: “Das bekannteste Drama eines Beteiligten des Zweiten Weltkrieges: ein resignierter Aufschrei gegen den Krieg und die Kriegsfolgen. Heute so aktuell wie vor über 60 Jahren? Nein, mitnichten. Viel aktueller, denn die Resignation nach dem ungehört verhallten Aufschrei wird größer, tiefer, beklemmender angesichts der aktuellen Kriege in unserer Welt. Wer will diese Beklemmung aushalten? Keiner. Wir suchen mit Wolfgang Borchert Wege aus der Klemme. Wir sind die Komödianten, verdammt dazu, ein Nachkriegsstück gegen den Krieg zu spielen in einer Zeit der gegenwärtigen Kriege. Wir müssen spielen, das ist ein Teil der Unterhaltungskultur (von der wir materiell leben); wir wollen wachrütteln, das ist ein Teil unseres Anspruchs (mit dem wir moralisch überleben). Das Dilemma: nach wie vor hört uns keiner, seit 60, 600 oder 6000 Jahren nicht. Den Clowns ist das Lachen vergangen, die Leichen fangen an zu kichern: ‘Beckmann,’ sagt der verantwortliche Kriegsverbrecher zu dem heimgekehrten Soldaten: ‘mein Lieber, so müssen Sie auf die Bühne!’” |
 |
 |
 |
| 13.04.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Zweifel |
| Parabel von John Patrick Shanley
Inszenierung: Harald Demmer
Ausstattung: Manfred Schneider
mit Renan Demirkan, Katalyn Bohn, Karin Boyd, Wolfgang Seidenberg
Uraufführung im Manhattan Theatre Club (New York City) am 23.11.2004
Premiere im Alten Schauspielhaus Stuttgart am 04.02.2010
"Missbrauchsthema mit aktuellem Bezug – eine zügige, ungemein dichte Inszenierung." (Ludwigsburger Kreiszeitung 2010)
“Die deutsch-türkische Schauspielerin Renan Demirkan als Aloysius hat mehr zu bieten als Meryl Streep. Die vielseitige Künstlerin macht aus dem (...) Stück großes Theater. Die neue Stuttgarter Inszenierung überzeugt in jeder Beziehung." (SWR)
John Patrick Shanleys atmosphärisch dichte Parabel “Doubt" feierte im Jahr 2005 sensationelle Erfolge am Broadway. Das Stück erhielt, neben zahllosen weiteren Auszeichnungen, den renommierten Pulitzer-Preis und wurde 2008 mit Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman in den Hauptrollen fürs Kino verfilmt. Es geht um Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche, um Rassenproblematik und um die Bildungsmisere – vor allem geht es jedoch um die Frage: Was tun wir, wenn uns ein böser Verdacht quält? Glauben wir an das Gute im Menschen, auch wenn es vielleicht nicht gerechtfertigt ist, oder ergreifen wir Maßnahmen – auf die Gefahr hin, dass der Ruf eines vielleicht Unschuldigen darunter leidet? Diese Fragen packt Shanley in einen atemberaubenden Psychothriller, dessen Faszination sich niemand entziehen kann.
Eine katholische Schule in der New Yorker Bronx, 1964. Die prinzipientreue Schulleiterin Schwester Aloysius wacht mit Argusaugen über die ihr anvertrauten Jungen und führt das Internat mit eiserner Hand. Der junge und allseits beliebte Vater Flynn ist ihr mit seinen fortschrittlichen Ansichten ein Dorn im Auge. Als die naive Schwester James ihr berichtet, wie intensiv Flynn sich um Donald, den ersten schwarzen Schüler der Anstalt, kümmert, ist ihr Misstrauen geweckt: Ist Flynns Anteilnahme am Schicksal des Jungen wirklich rein beruflicher Natur, oder vergeht sich der Pater an dem Kind? Noch hat sie keine Beweise für ihren Verdacht, schenkt aber Flynns Unschuldsbeteuerungen keinen Glauben, sondern beginnt stattdessen, in der Vergangenheit des Priesters zu wühlen. Und tatsächlich scheint es dort einige dunkle Punkte zu geben, die Flynn wohlweislich verschwiegen hat. |
 |
 |
 |
| 02.05.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Das Käthchen von Heilbronn |
| Historisches Ritterspiel von Heinrich von Kleist
Inszenierung: Thomas Goritzki
Bühnenbild & Kostüme: Katrin Busching
Dramaturgie: Dr. Dirk Olaf Hanke
mit Ulrich Kunze, Harald Schröpfer, Herta Lahne, Josephine Fabian, Renatus Scheibe, Liljana Elges, Rosemarie Blumenstein, Michael Jeske, Sophie Lochmann (als Käthchen), Benjamin Krüger, Florian Beyer, Peer Roggendorf, Roman Weltzien, Max Reimann, Reinhard Bock, Matthias Herold und Hans-Joachim Rodewald
Uraufführung im Theater an der Wien am 17.03.1810
Premiere im Theater Meiningen am 23.04.2010
Das renommierte thüringische Vier-Sparten-Haus ist seit Jahrzehnten unser Partner. Von Juni 2010 bis Dezember 2011 wird das Haus im 101. Jahr seiner Geschichte generalsaniert. Das Spielzeitmotto lautet “Spielräume", denn “Die Stadt Meiningen wird nun zum Theater!" (Intendant Ansgar Haag) – mit vielen Ersatzspielstätten. Ein herzliches “Toi, Toi, Toi!" aus Unterfranken für reibungslose Sanierungsmaßnahmen.
Friedrich Wetter Graf vom Strahl ist angeklagt, das minderjährige Käthchen verführt zu haben. Zwar gelingt es dem Grafen, das Gericht von seiner Unschuld zu überzeugen, aber das Mädchen geht ihm nicht mehr aus dem Sinn. "Käthchen, Mädchen, Käthchen! Warum kann ich dich nicht aufheben, und in ein duftendes Himmelbett tragen?" Doch das ist nicht das Einzige, was den Grafen aus der Ruhe bringt. Kunigunde von Thurneck versucht ihm seinen Besitz streitig zu machen – ein Konflikt, der sich offenbar nur gewaltsam lösen lässt. Jedoch sieht sich Wetter völlig unerwartet als Kunigundes Befreier und verliebt sich in sie. Kunigunde scheinen der Graf und dessen Besitz sicher. Erst als das Käthchen sie beim Bade überrascht und so auf das schreckliche Geheimnis Kunigundes stößt, wendet sich das Blatt. Ein Mordanschlag, den Kunigunde gegen das Käthchen initiiert, schlägt fehl, und bei der Hochzeitsfeier erlebt sie eine unerwartete Überraschung. Sophie Lochmann (Käthchen) besuchte das Actors College for Theatre and Television in Sydney und absolvierte ihr Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Während ihrer Schulzeit spielte Sophie Lochmann an der Volksbühne Berlin in der Theatergruppe P14 und arbeitete dort mit u. a. mit Regisseuren wie Milan Peschel und Christoph Schlingensief. Sie spielte am Wilhelma Theater Stuttgart Celia (“Wie es Euch gefällt"), am Staatstheater Stuttgart Marie (“Woyzeck"), am Staatstheater Darmstadt Anja (“Kirschgarten") und an der Neuen Bühne Senftenberg die Hermia (“Sommernachtstraum"). Als Gräfin Mondekar in Schillers “Dom Karlos" folgte ihr Debüt in Meiningen, wo sie seit der Spielzeit 2009/2010 fest engagiert ist. |
 |
 |
 |
| 03.05.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Das Käthchen von Heilbronn |
| Historisches Ritterspiel von Heinrich von Kleist
Inszenierung: Thomas Goritzki
Bühnenbild & Kostüme: Katrin Busching
Dramaturgie: Dr. Dirk Olaf Hanke
mit Ulrich Kunze, Harald Schröpfer, Herta Lahne, Josephine Fabian, Renatus Scheibe, Liljana Elges, Rosemarie Blumenstein, Michael Jeske, Sophie Lochmann (als Käthchen), Benjamin Krüger, Florian Beyer, Peer Roggendorf, Roman Weltzien, Max Reimann, Reinhard Bock, Matthias Herold und Hans-Joachim Rodewald
Uraufführung im Theater an der Wien am 17.03.1810
Premiere im Theater Meiningen am 23.04.2010
Das renommierte thüringische Vier-Sparten-Haus ist seit Jahrzehnten unser Partner. Von Juni 2010 bis Dezember 2011 wird das Haus im 101. Jahr seiner Geschichte generalsaniert. Das Spielzeitmotto lautet “Spielräume", denn “Die Stadt Meiningen wird nun zum Theater!" (Intendant Ansgar Haag) – mit vielen Ersatzspielstätten. Ein herzliches “Toi, Toi, Toi!" aus Unterfranken für reibungslose Sanierungsmaßnahmen.
Friedrich Wetter Graf vom Strahl ist angeklagt, das minderjährige Käthchen verführt zu haben. Zwar gelingt es dem Grafen, das Gericht von seiner Unschuld zu überzeugen, aber das Mädchen geht ihm nicht mehr aus dem Sinn. "Käthchen, Mädchen, Käthchen! Warum kann ich dich nicht aufheben, und in ein duftendes Himmelbett tragen?" Doch das ist nicht das Einzige, was den Grafen aus der Ruhe bringt. Kunigunde von Thurneck versucht ihm seinen Besitz streitig zu machen – ein Konflikt, der sich offenbar nur gewaltsam lösen lässt. Jedoch sieht sich Wetter völlig unerwartet als Kunigundes Befreier und verliebt sich in sie. Kunigunde scheinen der Graf und dessen Besitz sicher. Erst als das Käthchen sie beim Bade überrascht und so auf das schreckliche Geheimnis Kunigundes stößt, wendet sich das Blatt. Ein Mordanschlag, den Kunigunde gegen das Käthchen initiiert, schlägt fehl, und bei der Hochzeitsfeier erlebt sie eine unerwartete Überraschung. Sophie Lochmann (Käthchen) besuchte das Actors College for Theatre and Television in Sydney und absolvierte ihr Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Während ihrer Schulzeit spielte Sophie Lochmann an der Volksbühne Berlin in der Theatergruppe P14 und arbeitete dort mit u. a. mit Regisseuren wie Milan Peschel und Christoph Schlingensief. Sie spielte am Wilhelma Theater Stuttgart Celia (“Wie es Euch gefällt"), am Staatstheater Stuttgart Marie (“Woyzeck"), am Staatstheater Darmstadt Anja (“Kirschgarten") und an der Neuen Bühne Senftenberg die Hermia (“Sommernachtstraum"). Als Gräfin Mondekar in Schillers “Dom Karlos" folgte ihr Debüt in Meiningen, wo sie seit der Spielzeit 2009/2010 fest engagiert ist. |
 |
 |
 |
| 07.05.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Cisne Negro Dance Company Sao Paulo |
| Künstlerische Leitung: Hulda Bittencourt
"Frutos da Terra"
Choreographie: Itzik Galili
Bühne: Ascon de Nijs
Musik: Mercedes Sosa
"Trama"
Choreographie: Rui Moreira
Kostüme: Eduardo Ferreira
Lichtdesign: Andre Botto
Musik: 10 verschiedene Stücke von brasilianischen Komponisten
"Cherché, trouvé, perdu"
Choreographie und Kostüme: Patrick Delcroix
Lichtdesign: Patrick Delcroix und Andre Botto
Musik: Arvo Pärt – Frates and Tabula Rasa
“Ein Ensemble, das durch Disziplin, Eleganz und elementarer Ausdruckskraft zutiefst beeindruckte." (Die Glocke 2009)
“Tanz-Feuerwerk voller Hingabe – Das Ensemble aus São Paulo entfachte Jubelstürme und muss unbedingt wiederkommen." (Kölner Stadt-Anzeiger 2009)
“Cisne Negro” (Schwarzer Schwan) ist, wie “Grupo Corpo” (in Schweinfurt im Mai 2006) und das “Balé da Cidade de São Paulo” (in Schweinfurt im März 2009), eine der führenden brasilianischen Compagnien im zeitgenössischen Tanz. Gegründet wurde die Compagnie 1977 von Hulda Bittencourt. International renommierte Choreografen arbeiten mit dem Ensemble, das regelmäßig in Europa, USA, Kanada und Südafrika gastiert. Die New York Times hielt fest: “Bei Cisne Negro trifft bewundernswerte Disziplin auf wilde Energie: kosmopolitisch, urban und ein Magnet für die vielen brasilianischen Kulturen. Traditionen und Bräuche treffen auf Fortschritt und Atmosphäre einer Megalopolis.” In Schweinfurt wird diese vielseitige und virtuose Compagnie ein Programm mit Stücken verschiedener Choreographen präsentieren. In Itzik Galilis Choreographie “Frutos da Terra" zur Musik der berühmten argentinischen Sängerin Mercedes Sosa werden Szenen und Bewegungsabläufe der Landarbeiter aufgenommen. “Trama", eine Arbeit des brasilianischen Choreographen und Tänzers Rui Moreira zur Musik verschiedener Komponisten seines Landes, versucht das besondere Lebensgefühl Brasiliens zu vermitteln: die alles überwindende und ansteckende Lebensfreude, trotz aller Widrigkeiten und Kämpfe des Alltags. In “Cherché, trouvé, perdu" sind vier Paare auf der Suche nacheinander, sie finden sich, um sich sofort wieder zu verlieren. Es fasziniert ein sehr zeitgenössisches Tanz-Vokabular, mit dem der Choreograph Delcroix die Ängste der Menschen des neuen Milleniums ausdrücken will. |
 |
 |
 |
| 25.05.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Münchner Kammerspiele |
| Das zur Aufführung kommende Stück wird rechtzeitig festgelegt und mitgeteilt werden.
“Johan Simons hat Joseph Roths im Jahre 1930 erschienenen Roman ‘Hiob’ in Szene gesetzt und ein beeindruckendes Zeugnis moderner Schauspielkunst geschaffen. Dem Publikum im Theater der Stadt Schweinfurt bescherte das Ensemble den bisherigen Höhepunkt der Saison. (...) Herzlicher, langer Applaus.” (Mainpost zum Gastspiel 2009/2010)
“In der Spielzeit 2010/11 wird Johan Simons, bisher Intendant am NTGent in Belgien, die Künstlerische Leitung der Münchner Kammerspiele übernehmen. Johan Simons ist einer der wichtigsten und prägnantesten Regisseure nicht nur des niederländischen und belgischen, sondern auch des europäischen Theaters. Den Münchner Kammerspielen ist er langjährig als Regisseur verbunden und hat sich dem Schweinfurter Publikum bereits mit der Produktion HIOB vorgestellt. Als neuer Intendant wird er die Arbeit mit dem hervorragenden Münchner Ensemble fortsetzen – wir können uns also auf ein Wiedersehen freuen. Darüber hinaus hat er internationale Künstler eingeladen, in München zu arbeiten und mit ihm seine Vision eines europäischen Theaters zu verwirklichen: Das Theater liegt mitten in der Stadt, und München ist eine Stadt mitten in Europa. Diese Lage muss eine Entsprechung finden, und zwar mit einem Repertoiretheater, das im Leben steht. Ich will das Haus öffnen und Menschen einladen, die aus verschiedenen Richtungen Europas und der Welt kommen. Wir dürfen gespannt sein auf eine neue Produktion, mit der die Kammerspiele in Schweinfurt zu Gast sein werden." (Intendanz Münchner Kammerspiele, März 2010) Johan Simons in der Süddeutschen Zeitung
2007: “Im Theater ist es mir wichtig, den Kokon aufzubrechen, in den wir uns in den Künsten immer wieder zurückziehen. Wir müssen uns für eine Welt aussprechen, in der das Denken eine Lust ist und das Fundament unseres Handelns darstellt. Wir müssen ein Theater machen, das ins Herz trifft, der Angst ins Auge sieht und lernt, mit ihr umzugehen. Am Theater muss man immer utopisch denken, für Zynismus ist da kein Platz. Es geht darum, die Leute ins Herz zu treffen; deshalb müssen wir uns auch multidisziplinären Ansätzen, auch dem Musiktheater, zuwenden." |
 |
 |
 |
| 26.05.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Münchner Kammerspiele |
| Das zur Aufführung kommende Stück wird rechtzeitig festgelegt und mitgeteilt werden.
“Johan Simons hat Joseph Roths im Jahre 1930 erschienenen Roman ‘Hiob’ in Szene gesetzt und ein beeindruckendes Zeugnis moderner Schauspielkunst geschaffen. Dem Publikum im Theater der Stadt Schweinfurt bescherte das Ensemble den bisherigen Höhepunkt der Saison. (...) Herzlicher, langer Applaus.” (Mainpost zum Gastspiel 2009/2010)
“In der Spielzeit 2010/11 wird Johan Simons, bisher Intendant am NTGent in Belgien, die Künstlerische Leitung der Münchner Kammerspiele übernehmen. Johan Simons ist einer der wichtigsten und prägnantesten Regisseure nicht nur des niederländischen und belgischen, sondern auch des europäischen Theaters. Den Münchner Kammerspielen ist er langjährig als Regisseur verbunden und hat sich dem Schweinfurter Publikum bereits mit der Produktion HIOB vorgestellt. Als neuer Intendant wird er die Arbeit mit dem hervorragenden Münchner Ensemble fortsetzen – wir können uns also auf ein Wiedersehen freuen. Darüber hinaus hat er internationale Künstler eingeladen, in München zu arbeiten und mit ihm seine Vision eines europäischen Theaters zu verwirklichen: Das Theater liegt mitten in der Stadt, und München ist eine Stadt mitten in Europa. Diese Lage muss eine Entsprechung finden, und zwar mit einem Repertoiretheater, das im Leben steht. Ich will das Haus öffnen und Menschen einladen, die aus verschiedenen Richtungen Europas und der Welt kommen. Wir dürfen gespannt sein auf eine neue Produktion, mit der die Kammerspiele in Schweinfurt zu Gast sein werden." (Intendanz Münchner Kammerspiele, März 2010) Johan Simons in der Süddeutschen Zeitung
2007: “Im Theater ist es mir wichtig, den Kokon aufzubrechen, in den wir uns in den Künsten immer wieder zurückziehen. Wir müssen uns für eine Welt aussprechen, in der das Denken eine Lust ist und das Fundament unseres Handelns darstellt. Wir müssen ein Theater machen, das ins Herz trifft, der Angst ins Auge sieht und lernt, mit ihr umzugehen. Am Theater muss man immer utopisch denken, für Zynismus ist da kein Platz. Es geht darum, die Leute ins Herz zu treffen; deshalb müssen wir uns auch multidisziplinären Ansätzen, auch dem Musiktheater, zuwenden." |
 |
 |
 |
| 07.06.11 19:00 Uhr - Schweinfurt - Der Raub der Sabinerinnen |
| Schwank von Franz und Paul von Schönthan
Bearbeitung von Curt Goetz
Inszenierung: Katharina Thalbach
Bühne: Mike Hahne
Kostüme: Jenny Schall
mit Katharina Thalbach, Anna Thalbach, Markus Völlenklee, Richard Barenberg, Nadine Schori, Siegfried Kadow, Andreja Schneider u.a.
Premiere im Winterhuder Fährhaus Hamburg am 15.05.2010
Vollblutschauspielerin Katharina Thalbach inszeniert nicht nur diese turbulente mehrfach verfilmte “Klamotte" über das Leben und das Theater in der “Provinz". In der berühmten Paraderolle des Theaterdirektors Striese ist sie auch auf der Bühne Dreh und Angelpunkt der Vorstellung.
Katharina Thalbach auf die Frage nach Ihrer Vorliebe für Komödie und die leichte Muse überhaupt: “Ich orientiere mich gern an Peter Ustinov, der, ohne sich um irgendwelche Schubladen zu kümmern, nie zwischen E- und U-Kultur unterschieden hatte. Ich kann Kunst und Unterhaltung auch nicht voneinander trennen und habe davor nicht Angst. (...) Den Begriff Sinnlichkeit des Denkens mag ich besonders. Denken macht Spaß! Alles, was ernst ist, hat nämlich komische Ecken, und umgekehrt: Das Komische ist oft verdammt ernst. Das wussten schon Brecht, Heine und vor allem Shakespeare. Die unterhalten bestens.” (FAZ 2010)
Vor vielen Jahren, als Student, hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie über den “Raub der Sabinerinnen" geschrieben. Eine Jugendsünde gewissermaßen, über die das Vergessen gnädig seinen Mantel ausgebreitet hat. Doch der Theaterdirektor Striese kann ihn überreden, ihm das Stück für eine “grandiose Aufführung" zu überlassen. Zwar hat der inzwischen arrivierte, brave Familienvater Gollwitz Bedenken, denn nicht zuletzt seine jüngst verreiste Gattin wittert in jedem Theater eine Räuberhöhle. Aber die Eitelkeit siegt und die Komödie darf unter einem Pseudonym erscheinen. Es kommt wie es kommen muss, die Gemahlin kehrt überraschend früh zurück, das Inkognito von Gollwitz wackelt und die Aufführung droht zur Blamage zu werden. |
 |
 |
 |
| 08.06.11 19:00 Uhr - Schweinfurt - Der Raub der Sabinerinnen |
| Schwank von Franz und Paul von Schönthan
Bearbeitung von Curt Goetz
Inszenierung: Katharina Thalbach
Bühne: Mike Hahne
Kostüme: Jenny Schall
mit Katharina Thalbach, Anna Thalbach, Markus Völlenklee, Richard Barenberg, Nadine Schori, Siegfried Kadow, Andreja Schneider u.a.
Premiere im Winterhuder Fährhaus Hamburg am 15.05.2010
Vollblutschauspielerin Katharina Thalbach inszeniert nicht nur diese turbulente mehrfach verfilmte “Klamotte" über das Leben und das Theater in der “Provinz". In der berühmten Paraderolle des Theaterdirektors Striese ist sie auch auf der Bühne Dreh und Angelpunkt der Vorstellung.
Katharina Thalbach auf die Frage nach Ihrer Vorliebe für Komödie und die leichte Muse überhaupt: “Ich orientiere mich gern an Peter Ustinov, der, ohne sich um irgendwelche Schubladen zu kümmern, nie zwischen E- und U-Kultur unterschieden hatte. Ich kann Kunst und Unterhaltung auch nicht voneinander trennen und habe davor nicht Angst. (...) Den Begriff Sinnlichkeit des Denkens mag ich besonders. Denken macht Spaß! Alles, was ernst ist, hat nämlich komische Ecken, und umgekehrt: Das Komische ist oft verdammt ernst. Das wussten schon Brecht, Heine und vor allem Shakespeare. Die unterhalten bestens.” (FAZ 2010)
Vor vielen Jahren, als Student, hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie über den “Raub der Sabinerinnen" geschrieben. Eine Jugendsünde gewissermaßen, über die das Vergessen gnädig seinen Mantel ausgebreitet hat. Doch der Theaterdirektor Striese kann ihn überreden, ihm das Stück für eine “grandiose Aufführung" zu überlassen. Zwar hat der inzwischen arrivierte, brave Familienvater Gollwitz Bedenken, denn nicht zuletzt seine jüngst verreiste Gattin wittert in jedem Theater eine Räuberhöhle. Aber die Eitelkeit siegt und die Komödie darf unter einem Pseudonym erscheinen. Es kommt wie es kommen muss, die Gemahlin kehrt überraschend früh zurück, das Inkognito von Gollwitz wackelt und die Aufführung droht zur Blamage zu werden. |
 |
 |
 |
| 09.06.11 19:00 Uhr - Schweinfurt - Der Raub der Sabinerinnen |
| Schwank von Franz und Paul von Schönthan
Bearbeitung von Curt Goetz
Inszenierung: Katharina Thalbach
Bühne: Mike Hahne
Kostüme: Jenny Schall
mit Katharina Thalbach, Anna Thalbach, Markus Völlenklee, Richard Barenberg, Nadine Schori, Siegfried Kadow, Andreja Schneider u.a.
Premiere im Winterhuder Fährhaus Hamburg am 15.05.2010
Vollblutschauspielerin Katharina Thalbach inszeniert nicht nur diese turbulente mehrfach verfilmte “Klamotte" über das Leben und das Theater in der “Provinz". In der berühmten Paraderolle des Theaterdirektors Striese ist sie auch auf der Bühne Dreh und Angelpunkt der Vorstellung.
Katharina Thalbach auf die Frage nach Ihrer Vorliebe für Komödie und die leichte Muse überhaupt: “Ich orientiere mich gern an Peter Ustinov, der, ohne sich um irgendwelche Schubladen zu kümmern, nie zwischen E- und U-Kultur unterschieden hatte. Ich kann Kunst und Unterhaltung auch nicht voneinander trennen und habe davor nicht Angst. (...) Den Begriff Sinnlichkeit des Denkens mag ich besonders. Denken macht Spaß! Alles, was ernst ist, hat nämlich komische Ecken, und umgekehrt: Das Komische ist oft verdammt ernst. Das wussten schon Brecht, Heine und vor allem Shakespeare. Die unterhalten bestens.” (FAZ 2010)
Vor vielen Jahren, als Student, hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie über den “Raub der Sabinerinnen" geschrieben. Eine Jugendsünde gewissermaßen, über die das Vergessen gnädig seinen Mantel ausgebreitet hat. Doch der Theaterdirektor Striese kann ihn überreden, ihm das Stück für eine “grandiose Aufführung" zu überlassen. Zwar hat der inzwischen arrivierte, brave Familienvater Gollwitz Bedenken, denn nicht zuletzt seine jüngst verreiste Gattin wittert in jedem Theater eine Räuberhöhle. Aber die Eitelkeit siegt und die Komödie darf unter einem Pseudonym erscheinen. Es kommt wie es kommen muss, die Gemahlin kehrt überraschend früh zurück, das Inkognito von Gollwitz wackelt und die Aufführung droht zur Blamage zu werden. |
 |
 |
 |
| 28.06.11 19:30 Uhr - Schweinfurt - Der Feuervogel & Le Sacre Du Printemps |
| Ballette mit Musik von Igor Strawinsky
Choreographie: Uwe Scholz (†) & Nils Christe
"Der Feuervogel"
Choreographie: Uwe Scholz † (1986 für die Zürcher Oper entstanden, einstudiert von Ivaylo Iliev)
Bühne und Kostüme: Juan León
"Le Sacre du Printemps"
Choreographie: Nils Christe
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Annegien Sneep
Premiere an den Bühnen der Stadt Gera am 19.06.2009 als Auftakt zu den 30. Geraer Ballett-Tagen
“Klassischer Tanz und moderne Technik bildeten am Premierenabend ein überaus faszinierendes Gravitationszentrum. Die Formensprache der Choreografien zu Igor Strawinskys ‘Der Feuervogel’ von Uwe Scholz und ‘Le Sacre du Printemps’ von Nils Christe legte ein idealisiertes Vordringen zu Wahrheit und Schönheit offen." (Thüringer Allgemeine 2009)
Das ThüringenBallett ist mit derzeit 28 Tänzern und Tänzerinnen die größte Compagnie in Thüringen. Der Neoklassik verpflichtet, besticht sie durch Vielfalt, hohes technisches Niveau und die Geschlossenheit des jungen, international besetzten Ensembles, das sich nicht nur in den Solopartien ausdrucksstark und energetisch präsentiert, sondern auch durch ungewöhnliche Produktionen mit fesselnder Livemusik hervorsticht. Das Repertoire des ThüringenBallett umfasst große Handlungsballette, ein- und mehrteilige Ballettabende mit modernen Stücken sowie Kammertanzabende. Ein Teil der gezeigten Stücke sind Adaptionen der Werke bedeutender zeitgenössischer Choreographen wie Uwe Scholz, Robert North, Nils Christe und Mario Schröder, daneben entstehen immer wieder Choreographien exklusiv, zuletzt “Menschensohn" von Gregor Seyffert.
Ivaylo Iliev erhielt seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Sofia und am Moskauer Akademischen Choreographischen Institut. Der heute 44-jährige Bulgare war Tänzer am Nationaltheater Sofia und an den Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach. Er tanzte zahlreiche große Solopartien u.a. in “Giselle", “Schwanensee", “La Sylphide", “Romeo und Julia" und “Der Feuervogel". Als Ballettmeister des Leipziger Balletts war er seit 1994 aktiv an der künstlerischen Arbeit von Ballettdirektor und Chefchoreograph Uwe Scholz beteiligt. Nach dem Tod von Uwe Scholz übernahm er vorübergehend auch die Leitung der Compagnie. |
 |
 |
 |
|