Rebsortenlehrpfad Frankenwein: Bacchus


Bacchus aus Unterfranken
Bacchus aus Unterfranken
  • Kreuzung: (Silvaner & Riesling) & Müller-Thurgau 1921
  • Wein:
    • smarte Frucht
    • blumig
    • attraktiv
    • Rosen-Veilchen-Duft
    • erinnert an getrocknete Aprikosen

Unterfränkischer Wein: Infos zur Rebsorte Bacchus


Bacchus oder Dionysos ist eine weiße Rebsorte, die als eine Kreuzung von (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau gilt. Sie wurde von Peter Morio und B. Husfeld am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof im Jahre 1933 gezüchtet. Ihre Zulassung in Deutschland erfolgte im Jahr 1962.

Die Rebsorte wird vor allem in Deutschland und in England angebaut. Bacchus verdankt ihre Popularität unter Winzern besonders der Tatsache, dass sie - im Gegensatz zum Riesling - eine frühreifende Rebsorte ist, die sehr hohe Reifegrade erreicht und deshalb auch in Lagen angebaut werden kann, die für den Riesling weitgehend ungeeignet sind. Die aus ihr gewonnenen Weine sind aromatisch und fruchtig, aber nur, wenn das Lesegut völlig ausgereift ist. Allerdings fehlt es den den Weinen manchmal an Säure, weshalb sie häufig mit Müller-Thurgau verschnitten wird. Deren relativ neutrale Weine bereichert sie mit ihrer Frucht und ihrem Bouquet - zusammen sind sie ein fester Bestandteil der unter Weinkennern oft nicht sehr geschätzten Liebfrauenmilch.

Der Fränkische Rechen, das Wappen Frankens

 

Quelle der Texte unter "Unterfränkischer Wein: Infos zur Rebsorte Bacchus" sind vom Artikel "Bacchus (Rebsorte)" und deren Autoren von Wikipedia.

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