Rebsortenlehrpfad Frankenwein: Weißer Burgunder


Weißer Burgunder aus Unterfranken
Weißer Burgunder aus Unterfranken
  • Bekannt seit dem 14. Jahrhundert
  • Wein:
    • flovare, auch zart nußiges Aroma
    • feingliedrig, grazil
    • dezenter Duft nach Banane und Birnen
    • exzellenter Essensbegleiter

Unterfränkischer Wein: Infos zur Rebsorte Weißer Burgunder


Der Weiße Burgunder ist eine weiße Rebsorte, die auch Weißburgunder, Pinot Blanc, Pinot Bianco oder Klevner heißt. Er ist die hellste aller Burgundersorten und ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Er ist wahrscheinlich ursprünglich durch eine Mutation aus dem Grauburgunder entstanden, der wiederum aus dem Spätburgunder (Pinot Noir) hervorgegangen ist.

Lange Zeit wurde zwischen dem Pinot Blanc, dem Chardonnay oder auch dem Auxerrois nicht differenziert, da alle drei Sorten nur durch geschulte Ampelographen und gentechnische Verfahren unterschieden werden können.

In südlicheren Anbaugebieten fehlt der Sorte oft die Säure, dort wird sie daher oft vom Chardonnay verdrängt.

Er wird in vielen europäischen Ländern angebaut, vor allem in Frankreich (besonders im Elsaß, und im Burgund, wo er aber nur als Ergänzung zu Chardonnay angebaut wird). In Deutschland wächst die Sorte vor allem in Baden, der Pfalz, Rheinhessen und entlang der sächsischen Weinstraße, in Norditalien im Friaul, Südtirol, Venetien und der Lombardei, in Österreich in der Steiermark, dem Burgenland und teilweise auch in Niederösterreich und Wien.

Der Fränkische Rechen, das Wappen Frankens

 

Quelle der Texte unter "Unterfränkischer Wein: Infos zur Rebsorte Weißer Burgunder" sind vom Artikel "Weißer Burgunder" und deren Autoren von Wikipedia.

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