Schwarzriesling (Rotwein)

Rebsortenlehrpfad Frankenwein: Schwarzriesling (Rotwein)

Unterfränkische Rebsorte Schwarzriesling (Rotwein)

Über 1.600 Jahre alt
Wein: ein schlankes gewürzdurchwobenes Fruchtbündel, gerundet, schmelzig, einlullende Warmherzigkeit, meist kirsch- bis ziegelrot, imposanter Essensbegleiter

 

Meunier (oder Schwarzriesling, Müllerrebe) ist eine Rotweinsorte und zählt zur Gruppe der Burgundersorten.

 

Abstammung, Herkunft

Die Sorte ist eine Mutation von Pinot noirs (oder umgekehrt), der schon im 16. Jahrhundert bekannt war. Ferdinand Regner, Leiter der Abteilung Rebenzüchtung am Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg, nimmt an, dass der Schwarzriesling bei zahlreichen Kreuzungszüchtungen (sehr oft mit Traminer) beteiligt war und den Urvater der Burgunderfamilie darstelle.

Paul K. Boss und Mark R. Thomas vom CSIRO Plant Industry and Cooperative Research Centre for Viticulture in Glen Osmond, Australien, fanden heraus, dass die Rebe aufgrund eines mutierten Gens nicht auf Gibberellinsäure, ein Pflanzenhormon, anspricht. Dies erklärt den unterschiedlichen Reifeverlauf und die etwas geringere Größe im Vergleich zu Spätburgunderbeeren.

 

Quelle: Seite „Pinot Meunier“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. April 2017, 08:24 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pinot_Meunier&oldid=164832884 (Abgerufen: 18. Juni 2017, 19:14 UTC)

 

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